„Ka Spalier, dafür Panier“ (Bildergalerie)

Auswärtssieg gegen den LASK

FC Red Bull Salzburg gegen LASK. Der Showdown der Bundesliga-Saison 2020/21. Vor mittlerweile gewohnt leeren Rängen zeigte der amtierende Meister noch einmal Stärke und wies „Corona-Sünder“ LASK in die Schranken. Duell des Spielers der Saison gegen den Torhüter der Saison. Und letzterer „verschuldete“ den Sieg der Salzburger. Zwar musste man einige Zeit warten, bis es erstmals „klingelte“, doch das ging dafür runter wie Butter in der warmen Juli-Sonne. Das schon öfter zelebrierte Spalier für den Meister gab’s nicht. Kein Respekt? Oder doch Corona? Oder war’s ihnen einfach egal? Die Antwort folgte am Feld.

LASK Goalie Schlager legte Daka im Sechzehner, Szoboszlai übernahm Verantwortung und stellte in Minute 67 auf 0:1. Wenig später eine Ecke. Ramalho kam außerhalb des Sechzehners zum Kopfball und beförderte diese via „Sitzer“ in die Maschen. In der Nachspielzeit spielte sich Schlager wieder in den Mittelpunkt. Er kam gegen Juno zu spät und holte auch diesen von den Beinen. Camara verwandelte den Strafstoß eiskalt und machte nicht nur seinen ersten Bundesliga-Treffer sondern egalisierte damit den eigenen Torrekord von 110 Treffern. Und weil der WAC gegen Rapid gewann, rutschten die Linzer Corona-Sünder auf den 4. Platz ab. Karma, Baby. Karma.

Für euch gibt’s die schönsten Bilder des Auswärtssiegs. Have fun!

Kür Teil 2: „Corona-Sünder“ gegen Doublesieger

LASK gegen Salzburg

Wir schreiben die dritte Aprilwoche 2020. Ganz Fußball-Österreich freut sich, das Training wieder in Kleingruppen aufnehmen zu dürfen. Ganz Fußball-Österreich? Nein, eine Stadt in Oberösterreich geht ihren eigenen Weg und veranstaltete illegale Mannschaftstrainings. Zumindest vier sollen es gewesen sein. Die Begründung erzeugte eher ein Schmunzeln, als die ganze Causa dann aufflog. Die Einsicht war gering. Was folgte waren Punkteabzug, Geldstrafe, Anfechtung des Urteils, Punkterückgewinn am grünen Tisch und eine gehörige Portion „KARMA“. Als der LASK die Tabelle im Winter anführte, blickte man erstaunt nach Linz, was die Stahlstadt-Kicker mit ihren Mitteln zusammengebracht haben. Doch mit ihrer illegalen Vorgangsweise entwickelten sich die Linzer in enormer Geschwindigkeit vom „Hero“ nach „Zero“. 

Das illegale Mannschaftstraining brachten dem LASK genau gar nichts. Der wahrscheinlich erhoffte Vorteil blieb aus. Und so wanderten die Linzer nach und nach die Meistergruppentabelle nach unten. Karma, Baby. Karma. 

Nachdem der Corona-Lockdown wieder aufgehoben wurde, ging für den LASK wenig bis gar nichts: 9 Spiele ergaben 3 Siege, 1 Unentschieden und 5 Niederlagen. Salzburg zog gemütlich an den Linzern vorbei und auch wenn man dem LASK wieder alle abgezogenen Punkte geschenkt hätte, war wenige Runden vor Schluss klar, dass der Meistertitel futsch war. Karma, Baby. Karma. 

Und nun kommt es zum finalen Showdown. Für den FC Red Bull Salzburg geht es um nichts mehr. Der Teller steht längst wieder in Wals-Siezenheim, das letzte Meisterbier wurde getrunken. Für den LASK geht es um Platz 3 oder 4. Der WAC liegt in Lauerstellung. Wann der WAC bei „Lieblingsgegner“ Rapid gewinnt und der LASK verliert, ist der Platz 4 für die Linzer fix. Also werden die Linzer Gas geben. Allerdings werden sie das nach Medienberichten wohl ohne Marvin Potzmann (Kreuzbandriss), Markus Wostry (Blessur) und Thomas Goiginger (Kreuzbandriss) tun müssen.

