Wir erinnern uns alle gerne an die Saison 2008/09 zurück. Red Bull Salzburg wurde zum zweiten Mal österreichischer Meister und konnte sogar in der darauffolgenden Saison den Titel verteidigen.

Barry Opdam
Barry Opdam / (c) GEPA

Großen Anteil an diesen Titeln hatte Barry Opdam, der zusammen mit Ibrahim Sekagya die Innenverteidigung bildete. Co Adriaanse holte den damals 32-jährigen für die Ablöse von 1.5 Millionen € von AZ Alkmaar und galt als absoluter Wunschspieler des Trainers. Zu dieser Zeit stand er im Kader der holländischen Nationalmannschaft für das olympische Turnier in Peking.

In seiner ersten Saison bei den Roten Bullen schaffte er es auf 25 Einsätze in seiner zweiten erzielte er sogar ein Tor. Unter Huub Stevens wechselte er von der Position des Innenverteidigers, auf die des defensiven Mittelfelspielers. Er konnte sich jedoch nicht gegen die Neuerwerbung Fränky Schiemer durchsetzen. Somit wurde beim Heimspiel gegen die SV Ried bekanntgegeben, dass sein Vertrag nicht verlängert werden würde. Bis dahin wurde jedoch noch mit einem Verbleib des Niederländers spekuliert. Am Ende der Saison verließ er den Klub und wechselte ablösefrei zum FC Volendam (bei diesem Verein spielten bereits Michael Reiziger und Leo Beenhakker) in die zweite holländische Liga.

In Österreich kam Barry Opdam auf insgesamt 48 Spiele, also 3.575 Einsatzminuten für den FC Red Bull Salzburg.

In seiner Heimat wollte er nach eigenen Angabe, seine Spielerkarriere ausklingen lassen. Für den FC Volendam spielte er bis zum Ende der Saison 2011/12 14 mal, ehe er seine Karriere gänzlich beendete. Sein letztes Spiel bestritt er beim 3:1 Sieg gegen den FC Eindhoven am 27. April 2012.

In der Jupiler League, der 2. holländischen Liga brachte er es auf 16 Spiele, also insgesamt 1380 Spielminuten für den FC Volendam.

Verabschiedung von Opdam und Zickler
Verabschiedung von Opdam und Zickler / (c) GEPA

Unter den Fans war Barry Opdam immer ein gern gesehener Spieler und das nicht nur durch seine fußballerischen Leistungen, sondern auch durch sein sympathisches Auftreten. Er war während seiner aktiven Karriere weder Scheu im Umgang mit den Fans noch wirkte er überheblich (egal in welcher Liga er spielte). Vor allem aber auch in den Niederlanden galt er immer als Publikumsliebling und erntete oftmals sehr lauten Applaus der Zuschauer.

Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Wege alles erdenklich Gute und kann mich den anderen Fans nur anschließen:

DANKE BARRY!

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