Und immer wieder gibt es diese Gerüchte rund um unsere Trainer. Grund genug einmal nachzuforschen, was mit den ehemaligen Trainern des FC Red Bull Salzburg eigentlich nach ihrem Wechsel aus Salzburg passierte. Wir beginnen mit

Kurt Jara

Kurt Jara

Jara war der erste Trainer in der Ära Red Bull. Am 1.7.2005 übernahm der Tiroler die Salzburger und war für 38 Spiele auf der Bank. Er erzielte einen Punktedurchschnitt von 1,74. Sein Abgang war wenig rühmlich und beschäftigte sogar Gerichte. Danach? Karriereende. Ihm folgte

TRAPATTONI

Giovanni Trapattoni

„Trap“ kam im Sommer 2006. Der Italiener war für 87 Spieler auf der Salzburger Bank. Punkte pro Spiel? Eigentlich auch mager mit 1,87. Im April 2008 war für „Flasche leer“ Trapattoni Schluß in Salzburg. Er trainierte noch die irische Nationalmannschaft und tut selbiges heute bei der Fußballauswahl der Vatikanstadt. Ja, die gibt’s wirklich. Dann kam

Co Adriaanse

Co Adriaanse

Immer ein Tor mehr schießen als bekommen. Bei Adriaanse bekamen einige Fans graue Haare. Doch das war nicht unerfolgreich. In den 45 Spielen auf der Bank gelangen ihm immerhin 1,98 Punkte. Im Juni 2009 verließ er die Salzburger und trainierte danach die U23 von Katar, dann Twente Enschede. Heute ist er als Berater tätig. Danach folgte

Huub Stevens

Huub Stevens

Kontrastprogramm in Salzburg. 94 Spiele war Huub Betreuer der Salzburger. Für die Fans war er nicht so wirklich zugänglich. Auch punktetechnisch war die Ausbeute eher mager. 1,77 Punkte im Schnitt konnten damals wenige begeistern. Ihn zog es danach nach Deutschland, Griechenland und Holland. Heute fungiert er als Interimstrainer bei Schalke 04. Danach:

Ricardo Moniz

Ricardo Moniz

„Was denken die Fans?“ war wohl einer der beliebtesten Sprüche, die die Fanclubobleute zu hören bekamen. Der Holländer kam im April 2011 und bleib bis Juni 2012. 65 Spiele mit einem Punktedurchschnitt von 1,97 gehen auf sein Konto. Moniz reiste weit nach seinem Abgang aus Salzburg: Ungarn, Polen, Deutschland, England, Holland und Dänemark. Heute trainiert er in der Slowakei. Es folgte

Roger Schmidt

Roger Schmidt

DER Publikumsliebling bislang! Roger war zugänglich, immer freundlich und auch sportlich höchst erfolgreich! Für 99 Spiele war er auf der Salzburger Bank und knackte erstmal den „2er“. 2,24 Punkte pro Spiel erreichte der Deutsche, der bei den Salzburger Fans auch heute noch verehrt wird. Dann bekam er ein Angebot von Bayer Leverkusen, dort lief es dann allerdings nicht mehr so gut. In 125 Spielen gab es einen Punktedurchschnitt von 1,70 Punkten. Im März 2017 wurde er von seinen Aufgaben in Deutschland entbunden. Heute trainiert er BJ Sinobo Guoan in China. Ihm folgte

Adi Hütter

Adi Hütter

Adi mag man oder man mag ihn nicht. Im Juni 2014 unterschrieb die „Lehener-Legende“ bei den Salzburgern. Für 54 Spiele war Adi auf der Bank, Punktedurchschnitt: 2,09. Es gab immer wieder Gerüchte, dass Adi und einige Spieler ihre Probleme miteinander hatten. Im September 2015 zog es ihn in die Schweiz zu den Young Boys. Aktuell trainiert er die Elf der Frankfurter Eintracht – und dies ziemlich erfolgreich. Dann kam

Peter Zeidler

Peter Zeidler

Ach der Peter. Ein sympathischer Zeitgenosse, der da für 25 Spiele auf der Salzburger Bank war. Doch 1,80 Punkte waren zu wenig. Nach nicht einmal 6 Monaten musste er gehen. Heute trainiert er den FC St. Gallen – mit mäßigem Erfolg. 

Thomas Letsch

Thomas Letsch

folgte ihm interimistisch für 2 Spiele mit einem Schnitt von 2,00 Punkten. Immerhin schlug seine Elf damals Rapid. Danach ging er zum FC Liefering zurück, trainierte danach kurz Erzgebirge Aue und dann die Wiener Austria, die er im März 2019 verlassen musste. Es folgte

Oscar Garcia

Oscar Garcia

Der Spanier kam im Winter 2015 nach Salzburg. 73 Spiele war Oscar auf der Trainerbank. Der eher ruhige Coach erzielte dabei einen Punktedurchschnitt von 2,26 Punkten und überholte damit den „Rekord“ von Roger Schmidt. Aber er war durchaus beliebt bei den Salzburger Fans! Im Juni 2017 war für ihn Schluss. Danach ging es zu St. Etienne und nach Piräus. Am 4. April 2018 beendete er dort sein Vertragsverhältnis. Nun gilt er als „vereinslos“. Auf ihn folgte unser aktueller Trainer

Austria Wien Marco Rose

Marco Rose

Aktuell ist der beliebte Marco unser Trainer. Er gewann nicht nur die Youth League, führte die Kampfmannschaft bis ins Halbfinale der Europa League und brach einige Rekorde, er gilt auch als äußerst sympathisch und umgänglich. Er stellt seine Erfolge immer als Erfolg des ganzen Teams dar und hat sich in seinen bislang 104 Spielen (Stand heute) mit einem Schnitt von 2,34 Punkten (wieder ein Rekord) in die Herzen aller „gespielt“.

Und jetzt gibt es Gerüchte um seinen Abgang, was natürlich jeder bedauern würde. Besonders wo Salzburg vor der „historischen“ Möglichkeit steht, erstmals in der Ära Red Bull in die Champions League zu kommen.

Du Marco? Schau dir doch einfach mal an, wie es deinen Vorgängern ergangen ist, die unseren FC Red Bull Salzburg verlassen haben. Und bleib noch für ein Jahr. Oder zwei. Oder noch länger. Wir würden diesen Beitrag nur sehr ungern in baldiger Zukunft „erweitern“ müssen…

EDIT 10. April 2019: Nun ist es doch wahr geworden. Marco Rose verlässt am Ende der Saison den FC Red Bull Salzburg. Ihn und Zickler, Eibenberger und Maric zieht es zu Borussia Mönchengladbach. Wir wünschen euch bei den Deutschen natürlich alles Gute!

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