LASK

LASK

Name: Linzer Athletik-Sport-Klub
Sitz: Linz, Oberösterreich
Gründung: 7. August 1899
Farben: Schwarz und Weiß
Stadion: TGW Arena (7.152 Plätze)

LASK

4 × Österreichischer Zweitliga-Meister
1 × Österreichischer Cupsieger

LASK

Webseite des Vereins: https://www.lask.at/
Telefon: +43 732 603332
E-mail: [email protected]

LASK

Wir wollen immer gewinnen!

Diesen Satz hörst du ständig, wenn du einen Spieler des FC Red Bull Salzburg vor dir hast. Die Sieger-DNA ist in der Mozartstadt beheimatet. Und das wird sich trotz der tabellarischen Bedeutungslosigkeit des letzten Spiels der Saison auch am Sonntag nicht ändern. Man darf allerdings erwarten, dass Jesse Marsch wieder neue Spielerkombinationen testet. Beim Heimspiel gegen Sturm Graz befanden sich gleich 8 neue Spieler am Feld. Trotz der 5 geschossenen Tore musste man bemerken, dass die zwei Gegentreffer vermeidbar und selbstverschuldet waren. Den Keeper traf dabei weniger die Schuld. Apropos Keeper: Fanliebling Alexander Walke hat ja um ein Jahr verlängert, das Spiel gegen den LASK wäre eine tolle Gelegenheit, sich bei „Atze“ für seinen permanenten Rückhalt zu „bedanken“. 

Auf jeden Fall werden in Marschs Elf Philipp Köhn (Knöchelverletzung) und Antoine Bernede (Sprunggelenksverletzung) fehlen. Der Rest ist wohl zu 100% „bereit“ den „Corona-Sündern“ von der Donau „einzuschenken“.

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

FC Red Bull Salzburg

Name: Fußballclub Red Bull Salzburg
Sitz: Wals-Siezenheim
Gründung: 13. September 1933
Farben: Rot und Weiß
Stadion: Red Bull Arena (30.188 Plätze)

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

13 × Österreichischer Meister
6 × Österreichischer Cupsieger
3 × Intertotocup-Sieger
3 × Österreichischer Supercupsieger

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

Webseite des Vereins: http://www.redbullsalzburg.at/de
Telefon: +43 662 43 33 32
E-mail: [email protected]

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

Spielinfo

LASK

vs.

FC Red Bull Salzburg

LASK-Logo Sonntag, 5.7.2020
17.00 Uhr
FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

Tipico Bundesliga:
32. Spieltag
Austragungsort: Raiffeisen Arena
Spielereignisse:
Aufstellungen, Tore, Rote Karten posten wir auf unseren Social Media Kanälen auf Facebook, Instagram oder Twitter. Ihr verpasst also nichts! Für dieses Spiel nutzen wir den Hashtag #ASKRBS

Karma, Baby! Salzburg erneut Meister der Bundesliga! (Bildergalerie)

Salzburg Meister

Da halfen auch keine illegalen Mannschaftstrainings. Mit dem 3:0-Sieg über Hartberg und der Niederlage des LASK am gestrigen Sonntag steht nun endgültig fest, dass der Teller wieder nach Salzburg kommt! Noch sind zwei Runden zu spielen, aber der Meistertitel steht bereits fest. Da kann ein LASK auch noch drei Berufungen einlegen, der Titel ist dem FC Red Bull Salzburg nicht mehr zu nehmen.

Jesse Marsch hatte auch eine Botschaft für die Fans parat:

Ich bleibe sicher. Meine Beziehung mit allen hier ist etwas Besonderes. Ich bekomme extrem viel Vertrauen. Ich habe keine Hast, etwas Neues zu finden. Ich und meine Familie genießen diese Zeit hier. Es ist noch nicht zu Ende. Wir haben alle noch sehr viel Leidenschaft in uns.

Was allerdings noch nicht feststeht, sind die Plätze für die europäischen Bewerbe. Zum einen sportlich, da die Plätze 2 bis 4 nur vier Punkte getrennt sind, zum anderen möchte der LASK die Einspruchsfrist noch voll ausschöpfen. Das bedeutet 4 Wochen nach Ligaende am 5. Juli. Die österreichische Bundesliga macht sich dadurch zu internationalen Gespött. Wir werden darüber weiter berichten.

