Verlustfrei in die Länderspielpause

Salzburg besiegt die WSG Tirol

Auch in der letzten Runde war der FC Red Bull Salzburg nicht zu bezwingen. Aufsteiger WSG Tirol war gegen den Serienmeister chancenlos. Doch der Reihe nach. Jesse Marsch schickte diesmal eine umgebaute Elf aufs Spielfeld und präsentierte eine Dreierkette:

Aufstellung #WSGRBS

Vollgas!

Schon nach wenigen Minuten war es Haaland, der seine Gefährlichkeit zeigte, der Abschluss sollte ihm zu diesem Zeitpunkt aber noch verwehrt bleiben. Ebenso der Heimmannschaft, die einen Weitschuss ebenso wenig im Tor platzieren konnte. Jubeln durften die Salzburger! Ein schnell ausgeführter Freistoß, eine präzise Hereingabe von Hwang und ein eiskalter Ashimeru – so begann das Torfestival. 0:1 nach nur 12 Minuten.

Der zweite Treffer ließ nicht lange auf sich warten. Ecke der Salzburger, Ramalho stieg am höchsten auf und traf per Kopf. 0:2 nach gerade einmal 31 Minuten. Doch einmal sollten die Salzburger vor der Pause noch jubeln dürfen: 10 Minuten später landete das Leder bei Haaland, der ohne groß Anlauf zu nehmen den Ball mit satten 104 km/h in die Maschen beförderte. Der gegnerische Keeper mutierte zum Zuschauer. Mit diesem 0:3 ging es dann auch in die Kabinen.

Sack zu!

Neuzugang Max Wöber war dann der nächste Torschütze, doch leider in das eigene. Der Ball kam nach einem Freistoß in die Verteidigung, Wöber wollte klären, erwischte aber den Ball so unglücklich, dass er ins eigene Netz fiel. Sei’s drum.

Im Gegenzug machten die Salzburger aber gleich wieder alles wett. Ashimeru mit den Idealpass auf Hwang, der umkurvte den Keeper und schoß zum 1:4 ein! Hee Chan Hwang ist nun endgültig im Salzburger Team angekommen! Den Schlußpunkt setzte dann der eingewechselte Szobszlai. Nach einem Foul an Vallci zeigte der Schiedsrichter auf den Elferpunkt, Szoboszlai verwandelte den Strafstoß mustergültig.

Die Salzburger spielten die hohe Führung dann ohne Probleme nach Hause, ein weiterer Torreigen auf Seiten der Salzburger, die nun schon 27 Tore in nur 6 Spielen erzielen konnten.

Stimmen zum Spiel

Torschütze Andre Ramalho:

Egal, wer auf dem Platz steht, wir zeigen immer wieder, dass wir bereit sind, alles zu geben. Das ist ein großes Kompliment für die Mannschaft. Allgemein, alles was wir machen, tun wir sehr konsequent. Wir wollen unbedingt immer gewinnen, und das haben wir verdient getan.

Spielinfo

WSG Tirol

 

FC Red Bull Salzburg

WSG Swarowski Tirol1:5FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern
Tipico Bundesliga6. Spieltag
AnpfiffSamstag, 31.8.2019, 17.00 Uhr
AustragungsortTivoli Stadion Tirol, 5.400 Zuschauer
SchiedsrichterRene Eisner
 Torfolge 



Wöber (56. ET)

0:1
0:2
0:3
1:3
1:4
1:5

Ashimeru (12.)
Ramalho (31.)
Haaland (41.)

Hwang (58.)
Szoboszlai (71. Strafstoß)
Yeboah, SvobodaGelbe Karten 
 Gelb-Rote Karten 
 Rote Karten 

Länderspielpause

Nun folgt die Länderspielpause, in der die Salzburger aber auch nicht untätig sein werden. Kommenden Donnerstag findet um 16.00 Uhr ein Testspiel gegen die SV Ried am Trainingsgelände statt.

Salzburger Festspiele in St. Pölten

Der FC Red Bull Salzburg absolvierte das zweite Auswärtsspiel der Saison in der vierten Runde beim SKN St. Pölten. Vor dem Spiel warnte Trainer Marsch vor den Niederösterreichern. Man solle sie ernst nehmen und auf keinen Fall meinen, dass das Spiel ein Spaziergang bei den Wölfen ist. Und in den ersten Minuten konnte man durchaus sehen, was er meinte. Doch der Reihe nach.

