Im Cup-Viertelfinale gegen SKU Amstetten

Im Cup gegen Amstetten

Hallelujah – die Winterpause ist vorbei! Im ersten Bewerbsspiel des Jahres 2020 trifft unser FC Red Bull Salzburg im Viertelfinale des ÖFB-Cups auswärts auf SKU Amstetten. Cup-Sieger gegen Zweitligist. Oder Goliath gegen David.

Die Sache mit den „eigenen Gesetzen“

Ja, der Cup hat seine eigenen Gesetze. Schon viele Bundesligisten gingen gegen scheinbar schwächere Team aus niedrigeren Ligen unter. Diese Gefahr besteht immer, also wird der FC Red Bull Salzburg mit höchster Konzentration an die Aufgabe in Amstetten herangehen.

Dass die Amstettener bis in die Haarspitzen motiviert sind ist klar. Der SKU Amstetten-Coach Jochen Fallmann wird ganz tief in die Trickkiste greifen (müssen), wenn er und sein Team die Salzburger „biegen“ wollen. Bislang mussten die Amstettener „machbare“ Gegner bezwingen. Der Weg ins Viertelfinale aus der Sicht der Niederösterreicher:

  • 4:1-Sieg gegen SV Seekirchen
  • 4:1-Sieg gegen FC Blau-Weiß Linz (nach Verlängerung)
  • 3:0-Sieg gegen Regionalligist USV St. Anna/Aigen

Große Hoffnungen setzen die Amstettener auf Stürmer David Peham, der in 16 Zweitligaspielen bisher elf Treffer erzielen konnte.

Nach Medienberichten fehlt bei Amstetten nur David Affengruber (Bänderriss).

Die Sache mit den „Abgängen“

Ja, der FC Red Bull Salzburg musste in der Winterpause schon „Federn lassen“. Neben Top-Scorer Haaland und Flitzer Minamino verloren die Salzburger auch Pongracic und Rückkehrer Niangbo. Ludewig, Prevljak und van der Werff wurden verliehen. Auch der anderen Seite kam Mergim Berisha von der Leihe retour, Adeyemi wurde vom FC Liefering hochgezogen und Stürmer Noah Okafor wurde vom FC Basel geholt.

Das Team ist eingespielt, dies zeigten auch die Testsiege Al Arabi (6:0-Sieg), Zenit St. Petersburg (6:3-Sieg), Blau-Weiß Linz (6:0-Sieg) und dem polnischen Erstligisten Górnik Zabrze (3:0-Sieg). Wobei man Testspiele weder über- noch unterbewerten sollte.

Der Weg des FC Red Bull Salzburg ins Viertelfinale führte über folgende Gegner:

  • 7:1-Sieg über Parndorf
  • 2:1-Sieg über SK Rapid Wien (nach Verlängerung)
  • 5:0-Sieg über Ebreichsdorf

Fehlen wird Majeed Ashimeru, der noch eine Rotsperre aus der Bundesliga absitzen muss.

Spielinfo

SKU Amstetten

vs.

FC Red Bull Salzburg

SKU-Amstetten Sonntag, 9.2.2020
18.00 Uhr
FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern
ÖFB Cup:
Viertelfinale
Austragungsort: Ertl-Glas Stadion
Spielereignisse:
Aufstellungen, Tore, Rote Karten posten wir auf unseren Social Media Kanälen auf Facebook, Instagram oder Twitter. Ihr verpasst also nichts! Für dieses Spiel nutzen wir den Hashtag #SKURBS

Marsch im exklusiven S12-Interview: „Wir sind fast komplett“

Jesse Marsch

Am 1. Februar lud der FC Red Bull Salzburg um 11 Uhr auf dem Trainingsgelände in Taxham zum Testspiel gegen den FC Blau-Weiss Linz ein. Diese Partie hat der Serienmeister und Cupsieger souverän mit 6:0 gewonnen. Der Neuzugang, Noah Okafor und der vom FC Liefering hochgezogene Karim Adeyemi standen hier im Rampenlicht an diesem doch recht sonnigen Samstag. Während Okafor etwas mehr als 20 Minuten spielen durfte, konnte Adeyemi länger seine Qualitäten unter Beweis stellen. In den 90 Minuten sorgte er für einige Assists und trug mit einem Treffer zum hohen Testspiel-Sieg bei.