Doch nun haben wir hier für euch die schönsten Bilder der gestrigen kleinen Feier am Rasen. Viel Spaß:

Heimsieg über den LASK oder „Warum das unser erstes und letztes Geisterspiel war“

Salzburg besiegt den LASK

Seit dem Neustart der Liga nach dem Lockdown war das nun der 4. Spieltag ohne Zuschauerbeteiligung. Der LASK forderte den FC Red Bull Salzburg. Ursprünglich war nicht vorgesehen, dass wir unser „2. Wohnzimmer“ betreten dürfen, erst ein Ausfall eines anderen Journalisten ermöglichte uns den Eintritt in die „Heiligen Hallen“ von Wals-Siezenheim.

Friedhofsstimmung

Und so begibt man sich in Richtung Arena. Geparkt wird auf dem Skybox- bzw. Bulls‘ Corner-Parkplatz. Leichter Regen tröpfelt, gespenstische Stimmung. Kein Fan, kein Ordner, kein gar nichts. Die Akkreditierung bekommt man von bekannten Gesichtern. Der Fanbetreuer – umfunktioniert zum „Coronaregeln-Drillinstructor“ – übergibt Akkreditierung, macht auf Corona-Regeln aufmerksam, legt Listen zur Unterschrift vor. Alles relativ kurz und schmerzlos, aber vor allem einsam. Und mit Maske.

Ebenso einsam stapft man den West-Turm in Richtung Presseplätze nach oben. Das metallische Klacken der Stufen ist das einzige Geräusch weit und breit. Oben angekommen – der erste und einzige Ordner am Oberrang. Er hilft sich zurecht zu finden. Auf einem Balkon erwarten einen einzelne Sessel und eine lange Tischplatte. Auch hier wird auf Abstand wert gelegt. Ein kleiner Monitor soll die Analyse strittiger Situationen erleichtern. 

Die Plätze – es sind deren 20 – füllen sich nach und nach mit bekannten und unbekannten Gesichtern. Die Mannschaften kommen zum Aufwärmen auf’s Feld. Es bleibt bei der Grabesstille. Ein paar kurze Gespräche, mit gut bekannten Kollegen sind bislang das einzige Highlight. Irgendwann fängt die Stadionanlage bekannte Musik von sich zu geben. Der Anpfiff scheint in greifbarer Nähe zu liegen.

Schnelle Führung

Endlich der Anpfiff. Und nur wenig später sehen die „chosen few“ einen der seltenen Patzer von LASK-Keeper Schlager, den Szoboszlai eiskalt zum 1:0 ausnutzt. Corona-Jubel am Feld. Kein Ton vor oder neben mir. Angesichts der Totenstille verkneift man sich einen Freudenschrei oder gar Jubel. Nur Minuten später durfte man sich wieder die Unterlippe perforieren. Scharfe Hereingabe, Daka denkt mit und ist schneller als sein Gegenspieler. Schlager war wieder geschlagen. 2:0! Ein von mir ausgesprochenes „Jawoiiii!“ war fast zu laut und wirkte nahezu störend.

Der Ball wurde bis zur 56. Minute hin und hergeschoben und es wurde gekämpft. Ohne Motivationsschub von den Bühnen. Der Anschlusstreffer von Raguz fand nur auf der gegnerischen Trainerbank Anklang.

Die Stadionuhr entblößte das baldige Ende dieses fantechnischen Trauerspiels. Doch da – noch eine Ecke. Vallci, der zuvor schon leicht ermüdet am Feld herumtrabte, nutzte die Gelegenheit und netzte zur Entscheidung ein. Freudlos, jubellos. Zumindest auf der Tribüne. Dann der Abpfiff. Salzburg besiegt auch den LASK. Der Moment, wo man dann eigentlich in den Fanpark geht und mit Freunden ein klein wenig den Sieg feiert. Satz mit X.

Stattdessen bewegt man sich langsam über die Metalltreppen nach unten, gibt die Akkreditierung ab und fährt nach Hause.