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Die Effizienz gewinnt

Salzburg gegen Chelsea

Unterschiedlicher könnten die beiden Spieltage, die nur 5 Tage voneinander lagen nicht sein können. Trafen die Salzburger vergangenen Freitag im ersten Ligaspiel der Saison auf den SK Rapid Wien bei 30 Grad in Hütteldorf, mussten sie wenige Tage später gegen den Europa League Sieger Chelsea FC zuhause vor fast ausverkauftem Haus und bei weniger als 20 Grad in der Red Bull Arena antreten.

Ehe es auf dem Spielfeld fußballerisch so richtig los ging, eröffneten die Gastgeber die neue Heimspiel-Saison mit einem netten Feuerwerk: 

+++ VOR DEM ANSTOSS +++Endlich! König Fußball regiert wieder. Wenige Minuten vor dem Anpfiff der Partie gibts ein kleines Feuerwerk für die Fans.Das Spiel läuft im Moment übrigens live auf Sky Sport Austria 1 HD.

Gepostet von SALZBURG12.at am Mittwoch, 31. Juli 2019

Wie aus der Kanone geschossen

Hwang fand einige Chancen vor
Hwang fand einige Chancen vor

Die Salzburger starteten in das Spiel, wie eine Kanonenkugel, die in diesem Augenblick abgefeuert wurde. Hohes und intensives Pressing beschäftigte die Gäste aus London, die extra für dieses Spiel nach Salzburg geflogen sind, in den ersten 20 Minuten. Und das ordentlich. So hatte Hee Chan Hwang gleich in der ersten Minute die Möglichkeit die Salzburger in Führung zu bringen. Leider stand der Koreaner im Abseits. 10 Minuten später war es wieder Hwang, der nach einem herrlichen Pass ideal startete und das Spielgerät perfekt mitnahm. Luiz konnte den letzlich gefährlichen Schuss quasi von der Linie kratzen. Das allseits bekannte Sprichtwort: Wer die Tore nicht schießt, bekommt sie, sollte sich auch in diesem Spiel bewahrheiten. Ab der 20. Minute konnten die Blues Fehler der Bullen eiskalt ausnutzen und innerhalb kürzester Zeit eine Drei-Tore-Führung herstellen. 

Acht Minuten, drei Tore

Christian Pulisic
Christian Pulisic zeigte seine Klasse

Den Gästen reichten acht Minuten um die Halbzeitführung zu fixieren. Zuerst war es Neuverpflichtung Pulisic, der in der 20. Minuten – nach einem Abwehrfehler – auf 0:1 stellte. Auf 0:2 stellte Barkley, der einen Elfmeter – verursacht von Kristensen – verwandeln konnte. Den Schlusspunkt setze dann wieder US-Amerikaner Pulisic, der wieder schneller als die gesamte Salzburger Verteidigung war und Stankovic überlupfte. Kurz vor der Halbzeit gab es noch eine dicke Möglichkeit für die Salzburger einen Anschlusstreffer zu erzielen. Dominik Szoboszlai trat aus rund 25 Metern zum Freistoß an. Er drehte den Ball über die Mauer ins linke Eck. Kepa konnte den Ball nur knapp ins Aus parieren. Trotzdem ein sehenswerter Freistoß es Ungarn. 

Wunderschöner Freistoß von Dominik Szoboszlai
Wunderschöner Freistoß von Dominik Szoboszlai

Von Anschlusstreffern und herrlichen Toren

Zur Halbzeit wechselte Marsch die gesamte Elf durch. Und das zeigte auch seine Wirkung. Die Salzburger waren, wie auch zu Beginn der ersten Halbzeit, in den Zweikämpfen sehr bissig und präsent. Die Mühen wurden dann auch in der 50. Minute mit einem Tor belohnt. Luiz spielte den Ball ohne jegliche Not in das Toraus. Den Corner trat Junuzovic in den Strafraum, wo Onguéné das Spielgerät per Kopf zum zwischenzeitlichen 1:3 ins Tor beförderte. Die Freude über den Anschlusstreffer währte leider nicht lange. In einem Angriff über Barkley, flankte der Mittelfeldspieler über die gesamte Salzburger Verteidigung zum perfekt startenden Pedro, der den Ball per Ferse in den Maschen versenkte. Das war eines der schönsten Tore, die wir in diesem Stadion gesehen haben. Unfassbar. In der Wiederholung, die auf den beiden Videowalls den Fans gezeigt wurde, applaudierten nahezu alle im Stadion anwesenden über dieses Gustostückerl des Spaniers.

