Ungefährdeter Einzug ins Cup-Viertelfinale

Salzburg besiegt Ebreichsdorf

Gestern musste der FC Red Bull Salzburg gegen den letzten verbliebenen Regionalligisten im ÖFB Cup auf’s Feld: „Admira-Killer“ ASK Ebreichsdorf bat in der Südstadt zum „Tanz auf dem Rasen“. Jesse Marsch rotierte wie gewohnt ordentlich durch und schickte folgende Startelf auf’s Feld:

Aufstellung Ebreichdorf gegen Salzburg

Frühe Führung

Die Abwehr der Heimelf war dicht, der ASK Ebreichsdorf zeigte im Vergleich zur Liga einen engen Abwehrriegel – solche Defensivformationen sind die Salzburger mittlerweile gewohnt. Trotzdem dauerte es nicht lange, bis es zum ersten Mal „klingelte“. Okugawa kam ans Leder, lupfte den Ball über den Keeper und es stand bereits nach 7 Minuten schon 0:1 für den amtierenden Cupsieger.

Und es ging in dieser Tonart weiter. Daka zog ab, der Keeper lässt abprallen und Koita nahm das Geschenk dankend an. 0:2 noch in der ersten Viertelstunde. Die erste halbwegs nennenswerte Aktion der Niederösterreicher führte dann aber auch zum dritten Treffer des FC Red Bull Salzburg: Der zaghafte Angriff endete bei Ramalho, der den Ball weit nach vorne schlug. Dort empfing ihn Szoboszlai, der ihn via Außenrist zu Daka beförderte, der den Ball trocken ins Netz beförderte. 0:3! Dann nahm Salzburg ein wenig den Druck aus dem Spiel. Mit dieser Führung ging es auch in die Kabinen.

Gnadenstoß

Der ASK Ebreichdorf kam durchaus motiviert aus den Kabinen und zeigte weiterhin den Willen, zumindest einen Ehrentreffer zu landen. Und dies gelang auch fast durch einen Fehler in der Salzburger Mannschaft. Eichinger schnappte sich das Spielgerät und spurtete Richtung Salzburger Kasten. Allerdings fand er dort in dem sonst wenig beschäftigten Coronel seinen Meister, der den Abschluss gekonnt parierte.

Rund 20 Minuten vor Schluss nahm sich Koita ein Herz und zog mutig aus 20 Metern ab. Und wieder landete der Ball im Netz! 0:4 für die Salzburger. Den endgültigen Gnadenstoß versetzte den Gästen dann letztendlich der eingewechselte Haaland, der kurz vor Ende einen Schuss von Hwang mit leichter Berührung in die Maschen lenkte. Bei diesem 0:5 blieb es dann. Der FC Red Bull Salzburg zieht ohne Probleme ins Viertelfinale des Cups ein.

Stimmen zum Spiel

Andre Ramalho:

Wir wussten, dass diese Mannschaft schon gegen die Admira gewonnen hat. Es war wichtig, dass wir ab der ersten Minute wach waren und Mentalität gezeigt haben. Wir haben so gut wie nichts zugelassen. Mit schnellen Toren ist es für jeden Gegner schwer. Das haben wir geschafft.

Spielinfo

ASK Ebreichsdorf

 

FC Red Bull Salzburg

ask-ebreichsdorf 0:5 FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern
ÖFB Cup Viertelfinale
Anpfiff Mittwoch, 30.10.2019, 18.00 Uhr
Austragungsort BSFZArena, 3.700 Zuschauer
Schiedsrichter Josef Spurny
  Torfolge  




0:1
0:2
0:3
0:4
0:5
Okugawa (7.)
Koita (13.)
Daka (28.)
Koita (75.)
Haaland (86.)
Gelbe Karten Ashimeru
Gelb-Rote Karten
Rote Karten

Cup: Auswärts gegen „Admira-Killer“ ASK Ebreichsdorf

Ebreichsdorf gegen Salzburg

Kommenden Mittwoch geht es im ÖFB Cup weiter. Der FC Red Bull Salzburg trifft dabei zur „Auswärtsfan-unfreundlichen Zeit“ – genauer um 18.00 Uhr – auf den ASK Ebreichsdorf, die in der Runde zuvor Bundesligisten Admira Wacker aus dem Bewerb warfen.