So nicht mehr

Wir von SALZBURG12 sind Fans. Fans, die mitfiebern, mitschreien, sich mitfreuen, aber auch mitleiden. Der Unterschied zu euch ist, dass wir seit 10 Jahren darüber schreiben. Wir bereiten euch auf Spiele vor, berichten live aus den Stadien, schreiben Zusammenfassungen, publizieren Meinungen oder versuchen zum Nachdenken anzuregen. Corona hat dies zerstört. Nur beim „Spiel zu sein, damit man beim Spiel ist“ mag journalistischen Ansprüchen genüge tun, für den Fan ist das eine Katastrophe. Das kann man nicht mögen. Hier hat niemand Spaß, der nur halbwegs mit der Heim- oder Gästemannschaft verbandelt ist. Emotionen wie im Tiefkühlraum des örtlichen Metzgers. Das kann wirklich niemand mögen. Niemand, der das Fanherz am rechten Fleck trägt.

Auf ein Geisterspiel geht man nur, weil man muss. 

Um unsere Arbeit für euch zu erledigen, müssen wir nicht im Stadion sein. Und deswegen lassen wir das jetzt auch. Jede Fernsehübertragung liefert bessere Einblicke. Zwar keine Stimmung, aber die gibt es zu „Post-Corona-Zeiten“ ohnedies in keinem Stadion. Mal sehen, was die neue Saison bringt. Ob da wieder Leute reindürfen. Das mag vieles ändern, aber so wie es aktuell ist, ist ein Stadion kein geeigneter Platz für echte Fans – egal ob sie über ein Spiel schreiben oder nicht.

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

 

LASK

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern 3:1 LASK-Logo
Tipico Bundesliga 26. Spieltag
Anpfiff Sonntag, 14.6.2020, 19.30 Uhr
Austragungsort Red Bull Arena, 0 Zuschauer
Schiedsrichter Altmann
  Torfolge  
Szoboszlai (8.)
Daka (11.)

Vallci (80.)
1:0
2:0
2:1
3:1


Raguz (56.)
Gelbe Karten Holland, Trauner
Gelb-Rote Karten
Rote Karten

Im Duell gegen den Leader der „Pre-Corona-Ära“

FC Red Bull Salzburg gegen LASK

Auch Sturm Graz konnte den FC Red Bull Salzburg nicht stoppen. Im Gegenteil. Die Steirer kamen mit 1:5 unter die Räder. In der selben Runde patzte der LASK gegen Rapid und befindet sich aktuell auf Platz 4 der Tabelle. Nun kommt es zum Duell dieser beiden Mannschaften.

From hero to zero

Bis zum 8.3. war der LASK verdienter Erster der Tabelle in der Tipico Bundesliga. Ganz Österreich blickte auf den Linzer Verein und auch beim direkten Verfolger aus Salzburg zollte man den Linzern Respekt für ihre sportlichen Glanztaten. Dann kam der Lockdown. Kein Training, kein Spiel, kein gar nichts. Als man sich letztendlich wieder einigte in Kleingruppen das Training aufzunehmen, scherte der LASK aus. Man trainierte (zumindest) viermal mit dem kompletten Kader und hielt sich nicht an die Vorgaben der Regierung und der Liga. Letztendlich setzten die Linzer damit den gesamten Betrieb der Bundesliga auf’s Spiel, der ja eigentlich ein Vorzeigeprojekt für den Mannschaftssport „nach Corona“ sein sollte. Der Senat 1 urteilte und zog den Linzern 6 Punkte ab, Geldstrafe inklusive. Doch anstatt sich demütig mit dem Urteil zu begnügen, setzte die Klubführung noch einen drauf und beeinspruchte dieses (aus unserer Sicht „milde“) Urteil. Damit könnte bis weit nach der Saison eine Unsicherheit über den tatsächlichen Ausgang der Liga geschaffen werden.

Durch dieses Vorgehen hat sich der LASK vom „glänzenden Helden“ zum „Buhmann“ der Liga entwickelt. Rein sportlich hat den Athletikern dieser grobe Verstoß gegen die Richtlinien nichts gebracht. Im Gegenteil. „Karma ist halt doch eine Bitch“. In den ersten drei Runden „nach Corona“ holten die Linzer einen mageren Punkt und sind damit auch sportlich – Punkteabzug hin oder her – bereits 5 Punkte hinter den Salzburgern.