Nach dem Match trafen wir den sichtlich gut gelaunten Trainer Jesse Marsch und durften ihm die eine oder andere Frage stellen. Viel Zeit war nicht, denn unmittelbar nach dem Spiel gegen die Oberösterreicher, musste die Mannschaft gegen Gornik aus Polen antrefen. Das Spiel gewannen die Bullen ebenfalls; allerdings hier „nur“ mit 3:0.

„Wir werden weiter hart arbeiten“

Marsch entgegnete auf die Frage, wie zufrieden er mit dem Spiel und der zu Ende gehenden Wintervorbereitung ist: „Wir haben gegen Blau-Weiss ein gutes Spiel gemacht. Wir haben einige Akademie-Spieler gegen die Linzer im Kader (Anm. d. Red.: Sechs Spieler, unteranderem Barry, Svoboda, Strasser, Schiestl,…) und es war ein gutes Gefühl. Beim Trainerteam und den Spielern. Grundsätzlich bin ich mit dem Trainingslager und der Arbeit, die wir in den letzten Tagen erledigt haben, zufrieden. Aber ich glaube, dass die Mannschaft noch besser spielen kann und daran werden wir weiter hart arbeiten.“

„Er hat viel Potential“

Der Neuzugang Noah Okafor durfte in den ersten Minuten auch schon etwas Spiel-Luft schnuppern. Mit seinem Einsatz zeigte sich Marsch zufrieden, wie er gegenüber SALZBURG12.at verriet: „Ja, er war gut auf dem Platz. Er hat gut gespielt – es war sein erstes Mal mit der Mannschaft gemeinsam und dafür hat er eine gute Leistung gezeigt. Meiner Meinung nach hat er viel Potential, um noch ein besserer Spieler hier zu werden. Sein Wunsch heute zu spielen ist schon mal ein erstes, wichtiges Signal, dass er top motiviert ist. Er ist bereit und wir sind bereit für ihn.“

„Wir sind fast komplett“

Nach dem Testspiel gegen Linz, ist vor der Europa League gegen die Eintracht: „Es ist ein Vorteil für Frankfurt, dass die Bundesliga in Deutschland schon im Hochbetrieb ist. Aber, wir werden bereit sein. Das ist klar“, antwortet Marsch kämpferisch.

Klar ist auch, dass die Salzburger noch viel Potential in der Verteidigung haben. Vor allem durch den Abgang von Pongo, könnte der Verein noch auf dem Transfermarkt tätig werden. Marsch auf die Frage, ob man noch Spieler holen wird, um sich zu verstärken: „Jetzt sind wir fast komplett. Mal sehen…“

Ausblick

Das erste Pflichtspiel 2020 für die Marsch-11 wird schon am 09. Februar im Rahmen des ÖFB Cups gegen den SKU Amstetten im Ertl Gras-Stadion um 18 Uhr stattfinden. Weitere Informationen rund um die Anreise und die Tickets zu diesem Spiel, gibt es hier.

Ohne weitere Neuzugänge ins Trainingslager

Aspire Academy Doha

Minamino: weg. Haaland: weg. Pongracic: weg. Niangbo: weg. Van der Werff: verliehen. Ludewig: verliehen. So lesen sich – bislang – die Winterabgänge des FC Red Bull Salzburg. Vom FC Liefering wurde Adeyemi in die Kampfmannschaft befördert. Das alles ist heutiger Stand. Nun geht es ins Trainingslager.

Ab nach Doha

Schon in den Jahren 2014 und 2015 war der FC Red Bull Salzburg in der Aspire Academy in Doha im Wintertrainingscamp. Am morgigen Donnerstag geht es für Jesse Marsch und sein Team erneut dorthin, um sich die Grundlagen für eine intensive Frühjahrssaison, in der die Salzburger weiterhin in drei Bewerben dabei sind, zu erarbeiten. Am Vormittag bringt ein Bus das Team nach München, wo es dann um 15:50 Uhr per Linienflug in Richtung Persischer Golf abhebt. Untergebracht ist die Marsch-Elf im Hotel „The Torch“, direkt neben dem weitläufigen Trainingsareal der Aspire Academy.