„Admira-Killer“

Der ASK Ebreichsdorf wurde 1922 gegründet und wurde in der Saison 2017/18 Tabellenzweiter der Regionalliga Ost. Die Niederösterreicher verzichteten damals auf den Aufstieg in die 2. Liga. Aktuell belegt die Elf den 3. Tabellenplatz hinter Mannsorf und Rapid II.

In der 1. Runde des Cups gewannen die Ebreichsdorfer gegen Lafnitz, in der letzten Runde schaltete die Elf von Trainer Zeljko Ristic doch eher überraschend Bundesligist Admira Wacker aus. Top Torschütze ist Alexander Frank, der von der Wiener Austria geliehen wurde. Die Niederösterreicher sind in dieser Saison noch ungeschlagen, spielten allerdings die letzten vier Spiele alle nur Unentschieden.

Carlos Coronel unterschätzt den kommenden Gegner sicher nicht:

Es ist kein einfaches Spiel für uns, auch weil die Ausgangslage recht klar ist: Jeder erwartet von uns den Sieg. Deshalb müssen wir motiviert und konzentriert auftreten, denn wir wollen unbedingt in die nächste Cup-Runde aufsteigen.

Tormaschine

Im Cup lesen sich die Leistungen des FC Red Bull Salzburg besonders beeindruckend: Seit 2014 gewannen die Salzburg fünf von sechs möglichen Cup-Titeln, spielten dabei 32 Begegnungen und gewannen davon 31. In diesen Spielen schossen die Salzburger 119 (!!!) Tore und bekamen lediglich 15! Was allerdings ebenso bemerkenswert ist: 27 Spiele (ohne die Finalspiele gerechnet) fanden auswärts statt. Durch 5 Spiele durfte Salzburg vor eigenem Publikum bestreiten.

Jesse Marsch:

Ebreichsdorf hat mit der Admira einen Bundesliga-Klub aus dem Bewerb geworfen, sie sind also eine gefährliche Mannschaft. Vom System her spielen sie meist 4-4-2 und sind vor allem durch ihre großen Innenverteidiger gut bei Standardsituationen. Auch darauf müssen wir aufpassen. Für uns ist es kein Nachteil, dass wir in der Südstadt spielen, wo sicher gute Bedingungen herrschen werden. Unsere Jungs wissen, dass dieser Bewerb sehr wichtig für uns ist.

Personelles

Antoine Bernede (Schienbeinbruch), Cican Stankovic (Muskelverletzung) und Patrick Farkas (gesundheitliche Probleme) fehlen auf jeden Fall am Mittwoch.

Spielinfo

ASK Ebreichsdorf

FC Red Bull Salzburg

ASK Ebreichsdorf FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern
ÖFB Cup
Achtelfinale
Anpfiff Mittwoch, 30. Oktober 2019, 18.00 Uhr
Austragungsort BSFZ Arena
ORF Livespiel Da der ORF das Spiel live auf ORF 1 zeigt, verzichten wir auf unseren Liveticker.

Im Cup gegen Rapid: Macht es nochmal Männer!

Rapid gegen FC Red Bull Salzburg

Nach den Spielen gegen Genk und gestern gegen den LASK steht nun die 2. Runde des ÖFB Cups an. Dort wartet auf den FC Red Bull Salzburg der SK Rapid Wien.

Beste Aufstellung!

Beim Spiel gegen den LASK hatte Jesse Marsch ordentlich durchrotiert. Wohl nicht grundlos, denn im Cup bedeutet eine Niederlage das Aus. Wie Jesse Marsch gerade auf der Pressekonferenz bekanntgab, ist nur Alexander Walke nicht einsatzbereit – man darf also eine Top-Elf auf Salzburger Seite erwarten. Doch Marsch warnt auch ein wenig, denn das Spiel gegen die Hütteldorfer wird nicht einfach, die durch die letzten Siege in der Bundesliga Selbstvertrauen tanken konnten.

Die Statistik ist auf Salzburgs Seite

Wenn man die Historie bemüht, dann stehen die Zeichen klar auf „pro Salzburg“. In den letzten 10 Begegnungen gewannen die Salzburger 8 Spiele. Dazu gesellen sich eine Niederlage aus der letzten Saison und ein Unentschieden im Jahr 2017. Doch was zählt ist die Gegenwart.