Die letzten zehn Spiele der beiden Mannschaften gegeneinander entschied der LASK gerade einmal zweimal für sich. Zwei Spiele endeten Unentschieden, der Rest bedeutete jeweils drei Punkte für die Salzburger. Doch der Trainer gibt sich kämpferisch und hofft dabei auf die Fitness seiner Elf:

Das Ziel sind die internationalen Plätze. Die Leistung stimmt, es ist noch alles offen. Manch andere Mannschaften gehen nach englischen Wochen auf dem Zahnfleisch. Es geht jetzt nicht um einen Schönheitspreis für uns, sondern um Siege.

Letzteres werden die Salzburger versuchen zu verhinden.

Am Sonntag kommt es zum „Showdown“, der eigentlich keiner mehr ist. Valérien Ismaël muss dabei laut Medienberichten auf Marvin Potzmann (Kreuzbandriss) und Thomas Goiginger (Kreuzbandriss) verzichten.

Hwang mit dem Goldtor gegen den LASK im Halbfinale des Cups.
Hwang mit dem Goldtor gegen den LASK im Halbfinale des Cups.

Es läuft.

Der FC Red Bull Salzburg ist DIE Mannschaft der „Post-Corona-Ära“. Ein nie gefährdeter Cupsieg, ein (zwar optisch nicht ansprechender) Heimsieg über Rapid und zweimal die totale Dominanz über Hartberg und Sturm in der Steiermark. Dafür brauchte man keine verbotenen Mannschaftstrainings. Macht in Summe 7 Punkte Vorsprung auf den Zweiten in der Ligatabelle. Dominik Szobszlai konkretisiert den „Plan“ der Salzburger:

Wir sind mit dem Ziel, kein Spiel verlieren zu wollen, aus der Corona-Pause gekommen und wollen Meister werden.

Bislang haben die Salzburger Wort gehalten. Auch dieses Spiel wird wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, das veraltete Präventionskonzept hat weiterhin Gültigkeit.

Bei dem Punkt der „Fitness“ muss man dem LASK Trainer recht geben. Viele Spiele in kurzen Abständen gehen an die Substanz. Ebenso nötig sind aber Mentatlität und Selbstvertrauen. Und wie wir meinen hat Salzburg alle diese Dinge für sich vereinnahmt. Ob es reicht, werden wir am Sonntag Abend erleben.

Wer sind einsatzbereit ist, wird die heutige Pressekonferenz zeigen. Fehlen werden aber wohl zumindest Kristensen und Köhn.

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

vs.

LASK

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern Sonntag, 14.6.2020
19.30 Uhr
LASK-Logo
Tipico Bundesliga:
26. Spieltag
Austragungsort: Red Bull Arena
Spielereignisse:
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Ein Cup-Halbfinale mit vielen Fragezeichen

Cup Salzburg gegen LASK

Unbenommen, der FC Red Bull Salzburg steckt in einer veritablen Krise. Da gibt es nichts schönzureden. In der Liga gab es im Frühjahr einen matten Punkt von neun möglichen. Der einstige Verfolger LASK ist vom Jäger zum Gejagten geworden. Auch in der Europa League ist der FC Salzburg Geschichte. Zwar konnte man beim Rückspiel gegen die Eintracht eine Besserung bemerken, aber die 4:1-Klatsche in Frankfurt war nicht mehr aufzuholen. Aus drei Bewerben wurden zwei. Ob es dabei bleibt, wird das kommende Halbfinale im ÖFB Cup zeigen, wo man (wieder) auf den LASK trifft.

Defizite

Der sympathische Trainer der Salzburger – Jesse Marsch – ist durch seine Dauerrotation in die Kritik der Fans und der Medien geraten. Marsch hingegen sieht die Begründung für das schlechte Abschneiden der letzten Wochen in der ersten Niederlage des Jahres 2020:

Das Ergebnis aus dem LASK-Spiel hat sich mehr in den Köpfen festgesetzt, als wir vielleicht gedacht haben.

