Tsuneyasu Miyamoto bei Red Bull Salzburg
Tsuneyasu Miyamoto

Welcher Bulle wurde österreichischer Meister, japanischer Meister, war Kapitän der japanischen Nationalmannschaft und nahm mit dieser auch an der Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Süd-Korea teil? Das kann nur einer sein: Tsuneyasu Miyamoto.

Tsuneyasu-Miyamoto-mit-dem-Meisterteller
Tsuneyasu-Miyamoto-mit-dem-Meisterteller

Um die Probleme in der Innenverteidung zu lösen, holte Giovanni Trapattoni in der Winterpause 2006/07 den damals 29-jährigen von Gamba Osaka (wo er seit seiner Jugend spielte) für 2 Jahre. Zu diesem Zeitpunkt war Tsuneyasu Miyamoto auch ein wichtiger Stammspieler und sogar der Kapitän der japanischen Nationalmannschaft und fiel auch bei den beiden Weltmeisterschaften 2002 und 2006, aber auch beim Asien-Cup (den er mit Japan 2004 gewinnen konnte) durch seine beständig gute Leistung auf. Bei der Weltmeisterschaft 2002 wurde er als der „Maskenmann“ bei der Weltmeisterschaft bekannt. Diese Maske musste er tragen, da er sich zuvor einen Nasenbeinbruch zuzog.

Sein Pflichtspieldebüt in Salzburg gab er am 24.02.2007 beim 2:1 Sieg gegen den GAK.

Miyamoto
Miyamoto

In Salzburg konnte sich die Nummer 17 jedoch erst im Herbst durchsetzen und wurde somit auch in Salzburg ein wichtiger Bestandteil der Verteidigung und das trotz seinen 1,76m. In Österreich galt er als ein sehr fairer Spieler, so bekam er nie eine Gelbe beziehungsweise Rote Karte, sei es in der Bundesliga, Regionalliga oder im Cup. In seiner gesamten Karriere erhielt er keine einzige Rote Karte

Einen Knick in seiner Karriere musste er im Jänner 2008 hinnehmen: Tsuneyasu Miyamoto erlitt einen Muskelriss und fiel bis zum Ende der Saison aus. Ab dem Sommer absolvierte er, nachdem er sich wieder auf dem Fußballplatz bewegte sogar 3 Spiele für die Red Bull Junios ehe er im folgenden Winter wieder zurück in seine Heimat zu Vissel Kobe wechselte, wo er nach 17 Jahren im Dezember 2011 seine Karriere als Profifußballer offiziell beendete. Sein letztes Spiel absolvierte er eine Woche zuvor am 2. Mai 2011 bei der 0:1-Niederlage gegen Albirex Niigata in der japanischen J-League.

Nach eigenen Angaben möchte er nun den nächsten Schritt in seiner Fußballkarriere tätigen und zwar als Trainer beziehungsweise Manager. Zurzeit befindet er sich in der dazu nötigen Ausbildung, welche er im Sommer abschließen wird. In Japan ist „Tsune“ auch ein gern gesehener Sportler bei Werbeauftritten: 

Bleiben wir gespannt, wohin es den sympathischen Japaner verschlagen wird. Wir wünschen ihm für seine künftige Tätigkeiten alles Gute!

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