In der Bundesliga musste Rapid bislang nur 2 Niederlagen hinnehmen: Das Eröffnungsspiel gegen Salzburg und das Heimspiel gegen den LASK. Für die Wiener spricht die Tatsache, dass sie im Allianz Stadion im ÖFB-Cup noch ungeschlagen sind: 2017 und 2018 gab es 2:1-Siege gegen den LASK (Semifinale) bzw. gegen Ried (Viertelfinale) und 2019 setzte man sich im Viertelfinale gegen Hartberg mit 5:2 durch.

Hart wird das Spiel wohl sicher für Salzburg-Neuzugang Max Wöber, der ja noch vor dem Sommer mit den Grünen mittrainierte und beim Cup-Finale der letzten Saison mit den Rapid-Fans auf der Tribüne stand. Eine freundliche Begrüßung darf der Verteidiger in Wien nicht erwarten. Stellt sich auch die Frage, ob Jesse Marsch ihm diesen „Spießruten-Lauf“ antun soll.

Es darf also ein packender Cup-Fight erwartet werden, Der ORF überträgt dieses Spiel live.

Spielinfo

SK Rapid Wien

FC Red Bull Salzburg

SK Rapid Wien FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern
ÖFB Cup
2. Spieltag
Anpfiff Mittwoch, 25. September 2019, 20.45 Uhr
Austragungsort Allianz Stadion
Liveticker Wenn ihr am PC oder Tablet mitlesen möchtet, empfehlen wir die Desktopansicht unseres Livetickers, Smartphone-Benutzer können sich auf der Liveticker-Seite diese auch als Progressive Web App installieren. Infos zum Spiel wie Aufstellung und Tore erfahrt ihr auch direkt auf unserer Facebookseite oder via Twitter. Für dieses Spiel nutzen wir den Hashtag: #SCRRBS

 

Auslosung der 2. Runde des Uniqa ÖFB Cup am Sonntag

FC-Red-Bull-Salzburg-Mannfschaftfoto-2019-2020

Am Sonntag, 11. August werden ab 19.15 Uhr die Spielpaarungen der 2. Runde des UNIQA ÖFB Cups 2019/20 ermittelt. Die Auslosung, die von ÖFB-Rekordspielerin Nina Burger und Top-Talent Julia Hickelsberger-Füller vorgenommen wird, ist im Rahmen der Sendung „Fußball“ live auf ORF 1 zu sehen.

Die 32 Teilnehmer, die am 24. und 25. September um den Einzug ins Achtelfinale spielen, setzen sich aus elf Bundesliga-Vertretern, 13 Klubs der 2. Liga sowie acht Vereinen der Landesverbände zusammen.

Für die Ziehung ergeben sich folgende Lostöpfe:

Topf A (8 Vereine der Landesverbände)

Kärnten (1): ASCO ATSV Wolfsberg
Niederösterreich (2): ASK Ebreichsdorf, FC Marchfeld Mannsdorf/Großenzersdorf
Oberösterreich (2): Union Raiffeisen Gurten Fußball, WSC Hogo Hertha
Steiermark (2): FC Gleisdorf 09, USV Raiffeisen Weindorf St. Anna am Aigen
Wien (1): SC Wiener Viktoria

Topf B (24 Klubs der beiden höchsten Spielklassen)

Tipico Bundesliga (11): FC Red Bull Salzburg, SK Rapid, SK Puntigamer Sturm Graz, SV Bauwelt Koch Mattersburg, FK Austria Wien, spusu SKN St. Pölten, RZ Pellets WAC, FC Flyeralarm Admira, WSG Swarovski Tirol, Cashpoint SCR Altach, LASK
HPYBET 2. Liga (13): SV Guntamatic Ried, SK Austria Klagenfurt, SKU Ertl Glas Amstetten, FAC Wien, FC Juniors OÖ, FC Wacker Innsbruck, SK Vorwärts Steyr, SC Austria Lustenau, FC Blau Weiss Linz, SV Horn, GAK 1902, FC Mohren Dornbirn, KSV 1919

Die Zusammensetzung der Töpfe ergibt, dass es in der 2. Runde sowohl zu acht Duellen zwischen Teams aus den Landesverbänden und Bundesliga-Vereinen als auch zu acht Aufeinandertreffen zwischen Vertretern der beiden höchsten Spielklassen kommen wird. Die Vertreter der Landesverbände, die ein Bundesliga-Team zugelost bekommen, treten zu Hause an. In den Spielpaarungen zwischen zwei Bundesliga-Klubs hat jeweils die erstgezogene Mannschaft Heimrecht.