Nun, dies mag zum Teil richtig sein. In Salzburg hat man das Verlieren verlernt. Niederlagen sind keine Schande. Es wird nicht die letzte gewesen sein, mit der Mannschaft und Trainer zu kämpfen haben. Marsch analysiert den Dämpfer gegen Altach so:

Es war nicht genug Tempo im Spiel, in der Defensive bekommen wir einfach zu viele Gegentore, das Umschaltspiel funktioniert nicht. Ganz viele Sachen, die im Herbst funktioniert haben, sind jetzt weg.

Ja, man muss neben der Aufstellung des Trainers auch die Mannschaft in die Pflicht nehmen. Verteidiger Andre Ramalho ortet die Probleme beim Team und sieht Motivationsdefizite:

Ich glaube, wir müssen uns im gesamten Paket, vorne und hinten, als Mannschaft verbessern. Wir dürfen nicht denken, dass wir immer gewinnen können, das ist nicht so. 80 und 90 Prozent gehen auch nicht, 99 Prozent geht auch nicht, es müssen 100 Prozent sein jedes Spiel.

Es muss der Beste spielen!

Der FC Red Bull Salzburg hat einen großen Kader. Jeder will einmal spielen, doch muss auch jeder spielen? Einer, der in letzter Zeit des öfteren von den Fans kritisiert wird, ist Schlußmann Stankovic, der wenig Ruhe und Rückhalt ausstrahlt. Unbenommen ist Stankovic auf der Linie einer der besten Keeper der Liga. Aber leider nur dort. Rufe nach einer Rückkehr des erfahreneren Keepers Alex Walke werden immer lauter.

In der Verteidigung, die mehr als löchrig ist, hat Marsch wenig Möglichkeiten. Kristensen ist verletzt, Wöber ebenso, wobei letzterer ohnedies nicht immer wirklich überzeugen konnte. Bleiben „Oldie“ Andreas Ulmer, der zur Zeit fehleranfällige Onguene und der nicht-mehr-ganz-so-schnelle Ramalho. Vallci hat wenig Praxis und dann noch Patrick Farkas, der seit seinem Schlaganfall noch nicht auf 100% ist. Verzwickte Situation.

Im Mittelfeld fehlt Spielmacher Junuzovic wie kein Zweiter, Bernede ist nach seiner ewigen Verletzungspause auch noch nicht hundertprozentig auf seinem ursprünglichen Niveau. Szoboszlai läuft leider völlig neben der Spur.

Im Sturm sind Daka und Hwang wohl das Beste, was Marsch aufbieten kann. Koita ist zwar bemüht, aber dabei bleibt es meistens. Mergim Berisha hat überhaupt nicht in die Mannschaft gefunden und war auch gegen Altach extrem unauffällig. Und Okafor? Gute Frage, nächste Frage. Mehr als Minuteneinsätze gab es für die Neuerwerbung noch nicht.

Klare Reaktion gefordert

Und jetzt steht das Cup-Halbfinale an. Und der Gegner ist wieder der LASK. Genau der Verein, der die Salzburger die Krise eingeleitet hat. Bei diesem Heimspiel ist eine klare Reaktion der Mannschaft und des Trainers gefordert. Die erste Raktion der „Zuschauer“ ist bereits sichtbar. Stand heute sind die Kartenverkäufe mehr als „mager“:

Zwei Taghe vor dem Spiel gegen den LASK gibt es noch ausreichend Karten.
Zwei Taghe vor dem Spiel gegen den LASK gibt es noch ausreichend Karten.

Wenn der FC Red Bull Salzburg am Donnerstag nicht als Sieger vom Feld geht, kann man sich wohl einige Vorverkaufsphasen für die Spiele der Meistergruppe sparen. Das Salzburger Publikum war immer schon sehr erfolgsverwöhnt…

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

vs.

LASK

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern Donnertag, 5.3.2020
20.45 Uhr
LASK-Logo
ÖFB Cup:
Halbfinale
Austragungsort: Red Bull Arena
Spielereignisse:
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6-Punkte-Spiel zum Bundesligastart im Jahr 2020

Red Bull Salzburg gegen LASK

Das erste Spiel des Jahres hat der FC Red Bull Salzburg hinter sich gebracht. Nach dem Cup-Viertelfinale folgt nun auch der Start der Bundesliga im neuen Jahr. Und dieses Spiel bringt auch gleich den Kampf um die Tabellenführung – ein klassisches 6-Punkte-Spiel. Tabellenführer FC Red Bull Salzburg trifft auf Verfolger LASK – nur 2 Punkte trennen die Teams von einander.