Chelsea-Stürmer Pedro mit Traumtor gegen Salzburg

TRAUMTOR! Chelsea Football Club-Stürmer Pedro gelingt im Testspiel gegen den FC Red Bull Salzburg ein unglaublicher Treffer. ⚽🔥

Gepostet von Sky Sport Austria am Mittwoch, 31. Juli 2019

Heiße Schlussphase

Die Bullen versuchten in der zweiten Spielzeit mehr aus ihrem Ballbesitz zu machen und fanden auch viele Chancen vor. So auch in der 77. Minute wo Koita nach einem doppelten Doppelpass mit seinem Abschluss, wie so oft, an Kepa scheitert. Der Nachschuss aus rund 35 Metern verfehlte nur knapp das rechte Eck. Der Europa League Sieger hat die Salzburger mit seiner Defensivarbeit relativ gut im Griff. Und trotzdem zeigten die Salzburger ein tolles Spiel mit Pässen über viele Stationen, schönen Kombinationen und auch tollen Abschlüssen, die entweder von Kepa vereitelt wurden oder von einem Chelsea-Spieler abgeblockt wurden. Bei dem Aufwand, den der Meister auf dem Feld gegen die Gäste betrieben hat, ist es schade, dass man nicht mehr Tore gemacht hat. Minamino konnte in der 86. Minute kurz auf 2:4 verkürzen. Ein Hand-Elfmeter bescherte den Salzburgern das zweite Tor der Partie. Leider war die Salzburger Hintermannschaft der Meinung, dass das Spiel in der 88. Minute aufhört – denn nach einem bzw. mehreren groben und mehr als fahrlässigen Schnitzern konnte Batshuayi auf 2:5 stellen. Kurze Zeit später schien die Verteidigung der Londoner einer ähnlichen Meinung zu sein – denn aufgrund von einigen Patzern konnte Minamino in der 91. Minute das 3:5 erzielen.

Minamino traf an diesem Abend zwei Mal
Minamino traf an diesem Abend zwei Mal

Ein wichtiges Testspiel

Salzburg hat gezeigt, dass sie ob der kurzen Vorbereitung im Sommer ein gut eingespieltes Team, das aber nicht nur fehleranfällig bei Kontern ist, sondern auch manchmal das Tor einfach nicht treffen will oder kann. Hier gilt es für Trainer Marsch noch ordentlich nachzujustieren. Ob das gelingen kann, wird sich in den nächsten Spielen und vor allem im Testspiel gegen Real Madrid zeigen. Trotzdem: Das Spiel hat für viel Unterhaltung gesorgt. Nicht nur bei den Spielern auf dem Feld, sondern auf bei den Fans auf den Tribünen, die die Mannschaft nach dem Abpiff gebührend gefeiert hat. Das 3:5 war unserer Meinung einfach zu hoch – zeigt aber auch, dass man gegen solche Mannschaften einfach 90 Minuten hellwach sein muss. Und gerade deshalb sind solche Testspiele extrem wichtig: Die Mannschaft wird auf das hohe Niveau vorbereitet. Das hat auch Geschäftsführer Stephan Reiter in unserem Interview bestätigt: 

 

Diese Elf schickte Marsch auf das Feld (1. Halbzeit)

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

 

Chelsea FC

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern3:5
Testspiel 
AnpfiffMittwoch, 31.7.2019, 20.00 Uhr
AustragungsortRed Bull Arena, 27.300 Zuschauer
Schiedsrichter 
 Torfolge 



Onguéné (50.)

Minamino (86.)

Minamino (91.)
0:1
0:2
0:3
1:3
1:4
2:4
2:5
3:5
Pulisic (20.)
Barkley (23.)
Pulisic (28.)

Pedro (57.)

Batshuayi (88.)
 Gelbe KartenMinamino
 Gelb-Rote Karten 
 Rote Karten 

Japanische Nacht in Wien

Es war alles für ein Spitzenspiel angerichtet. Auf der einen Seite eine Rapid-Mannschaft, die nach zwei mehr als schlechten Saisonen den Bann brechen und zurück auf die Erfolgsspur wollte. Auf der anderen Seite der Serien- und Rekordmeister des 21. Jahrhunderts Salzburg, die nach dem mittlerweile traditionellen Aderlass am Anfang einer Saison, zeigen wollten, dass sie wieder der Titelfavorit Nummer eins sind.

