Effiziente Salzburger holen Sieg Dank Youngster Haaland

Salzburg besiegt den WAC durch 3 Tore von Haaland

Duell der Europacup-Fighter! Der RZ Pellets WAC bat den Serienmeister FC Red Bull Salzburg zum Tanz auf dem Kärntner Rasen. Jesse Marsch stellte folgende Elf in die Startformation:

Aufstellung #WACRBS

Frühe Führung

Es war erst in der 4. Minute, als „Big Earl“ zum ersten Mal zuschlug. Junuzovic bedient Minamino, der mit dem Pass in Mitte, Haaland mit einem wunderbaren Ferserl. Der Ball wanderte dann via Wolfsberger Bein in die Maschen! So hatten sich die Kärntner den Start wohl nicht vorgestellt.

Was folgte, war Werbung für den österreichischen Vereinsfußball. Der WAC steckte nicht auf, fand immer besser ins Spiel und hielt ordentlich dagegen. Doch ein Tor wollte den Wolfsbergern keines Gelingen. Weissman, Niangbo und Liendl versuchten ihr Glück, scheiterten aber entweder im Abschluss oder am ausgezeichneten Salzburger Schlussmann Carlos Coronel. 

Aber auch auf Wolfsberger Seite zeichnete sich der Keeper aus, der gute Chancen von Haaland und einen tollen Freistoß von Junuzovic entschärfte. Tor fiel in dieser Halbzeit keines mehr, mit dem 0:1 ging es in die Kabinen.

Immer wieder Haaland!

Der WAC kam deutlich druckvoller aus der Kabine als der FC Red Bull Salzburg. Man „roch“ förmlich, dass sich die Lavanttaler mit dem 0:1 nicht zufrieden geben wollten. Man muss ehrlicherweise sagen, dass zu diesem Zeitpunkt die Kärntner den schöneren, aber nicht effizienteren Fußball spielten. Zwei Mal rettet Kapitän Ulmer vor dem Ausgleich, dann war es wieder Coronel, der die Chancen der Heimelf zunichte machte.

Der Schiedsrichtergespann vereitelte eine Top-Chance von Hwang, der allein auf Kofler zulief. Schiedsrichter Altmann entschied auf Abseits, die TV-Kameras verdeutlichten die Fehlentscheidung.

Das Blatt wendete sich jedoch mit der Einwechslung von „Wirbelwind“ Patson Daka! Dieser tankte sich auf links durch, bediente Goalgetter Erling Haaland sehenswert, der den Ball in die Maschen knallte. 12 Minuten später dann der Todesstoß für die Kärntner: Junuzovic mit einer sehenswerten Vorlage auf Daka und wieder bediente dieser Haaland mit einem Querpass. Das Tor war nur mehr Formsache.

Die Salzburger hatten nicht ihren besten Tag, waren aber die effizientere Mannschaft!

Stimmen zum Spiel

Jesse Marsch:

Das war ein sehr intensives Spiel. Der WAC war in vielen Momenten im Vorteil. Wir haben viel über das Thema ‚zu Null‘ gesprochen. Wenn uns das gelingt, haben wir vorne immer unsere Chancen. Am Ende waren es drei wichtige Punkte für uns. Ich bin sehr zufrieden. Anfang der zweiten Halbzeit war der WAC überlegen. Wir haben aber taktisch reagieren können. Es ist gut für einen Trainer, wenn er so flexible Spieler hat.

WAC Coach Struber:

Wir haben Chance um Chance herausgespielt, konnten aber aus vielen guten Möglichkeiten wenig Kapital schlagen. Da braucht es die totale Überzeugung zu vollstrecken. Teilweise war der letzte Pass nicht präzise genug. Dazu gab es einen Salzburger Tormann Coronel, der eine Mauer war. Wenn du das alles zusammenzählst, ist das zu viel des Guten. Der Gegner war uns an Dynamik und Schlagkraft voraus. Mit welcher Power und welchem Selbstverständnis die Stürmer hier hineingehen, davon können wir uns eine große Scheibe abschneiden.

Spielinfo

RZ Pellets WAC

 

FC Red Bull Salzburg

RZ Pellets WAC 0:3 FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern
Tipico Bundesliga 14. Spieltag
Anpfiff Sonntag, 10.11.2019, 17.00 Uhr
Austragungsort Lavanttal Arena, 4.865 Zuschauer
Schiedsrichter Walter Altmann
  Torfolge  


0:1
0:2
0:3
Haaland (4.)
Haaland (76.)
Haaland (88.)
Rnic, Ritzmaier, Schmitz, Struber (Trainer), Niangbo, Liendl Gelbe Karten Ramalho, Mwepu
Gelb-Rote Karten
Rote Karten