Nahezu makellos

Unbenommen, der LASK spielt eine tolle Saison. In den letzten 15 Spielen mussten die Linzer nur einmal mit hängenden Köpfen vom Feld gehen (0:4 im Heimspiel gegen Rapid am 1.12.2019). In der ganzen Saison verloren die Linzer nur zwei Mal. Der 25-Mann-Kader der Linzer spielte auch nur drei Mal Unentschieden, ein verdienter zweiter Platz hinter den Salzburgern!

In der Bilanz der Duelle der beiden -Freitags-Kontrahenten schlägt das Pendel aber dann dennoch Richtung Salzburg aus. In den letzten 10 Spielen zwischen Salzburg und dem LASK gewannen die Mozartstädter 5 Spiele, 4 Spiele endeten Unentschieden – auch das letzte Duell in der aktuellen Saison. Ein Spiel konnten die Linzer gewinnen (1:0 am 8.4.2018 in Pasching).

In der Winterpause absolvierten die Linzer folgende Testspiele:

FC Wels – LASK 1:5 (1:2)
ZSKA Moskau (RUS) – LASK 2:1 (1:0)
LASK – Silkeborg IF (DEN) 4:1
LASK – Viking Stavanger (NOR) 1:0 (0:0)

Nur gegen die Russen konnte die Elf von Valérien Ismaël nicht gewinnen.

Die Linzer wissen genau, worum es am Freitag geht – ein spannendes Spiel darf erwartet werden!

LASK

LASK

Name: Linzer Athletik-Sport-Klub
Sitz: Linz, Oberösterreich
Gründung: 7. August 1899
Farben: Schwarz und Weiß
Stadion: TGW Arena (7.152 Plätze)

LASK

4 × Österreichischer Zweitliga-Meister
1 × Österreichischer Cupsieger

LASK

Webseite des Vereins: https://www.lask.at/
Telefon: +43 732 603332
E-mail: [email protected]

LASK

Fokussieren und konzentriert an die Sache gehen

Für den FC Red Bull Salzburg ging es erfolgreich in das neue Jahr. Cup-Gegner Amstetten hatte im Viertelfinale wenig Chancen. Im Halbfinale des Cups trifft man nun auf…. den LASK. Ein quasi vorgezogenes Finale!

Doch bevor es dazu kommt, müssen die Linzer in der Bundesliga besiegt werden. Eine Niederlage würde zu einem Wechsel an der Tabellenspitze führen, wenngleich dies vor der Punkteteilung nicht ein allzu großer Beinbruch wäre. Der Meister muss hier allerdings sehr fokussiert auftreten und sich auf seine Stärken besinnen. Der FC Red Bull Salzburg zeigte in den Wintervorbereitungsspielen, dass man – trotz Abgängen wie Minamino und Haaland – gut gerüstet ist. Diese Vorbereitungsspiele absolvierten die Mozartstädter:

FC Red Bull Salzburg – Al Arabi (QAT) 6:0 (2:0)
FC Red Bull Salzburg – Zenit St. Petersburg (RUS) 6:3 (3:0, 2:3, 1:0)
FC Red Bull Salzburg – FC Blau-Weiß Linz 6:0 (3:0)
FC Red Bull Salzburg – Gornik Zabrze (POL) 3:0 (3:0)

Während beim LASK in den Medien keine Verletzten zu finden sind, sind beim FC Red Bull Salzburg aktuell noch Antoine Bernede (Schienbeinbruch) und Youba Diarra (Knie-OP) nicht einsatzbereit. Bernede absolviert aber zumindest schon wieder Trainingseinheiten.

Es ist also ein „Spiel der Spiele“ – zumindest in der Liga. Außerdem ist das Duell mit dem LASK ein echter Gradmesser für die kommende internationale Aufgabe gegen die Eintracht kommende Woche. Wenn die Salzburger konzentriert an die Aufgabe am Freitag gehen, dann müsste die „Festung Red Bull Arena“ weiterhin Bestand haben.