27 Spieler, 13 Trainings, 11 Tage, zwei Testspiele

Insgesamt 13 Trainings sowie zwei Testspiele (gegen den katarischen Erstligisten Al Arabi und den russischen Tabellenführer Zenit St. Petersburg) stehen in den elf Tagen auf dem Plan. Im Camp mit dabei sind 27 Spieler, u. a. Rückkehrer Mergim Berisha sowie Youngster Karim Adeyemi und die drei FC Liefering-Talente Peter Pokorny, Nicolas Seiwald und Wallison.

An folgenden Tagen finden die Testspiele statt:

Samstag, 18. Jänner, 17:00 Uhr: Testspiel gg. Al Arabi (Aspire Academy)
Samstag, 25. Jänner, 17:00 Uhr: Testspiel gg. Zenit St. Petersburg (Aspire Academy)

Statement

Jesse Marsch:

Unsere Aufgaben im Frühjahr sind sehr umfangreich. Deshalb müssen wir das Trainingscamp entsprechend nutzen, um uns spielerisch-taktisch und körperlich bestmöglich vorzubereiten. Die ersten drei Pflichtspiele sind alle in unterschiedlichen Bewerben, zwei davon sind K.-o.-Spiele. Das heißt, da geht es gleich vom Beginn weg um sehr viel. Und dafür müssen wir bereit sein.

#inundaut – Wer kommt, wer geht, über wen wird diskutiert?

Zugänge, Abgänge, Gerüchte

Das Transferfenster in der österreichischen Bundesliga ist offen. Bis inklusive 6. Februar 2020 können sich die Mannschaften verstärken bzw. auch Spieler abgeben. Alle vollzogenen Abgänge, mögliche Zugänge und die neuesten Gerüchte rund um unseren FC Red Bull Salzburg fassen wir hier zusammen und aktualisieren sie, wenn sich etwas getan hat. Los geht’s!

Abgänge

Takumi Minamino >> Liverpool FC
Erling Haaland >> Borussia Dortmund
Jasper van der Werff >> FC Basel (Leihe)
Kilian Ludewig >> Barnsley (Leihe)
Marin Pongracic >> VFL Wolfsburg
Anderson Niangbo >> KAA Gent

Mögliche Abgänge

Hee Chan Hwang >> Wolverhampton
Dominik Szoboszlai >> Lazio Rom, Arsenal
Mergim Berisha >> Fenerbahce

Mögliche Zugänge

Munas Dabbur << Sevilla
Luis Sinisterra << Feyenoord
Francisco Mwepu << Kafue Celtic
Kristian Thorstvedt << Stavanger
Oumar Solet << O. Lyon
Stefan Sapic << FK Cukaricki
Wesley Fofana << AS Saint-Étienne
Valon Berisha << Lazio Rom
Noah Okafor << FC Basel

Zugänge

Karim Adeyemi << FC Liefering

Zum Jahresabschluss nach Hartberg

TSV Hartberg vs FC Red Bull Salzburg

Kontrastprogramm. Vom Duell mit dem großen Liverpool FC zum TSV Hartberg in die Steiermark. Es ist wieder Zeit für die Bundesliga, das letzte Duell im Jahr 2019 steht an.

Über dem Strich

Beim TSV Hartberg läuft es besser, als manche Kritiker gedacht haben. Die Steirer stehen vor dem 18. Spieltag auf Platz 6, also mit eineinhalb Füßen in der Meistergruppe. Die Wiener Austria – aktuell „unter dem Strich“ hat schon 7 Punkte Rückstand. Und noch sind 5 Partien im Grunddurchgang zu spielen. Von den letzten 15 Bundesligaspielen gewann Hartberg 7, 3 Spiele endeten Unentschieden. Gegen Salzburg, den WAC, LASK, Sturm und die Wiener Austria zog man allerdings den Kürzeren.

Im direkten Duell gegen die Salzburger konnte man allerdings – weder im Cup, noch in der Liga – noch nie gewinnen. Beim ersten Saisonduell im September gingen die Steirer in der Red Bull Arena mit 7:2 unter. Dennoch darf man die Hartberger nicht unterschätzen. Markus Schopp ist ein guter Trainer, der seine Elf einzustellen weiß. Und wenn man sich an die Spiele gegen die Admira oder St. Pölten erinnert, wird klar, dass man auch als „Underdog“ Punkte gegen den Serienmeister holen kann. Im eigenen Stadion sind die Hartberger nun seit 3 Spielen ungeschlagen.

