Finale! Lustenau fordert Titelverteidiger aus Salzburg

Red Bull Salzburg gegen Austria Lustenau

Endlich ist es wieder soweit: Es wird wieder Fußball gespielt! Bevor es mit der Liga weitergeht, findet noch das (längst überfällige) Finale des ÖFB-Cups statt: Das klassische „David gegen Goliath“-Match SC Austria Lustenau gegen Titelverteidiger FC Red Bull Salzburg am kommenden Freitag.

Achtung vor dem „Underdog“

Die Ländle-Kicker hatten im Zuge des Cups etwas Losglück. Der Weg der Austria Lustenau führte über folgende Gegner ins Finale:

1. Runde: Stadl-Paura vs. A. Lustenau (0:5)
2. Runde: A. Lustenau vs. FAC (2:1 n.V.)
Achtelfinale: Gurten vs. A. Lustenau (2:3)
Viertelfinale: A. Lustenau vs. WSG Tirol (7:6 n.E.)
Halbfinale: A. Lustenau vs. FC Wacker (1:0)

In der Liga liegen die Lustenauer aktuell vor Neustart der 2. Liga auf dem 3. Tabellenplatz, allerdings ohne große Chance auf einen möglichen Aufstieg. 

Den Vorarlbergern wurde ja aufgrund der Cup-Finalteilnahme ebenso gestattet, das Training wieder aufzunehmen. Auch absolvierten sie ein Testspiel gegen den SCR Altach, welches die Altacher 3:1 gewinnen konnten. Dennoch darf man die Lustenauer nicht unterschätzen. Auf einen Spieler sollte man besonders den Fokus legen: Ronivaldo. Der 31-jährige Mittelstürmer führt aktuell die Torschützenliste im Cup an (7 Treffer).

Fokussiert an die Aufgabe gehen

Am Papier hat der FC Red Bull Salzburg ein leichtes Spiel. Doch Papier ist geduldig und die „Corona-Pause“ war lang. Im Cup wurden die Salzburger sicher etwas mehr gefordert, als der kommende Finalgegner:

1. Runde: Parndorf vs. RB Salzburg (1:7)
2. Runde: Rapid Wien vs. RB Salzburg (1:2 n.V.)
Achtelfinale: Ebreichsdorf vs. RB Salzburg (0:5)
Viertelfinale: SKU Amstetten vs. RB Salzburg (0:3)
Halbfinale: RB Salzburg vs. LASK (1:0)

Auch die Salzburger testeten in der Post-Quarantäne-Ära. Der Gegner war die WSG Tirol, das Spiel endete mit einem 1:1 Unentschieden, wobei Trainer Jesse Marsch die gesamte Mannschaft auswechselte. Das Tor für die Salzburger erzielte Vallci in der 52. Minute). Schmerzlich war aber nicht das Ergebnis, sondern der Ausfall von Verteidiger Rasmus Kristensen, der mit einer Muskelverletzung nun ausfallen wird. Der Treffer der Gäste gelang durch eine Standardsituation. Jesse Marsch analysierte nach dem Spiel:

Wir hatten im Spiel einen guten Start. Auch wenn die Qualität in manchen Szenen noch nicht ganz gepasst hat, waren Tempo und auch Intensität sehr ordentlich. Aber wir hatten das Spiel im Griff, und nach so einer langen Pause ist es normal, dass nicht alles funktioniert. Es ist wichtig für uns, zu verstehen, dass ein kleiner Fehler bei einer Standardsituation viel ausmachen kann. Insgesamt war es ein ordentlicher Test und eine gute Lektion für uns.

Wenn die Salzburger hochkonzentriert an die Aufgabe gehen, wird der erneute Cupsieg gelingen! Doch wir alle wissen, dass die „Underdogs“ immer mit 200% an diese Aufgaben herangehen. Ein Sieg wäre nicht nur für das Selbstvertrauen wichtig. Denn wenige Tage später startet die Liga wieder und das gleich mit dem Kracher gegen SK Rapid Wien.

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

vs.

SC Austria Lustenau

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern Freitag, 29.5.2020
20.45 Uhr
SC Austria Lustenau
ÖFB Cup:
Finale
Austragungsort: Wörthersee Stadion
Spielereignisse:
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