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

FC Red Bull Salzburg

Name: Fußballclub Red Bull Salzburg
Sitz: Wals-Siezenheim
Gründung: 13. September 1933
Farben: Rot und Weiß
Stadion: Red Bull Arena (30.188 Plätze)

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

13 × Österreichischer Meister
6 × Österreichischer Cupsieger
3 × Intertotocup-Sieger
3 × Österreichischer Supercupsieger

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

Webseite des Vereins: http://www.redbullsalzburg.at/de
Telefon: +43 662 43 33 32
E-mail: [email protected]

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

vs.

LASK

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern Freitag, 14.2.2020
19.00 Uhr
LASK-Logo
Tipico Bundesliga:
19. Spieltag
Austragungsort: Red Bull Arena
Spielereignisse:
Aufstellungen, Tore, Rote Karten posten wir auf unseren Social Media Kanälen auf Facebook, Instagram oder Twitter. Ihr verpasst also nichts! Für dieses Spiel nutzen wir den Hashtag #RBSASK

LASK gegen Salzburg: Punkteteilung in Pasching

LASK gegen Salzburg

Rotation war am gestrigen Sonntag angesagt. Jesse Marsch schonte einige seiner Stammspieler und schickte folgende Elf des FC Red Bull Salzburg gegen den LASK auf das Paschinger Grün:

Aufstellung #ASKRBS
Aufstellung #ASKRBS

Früher Rückstand

Auch wenn Daka gleich zu Beginn gleich mal seine Gefährlichkeit aufblitzen ließ, war es doch der LASK der jubeln durfte. Goinginger sah Salzburg Keeper Stankovic zu weit vor dem Tor stehen und überhob den Salzburger Schlußmann aus rund 25 Meter. So hatte man sich den Start auf Salzburger Seite nicht vorgestellt. Auch wenn man zumindest die Ballbesitzquote erhöhen konnte, wirklich gefährlich wurde es von Salzburger Seite aus nicht. Im Gegenteil. Der Ball landete bei Frieser, der kaltschnäuzig auf 2:0 erhöhte. Und es waren noch keine 20 Minuten vergangen.

Anschlußtreffer

Zumindest ein Treffer gelang den Salzburgern in der 1. Hälfte. Mwepu sah ein Loch in der Linzer Hintermannschaft und schickte den schnellen Daka auf die Reise, der sich nicht zwei Mal bitten ließ. 2:1 nach etwas mehr wie 30 Minuten. Mit diesem Stand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Schlager!

Salzburg kam stärker aus der Pause und konnte auch Chancen verbuchen, die leider allesamt vom Linzer Keeper Alexander Schlager zunichte gemacht wurden. Ein sehr starker Auftritt des LASK-Schlußmannes! Das Spiel wurde hektischer und ruppiger. In Minute 75 wurde es dann dem Schiedsrichter zu ruppig. Er schickte Filipovic mit der Ampelkarte vom Platz. In Unterzahl kam der LASK nur mehr zu wenigen Möglichkeiten. Die eingewechselten Haaland und Minamino sorgten für Druck vor dem Strafraum der Linzer, aber zunächst kam nichts verwertbares dabei heraus.

Doch in der Schlußminute folgte Erleichterung! Minamino mit dem Stanglpaß, Haaland kam nicht ran, aber dafür war erneut Daka zur Stelle und sicherte mit dem 2:2 den nicht unverdienten Punkt!

Stimmen zum Spiel

Trainer Jesse Marsch:

Unser Start war sehr schlecht. Wir haben nicht verstanden, was dieses Spiel bedeutet. Wir sind zum Fußballspielen gekommen, mussten uns aber einem Kampf stellen. Ich bin stolz, dass wir diesen frühen Schock abschütteln konnten und zurückgekommen sind.

Spielinfo

LASK

 

FC Red Bull Salzburg

LASK 2:2 FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern
Tipico Bundesliga 8. Spieltag
Anpfiff Sonntag, 22.9.2019, 17.00 Uhr
Austragungsort Raiffeisen Arena, 6.018 Zuschauer
Schiedsrichter Robert Schörgenhofer
  Torfolge  
Goiginger (4.)
Frieser (18.)

1:0
2:0
2:1
2:2


Daka (32.)
Daka (90.)
Trauner, Wiesinger, Michorl, Goiginger Gelbe Karten Mwepu
Filipovic Gelb-Rote Karten  
  Rote Karten