Laut Medien muss Schopp auf Stefan Rakowitz (Mittelfußbruch), Peter Tschernegg (Kreuzbandriss) und Andreas Lienhart (Oberschenkelverletzung) verzichten.

TSV Hartberg

TSV Hartberg

Name: Turn- und Sportverein Hartberg
Sitz: Otto-Gerlitz-Platz 2, 8230 Hartberg
Gründung: 29. April 1946
Farben: Blau und Weiß
Stadion: Profertil Arena Hartberg (4.500 Plätze)

TSV Hartberg

5 × Regionalliga Mitte

TSV Hartberg

Webseite des Vereins: http://www.tsv-hartberg-fussball.at/
Telefon: +43 3332 64320
E-mail: office@tsv-hartberg-fussball.at

TSV Hartberg

Einmal geht’s noch!

Das Spiel gegen Liverpool war wohl eines der intensivsten, das der FC Red Bull Salzburg je absolvieren musste. Leider reichte dem Champions League Sieger des Vorjahres ein Zeitraum von 100 Sekunden, um die Partie für sich zu entscheiden. Doch die Enttäuschung sollte verflogen sein, die Salzburger zeigten besonders in der 1. Hälfte ein dermaßen tolles Spiel, wie man es in Österreich wohl noch nie sehen durfte. Nun wird man in der Europa League zeigen, was man leisten kann.

Am Papier stehen die Chancen für Salzburg in Hartberg exzellent. Hartberg gewann noch nie gegen Salzburg und schaffte auch noch kein Unentschieden. Doch Papier ist geduldig, der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten. Im Fußball ist tatsächlich alles möglich.

Einmal muss sich die Mannschaft noch aufbäumen und im letzten Spiel des Jahres alles für den Sieg und die wichtigen Punkte geben. Verfolger LASK hat am Sonntag Sturm Graz zu Gast, bei der derzeitigen Verfassung der Steirer darf man mit einem Heimsieg der Linzer spekulieren.

Laut Medien sind bei Salzburg Antoine Bernede (Schienbeinbruch), Patrick Farkas (Kreislaufprobleme) und Sekou Koita (Verletzung der Bauchmuskulatur) nicht mit von der Partie.

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

FC Red Bull Salzburg

Name: Fußballclub Red Bull Salzburg
Sitz: Wals-Siezenheim
Gründung: 13. September 1933
Farben: Rot und Weiß
Stadion: Red Bull Arena (30.188 Plätze)

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

13 × Österreichischer Meister
6 × Österreichischer Cupsieger
3 × Intertotocup-Sieger
3 × Österreichischer Supercupsieger

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

Webseite des Vereins: http://www.redbullsalzburg.at/de
Telefon: +43 662 43 33 32
E-mail: office@redbullsalzburg.at

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

Der S12-Tipp

TSV Hartberg

FC Red Bull Salzburg

Spielinfo

TSV Hartberg

FC Red Bull Salzburg

TSV Hartberg FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern
Tipico Bundesliga 18. Spieltag
Anpfiff Samstag, 14. Dezember 2019, 17.00 Uhr
Austragungsort Profertil Arena
Liveticker Wenn ihr am PC oder Tablet mitlesen möchtet, empfehlen wir die Desktopansicht unseres Livetickers, Smartphone-Benutzer können sich auf der Liveticker-Seite diese auch als Progressive Web App installieren. Infos zum Spiel wie Aufstellung und Tore erfahrt ihr auch direkt auf unserer Facebookseite oder via Twitter. Für dieses Spiel nutzen wir den Hashtag: #TSVRBS

0:2 gegen Liverpool: Cleverer Titelverteidiger wirft Salzburg aus der Königsklasse

Hängende Köpfe nach dem Schlusspfiff / © GEPA

Wir haben alle lange darauf hingefiebert und die Arena war schon weit vor dem Anstoß zum Bersten gefüllt. Nach dem standesgemäßen Vorprogramm aus Rainermarsch und Champions League-Hymne begann das Spiel der Spiele pünktlich um 18:55 Uhr.