In der 2. Runde des UNIQA ÖFB Cups wird an jeden Heimverein eine Prämie in Höhe von € 3.500,- ausgeschüttet. Jeder Gastverein erhält € 6.500,-. Alle Gastgeber behalten darüber hinaus die gesamten Ticketeinnahmen. Jene Vereine, deren Spiele live im TV übertragen werden, erhalten eine zusätzliche Prämie.

Quelle: ÖFB

Saisonstart: Im Cup gegen den SC/ESV Parndorf

Parndorf gegen FC Red Bull Salzburg

Nun geht es auch mit den Bewerbsspielen los. In der 1. Runde des ÖFB Cup trifft der amtierende Cupsieger FC Red Bull Salzburg auf den SC/ESV Parndorf.

Gute Testspiele

Bekanntlich haben viele Stammspieler den FC Red Bull Salzburg verlassen und stehen nun bei Vereinen „höherwertiger“ Ligen unter Vertrag. Doch die junge, hungrige Truppe zeigte schon in den Testspielen, dass man die Ausfälle (teilweise) kompensieren kann. Das erste Testspiel gegen den SV Kirchanschöring war noch eher ein „Schaulaufen“ der jungen Talente. Die Salzburger gewannen klar mit 3:0. Gegen ZSKA Sofia konnte das gute Ergebnis leider nicht wiederholt werden, man verlor knapp mit 0:1. Ein Unentschieden gegen FK Arsenal war das nächste Ergebnis. Der wahre „Durchbruch“ am Feld gelang den Salzburgern doch gegen den Tabellendritten der holländischen Eredivisie Feyenoord Rotterdam. Die beherzt aufspielende Salzburger Elf besiegte die Holländer mit 3:1, wobei besonders auffiel, dass sich das Sturmduo Haaland und Daka perfekt ergänzt. Das letzte Testspiel gegen Vorwärts Steyr gewannen die Salzburger dann noch mit 0:4.

Eine echte Stammelf lässt sich aktuell nur erahnen, doch die Mannschaft, die gegen Rotterdam am Feld stand, macht Hoffnung auf mehr.

Daka und Haaland trafen für Salzburg gegen Rotterdam
Daka und Haaland trafen für Salzburg gegen Rotterdam

Man darf sicher sein, dass die Salzburger den kommenden Gegner im Cup nicht unterschätzen werden. Zu oft verloren schon Bundesligisten gegen Landesligisten.

Der Viertligist aus dem Burgenland

Der SC/ESV Parndorf spielt in der Burgenlandliga (4. Liga), Die Parndorfer stiegen letztes Jahr als Tabellendreizehnter aus der Regionalliga Ost ab. Für die Burgenländer ist die Auslosung wohl ein Glückgriff. Man darf damit rechnen, dass das Heidebodenstadion mit seinen 3.500 Plätzen ausverkauft sein wird, wenn der #Serienmeister zu Gast ist. Die Parndorfer feiern noch dazu ihr 100-jähriges Bestehen.

Trainer Hafner über das „Losglück“:

Dieses Spiel interessiert jeden, von daher erhoffe ich mir sehr viele Zuschauer am Platz. Natürlich ist das ein großer Unterschied, da geht man als klarer Außenseiter in die Partie. Aber jeden Spieler, Betreuer und Funktionären freut das, das wird ein ganz besonderer Freitagabend. Und eines ist auch klar: Wir wollen uns sicher nicht abschießen lassen.

Parndorf Obmann Gerhard Milletich freut sich auch auf die Begegnung mit dem amtierenden Cupsieger:

Sportlich gesehen gibt es kein Team in Österreich, das an Salzburg herankommt. Es ist der beste Gegner, den man haben kann. Zumindest von der Infrastruktur sind wir für dieses Spiel definitiv gerüstet. Sportlich ist es so, dass der Trainer nicht unter Druck steht, die Partie gewinnen zu müssen.