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Souveräner Cup-Auftakt: Salzburg siegt klar in Parndorf

Nach einer intensiven Vorbereitung samt forderndem Trainingslager startete der FC Red Bull Salzburg am Freitag Abend im Burgenland in die Saison 2019/20. In der ersten Runde des Uniqa ÖFB Cups musste die Mannschaft von Neo-Trainer Jesse March beim SC/ESV Parndorf antreten – und absolvierte die Aufgabe bravourös.

Mit Spannung war Marschs erste Startelf erwartet worden. Der US-Amerikaner setzte auf eine 4-2-2-2-Formation. Die Viererkette wurde von Ulmer, Ramalho, Onguene und Farkas gebildet, davor gaben Bernede und Junuzovic die Doppelsechs. Szoboszlai und Minamino flankierten das Sturmduo, bestehend aus Haaland und Daka. Stankovic im Tor komplettierte das Line-Up.

Die heutige Startelf / © SALZBURG12.at

Minamino eröffnet den Torreigen

Das Spiel vermochte zu gefallen und viele Spielzüge wirkten schon sehr gut einstudiert, auch wenn der Gegner aus der Burgenland-Liga nur über begrenzte, spielerische Mittel verfügte. Nachdem Haaland das Leder bereits nach wenigen Sekunden an die Stange beförderte, wurde Salzburg seiner Favoritenrolle gerecht und ging nach sechs Minuten in Führung. Ramalho flankte einen nur dürftig geklärten Junuzovic-Freistoß erneut in die Gefahrenzone, wo Minamino goldrichtig stand und das Leder in die Maschen beförderte.

Salzburg drückte weiterhin auf die Tube und überzeugte mit einem konzentrierten Auftritt. Es brauchte aber einen umstrittenen Elfmeter, nachdem Daka von Parndorf-Keeper Weidinger gelegt wurde, um das Ergebnis zu erhöhen. Haaland trat an, nachdem er inzwischen ein zweites Mal die Stange traf, und verwandelte mit etwas Glück zum 2:0.

Farkas glänzte mit einem Doppelpack / © GEPA

Der Final-Held in Torlaune

Vor der Pause erhöhte Patrick Farkas noch auf 3:0 und machte bereits zur Halbzeit einen imaginären Strich unter die Begegnung. Zu groß waren die Unterschiede, als dass im Burgenland für die Truppe von Jesse Marsch noch etwas anbrennen könnte.

Im Gegenteil: Gleich nach Wiederbeginn erzielte Daka Treffer Nummer vier (48.) und nur kurze Zeit später Patrick Farkas das wohl schönste Tor des Tages. Der Rechtsverteidiger spielte vor seinem Treffer nämlich einen doppelten Doppelpass, zunächst mit Haaland und dann mit Minamino, ehe er den Ball konzentriert in der langen Ecke versenkte. Nach seinem Final-Treffer aus der vergangenen Saison geigte der Defensivakteur auch heute wieder auf.

Hee-Chan Hwang kam in der Schlussphase des Spiels zu seinem Comeback im Salzburg-Dress / © GEPA

Haaland fixiert Endstand

Nachdem Parndorf in Minute 71 durch Urgela zum umjubelten Ehrentreffer kam, folgte die erneute Salzburg-Antwort nur zwei Minuten später. Keeper Weidinger klärte einen Onguene-Kopfball vor die Beine von Haaland, der das Spielgerät über die Line drückte. Und in der Schlussphase fixierte der Norweger mit seinem dritten Treffer den Endstand von 7:1 in einer Partie, die gänzlich ohne gelbe Karten ausgekommen war.

Spielinfo

SC/ESV Parndorf

 

FC Red Bull Salzburg

SC/ESV Parndorf1:7FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern
Uniqa ÖFB Cup1. Runde
AnpfiffFreitag, 19.7.2019, 20.30 Uhr
AustragungsortHeidebodenstadion, 2.000 Zuschauer
SchiedsrichterGerhard Grobelnik
 Torfolge 





Urgela 71.

0:1
0:2
0:3
0:4
0:5
1:5
1:6
1:7
Minamino 6.
Haaland 34./Elfmeter
Farkas 38.
Daka 48.
Farkas 54.

Haaland 73.
Haaland 89.
Gelbe Karten
Gelb-Rote Karten
Rote Karten