Koita

Sekou Koita

Sturm

7

28. November 1999

Mali

Karriere

Sékou Koïta, der aus dem Nachwuchsbereich des unterklassigen USC Kita stammt, wurde ab der Saison 2014/15 erstmals auch für die Herrenmannschaft eingesetzt. Mit dieser gewann er das Tournoi de Montée, die malische Relegation, und stieg mit dem Team in die malische Erstklassigkeit auf, wobei er sich für die malische U-17-Nationalmannschaft empfehlen konnte. In diese wurde er daraufhin noch im Jahre 2015 als 15-Jähriger erstmals einberufen und nahm mit dem malischen 21-Mann-Kader an der U-17-Fußball-Afrikameisterschaft 2015 in Niger teil, bei der er in allen fünf Spielen seiner Mannschaft zum Einsatz kam, zwei Treffer beisteuerte und mit der Mannschaft nach einem 3:1-Finalsieg über Südafrika Afrikameister wurde.Aufgrund dieser Platzierung qualifizierte sich die das Team zur Teilnahme an der nachfolgenden U-17-Fußball-Weltmeisterschaft 2015 in Chile.

Nachdem ihn Baye Ba abermals in das malische 21-Mann-Aufgebot einberufen hatte, wurde er in der Endrunde in allen sieben Länderspielen seiner Mannschaft als offensiver Mittelfeldspieler eingesetzt und schied mit den Maliern erst im Finale mit 0:2 gegen die nigerianischen Alterskollegen aus. Für die malische U-17-Nationalmannschaft bedeutete diese Vizeweltmeisterschaft den bisher größten Erfolg in ihrer Geschichte, nachdem sie erst kurz davor überhaupt als Afrikameister die Qualifikation für WM-Endrunde geschafft hatte.Durch die Erfolge bei der U-17-Nationalelf erhielt Koïta Anfang des Jahres 2016 seine erste Einberufung in die malische A-Nationalmannschaft. Nachdem die Mannschaft erfolgreich die Qualifikation zur Afrikanischen Nationenmeisterschaft 2016 geschafft hatte, nahm Koïta als Teil des 21-köpfigen malischen Kaders unter der Leitung von Djibril Dramé an der Endrunde 2016 in Ruanda teil. Dabei debütierte der Offensivspieler bereits im ersten Spiel, einem 2:2-Remis gegen Uganda, und erzielte in diesem auch seinen ersten Treffer für das Nationalteam, als er in der 23. Minute nach Vorlage von Lassana Yiriba Samaké zum 1:1 traf. In weiterer Folge wurde er in allen Spielen seiner Mannschaft eingesetzt und schied letztendlich erst im Finale mit 0:3 gegen die Demokratische Republik Kongo aus. Am Ende des Turniers wurde er aufgrund seiner Offensivleistung als Stürmer in die „Beste Elf der Afrikanischen Nationenmeisterschaft“ gewählt.

Nachdem er für den FC Liefering in Testspielen zum Einsatz gekommen war, wechselte er im Januar 2018 zum FC Red Bull Salzburg, wo er einen bis Juni 2022 gültigen Vertrag erhielt, aber zunächst für den FC Liefering zum Einsatz kommen sollte. Im Januar 2019 wurde er an den Bundesligisten Wolfsberger AC verliehen. Nach dem Ende seiner Leihe rückte er zur Saison 2019/20 in den Kader von Red Bull Salzburg.

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