Spielinfo

SC/ESV Parndorf

FC Red Bull Salzburg

SC/ESV Parndorf FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern
ÖFB Cup
1. Runde
Anpfiff Freitag, 19. Juli 2019, 20.30 Uhr
Austragungsort Heidebodenstadion
Liveticker Wenn ihr am PC oder Tablet mitlesen möchtet, empfehlen wir die Desktopansicht unseres Livetickers, Smartphone-Benutzer sind mit unserer kostenlosen App für iPhone und Android am Besten bedient. Infos zum Spiel wie Aufstellung und Tore erfahrt ihr auch direkt auf unserer Facebookseite oder via Twitter. Für dieses Spiel nutzen wir den Hashtag: #SCPRBS

Mühsamer Cupsieg gegen Wr. Neustadt

Cupsieg gegen Wiener Neustadt

Es war weder Gold, noch glänzte es. Die Rede ist vom Cup-Sieg gegen den SC Wr. Neustadt im Viertelfinale des Bewerbs. Die Pflicht ist erfüllt.

Marco Rose schickte folgende Elf auf das niederösterreichische Grün:

Aufstellung #SCWNRBS

Feldüberlegenheit

Der FC Red Bull Salzburg übernahm die Kontrolle – dies zeigte sich auch durch den Ballbesitz, der gerade in der 1. Hälfte bei rund 65% lag. Prevljak und Minamino zeigten gleich in den ersten Minuten, dass man das Spiel hier gewinnen wollte, leider verpufften beide Chancen.

Von den Hausherren sah man in den ersten 30 Minuten wenig, ein Weitschuss von von Siebeck war das erste Lebenszeichen der Neustädter. Doch auf Salzburger Seite zeigte man sich ebenso wenig gefährlich – der Ball wollte nicht ins Gehäuse der Niederösterreich.

So beherrschten die Salzburger den Gegner zwar, aber ins Tor wollte das Spielgerät nicht. Torlos ging es in die Kabinen.

Der Nachwuchs machts!

Doch dann war es endlich soweit. Kurz nach Anpfiff kamen die Salzburger zur Führung: Querpass in den Sechzehner, Dabbur ging nur halbherzig zum Ball, was in diesem Fall aber Glück war. Der Ball sprang weg, landete vor dem jungen Szoboszlai, der aus spitzem Winkel zum nicht unverdienten 0:1 traf!

Nur wenig später gab es erneut Grund zum Jubeln. Ulmer wurde im Sechzehner nicht regelkonform gestoppt, Dabbur verwandelte den Strafstoß trocken. 0:2 für den Serienmeister.

Tor des Monats?

Gegen Ende ließen die Salzburger das Spiel etwas schleifen, der eingewechselte Haaland brachte noch etwas Schwung und Torgefahr. Aber der junge Norweger traf einen Kopfball nicht richtig und durfte sich nicht in die Liste der Torschützen eintragen.

Anders auf der Gegenseite. In der 89. Minute zog Hager nach einem Defensiv-Chaos in der Salzburger Hintermannschaft sehenswert ab und hämmerte das Spielgerät unter die Latte! Ein Kandidat für das Tor des Monats.

Es blieb dann auch beim 1:2 – Salzburg ist damit eine Runde weiter und trifft im Halbfinale auf die Sensationsmannschaft des GAK, die die Wiener Austria aus dem Bewerb geschossen haben.

Stimmen zum Spiel

Marco Rose:

Es war das erwartet harte Stück Arbeit. Wir hatten das Spiel im Griff, aber es ist Pokal. Der Gegner verteidigt mit allem, was er hat, und schaltet um. Es war wichtig, dass wir nach der Pause ein schnelles Tor machen. So ergeben sich auch ein paar mehr Räume, um das zweite Tor zu machen. Ich glaube, dass wir sehr verdient gewonnen haben, wir wissen aber natürlich, dass wir Steigerungspotenzial haben.

Spielinfo

SC Wr. Neustadt

 

FC Red Bull Salzburg

SC Wiener Neustadt 1:2 FC Red Bull Salzburg
ÖFB Cup
Viertelfinale
Anpfiff
Sonntag, 17. Februar 2019, 15:00 Uhr
Austragungsort Hama Trucks Arena, 2.000 Zuschauer
Schiedsrichter
SR Ciochirca
  Torfolge  


Hager (89.)
0:1
0:2
1:2
Szoboszlai (48.)
Dabbur (55./Elfmeter)
Tartarotti Gelbe Karten Samassekou, Prevljak, Ramalho
Gelb-Rote Karten
Rote Karten