Die Salzburger brauchten zwingend einen Sieg und taten von der ersten Minute an alles dafür, um dieses Ziel auch zu erreichen. Salzburg spielte hochkonzentriert und hielt mit dem Titelverteidiger gut mit. Es ging hin und her und beide Teams kamen in den Anfangsminuten zu einigermaßen brauchbaren Möglichkeiten, auch wenn kein Hundertprozenter dabei war.

Die heutige Startelf / © SALZBURG12.at
Die heutige Startelf / © SALZBURG12.at

Starke erste Hälfte

In Halbzeit eins ließ vor allem Topstürmer Salah gleich mehrfach gute Gelegenheiten aus, davon einen echten Sitzer in Minute 29. Nach einem Zuspiel von Keita stand der Ägypter völlig alleine, brachte den Stanglpass jedoch nicht im Tor unter.

Salzburg hatte zwar keine Hundertprozentige zu verzeichnen, Minamino, Haaland und Hwang sorgten dennoch dafür, dass die Liverpooler zu jeder Zeit konzentriert zu Werke gehen mussten.

Ex-Salzburger Sadio Mané spielte groß auf / © GEPA
Ex-Salzburger Sadio Mané spielte groß auf / © GEPA

Die zweite Halbzeit, so war man zu diesem Zeitpunkt geneigt zu sagen, begann standesgemäß – mit einer vergebenen Topchance von Salah. Nach einem Stanglpass von Mané manövrierte der Ägypter das Leder über den Querbalken.

In Minute 51 fanden die Salzburger, die weiterhin sehr engagiert agierten, die wohl beste Chance auf einen Treffer vor. Erling Haaland nahm sich ein Zuspiel mit der Brust mit, der anschließende Abschluss ging ans Außennetz.

100 Sekunden reichen Liverpool

Sechs Minuten später sollte das Pendel jedoch zugunsten der Gäste ausschlagen. Mané setzte sich auf der linken Seite gut durch und veranlasste Stankovic dazu, herauszustürmen und ihm den Winkel zu verkürzen. Der Senegalese nutzte die ihm gebotene Gelegenheit und bediente den im Zentrum lauernden Naby Keita ideal. Der finale Kopfball war nur noch Formsache und das Unglück war passiert. Eine Kombination der beiden Ex-Salzburger führte zum Verlusttreffer für die Hausherren.

Und das Spiel war kaum wieder angepfiffen, da schepperte es schon wieder. Nach einem weiten Ball auf Salah klärte Onguene mit einer zu kurzen Rückgabe auf Stankovic, der aus seinem Tor herauslief. Der Ägypter nutzte die Gelegenheit, umkurvte den Salzburg-Goalie und traf im Anschluss aus spitzem Winkel zum 0:2.

Blieb heute erstmals in der UEFA Champions League ohne Treffer: Erling Haaland / © GEPA
Blieb heute erstmals in der UEFA Champions League ohne Treffer: Erling Haaland / © GEPA

Auch wenn die Partie mit diesem Doppelschlag binnen zwei Minuten praktisch entschieden war, ließen die Salzburger weiterhin nicht locker. Dies bot jedoch auch Räume für die Gastgeber, die in der Schlussphase durch Mané das 0:3 machen müssen. Der Abschluss des Senegalesen wurde von Wöber allerdings noch zur Ecke abgelenkt (89.). Auf der Gegenseite hatte Minamino in Minute 74 noch eine gute Gelegenheit, der Abschluss wurde ebenfalls zur Ecke geklärt.

Die Partie endete mit einem 2:0-Erfolg der Gäste, die in den 90 Minuten äußerst konzentriert agierten und auch nicht nervös wurden, als die Salzburger in der ersten Halbzeit gut ins Spiel kamen. Ein Doppelschlag in so kurzer Zeit spielte dem Titelverteidiger natürlich in die Karten und brachte den Engländern schlussendlich den Gruppensieg vor dem SSC Napoli, die heute Genk mit 4:0 bezwingen konnten. Salzburg spielt hingegen ab Februar in der Europa League weiter.

Spielinfo

FC Salzburg

 

Liverpool FC

FC-Salzburg-Logo 0:2 FC_Liverpool
UEFA Champions League Gruppe E, 6. Spieltag
Anpfiff Dienstag, 10.12.2019, 18.55 Uhr
Austragungsort Red Bull Arena, 29.520 Zuschauer
Schiedsrichter Danny Makkiele (NED)
  Torfolge  
  0:1
0:2
Keita (57.)
Salah (58.)
Gelbe Karten Mané (51.)
Gelb-Rote Karten
Rote Karten

„Endspiel“ gegen Liverpool: Gelingt das „Wunder von Klessheim“?

Haaland ließ sich von Fans und Spielern feiern

Trotz winterlicher Temperaturen wird es morgen in Salzburg „heiß“ hergehen! In einem „Endspiel“ gegen den Liverpool FC wird morgen über den Verbleib des FC Salzburg in der UEFA Champions League entschieden! Liverpool kann nur verlieren, der Druck liegt eindeutig bei den Engländern!

Starker Auftritt

In Salzburg braucht man sich über den ersten Auftritt in der UEFA Champions League seit dem Einstieg von Red Bull nicht beschweren: 2 Siege über den belgischen Meister, ein Unentschieden gegen Neapel und eine Fast-Punkteteilung gegen den CL-Sieger des Vorjahres. Ein Spiel, dass sich fast wie ein Sieg anfühlte – weiß man doch, dass man mit der wahrscheinlich besten Mannschaft der Welt mithalten konnte.

Hwang ließ Virgil van Dijk beim 3:1 wie einen Lehrbuben aussteigen.

Dass Salzburg in einem europäischen Wettbewerb überwintert ist bereits fix. Ob es die Champions League oder die Europa League wird, ist noch nicht entschieden.

Salzburg hat sich in der Liga bereits warmgeschossen, allerdings der 1-Milliarden-Club aus England ebenso. Liverpool besiegte in der Liga zuletzt Bournemouth auswärts mit 0:3, davor hatte der FC Everton mit 5:2 nach Nachsehen. 

Befreit aufspielen

Ja, der FC Salzburg kann Fußball spielen. Und die Salzburger haben keinen Druck. Zwar hofft jeder einzelne Fan auf ein Fußballwunder, aber die Statistik schlägt schon ziemlich deutlich in Richtung Liverpool aus. Klopps Elf ist über eine Milliarde Euro wert, allerdings zeigt uns die Fußballgeschichte ebenso, dass es für „Underdogs“ immer wieder überraschende Siege gibt. Vielleicht ist ja morgen wieder so ein Tag?

Bei Liverpool werden laut Medien Fabinho (Bänderverletzung), Joel Matip (Knieverletzung) und Nathaniel Clyne (Kreuzbandriss) nicht mit von der Partie sein. Bei Salzburg werden wohl die „üblichen Verdächtigen“ Antoine Bernede (Schienbeinbruch), Patrick Farkas (Kreislaufprobleme) und Sekou Koita (Verletzung der Bauchmuskulatur) fehlen.

Freuen wir uns einfach auf einen genialen Fußballabend, peitschen wir die Mannschaft an und hoffen das Beste! Vielleicht gibt es ja das „Wunder von Klessheim“!

Spielinfo

FC Salzburg

Liverpool FC

FC-Salzburg FC_Liverpool
UEFA Champions League Gruppe E – 6. Spieltag
Anpfiff Dienstag, 10. Dezember 2019, 18.55 Uhr
Austragungsort Red Bull Arena
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Wattens fordert Salzburg! Heimsieg am 2. Adventwochenende?

FC Red Bull Salzburg vs WSG Tirol

Der FC Red Bull Salzburg wächst mit der Aufgabe. Während die Salzburger gegen Genk wohl eines der besten Spiele der Saison ablieferten, waren die Bundesligaspiele gegen St. Pölten und zuletzt gegen die Admira eher ernüchternd. 2 Punkte gegen „Tabellenschlusslichter“ kann nicht der Anspruch des österreichischen Meisters sein. Ein weiterer „Absteigskandidat“ (zumindest aus heutiger Sicht) gastiert am Samstag in der Red Bull Arena: Die WSG Swarovski Tirol gastiert erstmals in der Arena.

Abwärtstrend

Die WSG Tirol wusste zu Beginn der Saison durchaus zu überraschen. Die Wattener eroberten beim LASK ein Unentschieden, schlugen die Wiener Austria bereits zwei Mal (Cup und Liga), besiegten ebenso Mattersburg und holten gegen den starken WAC einen Punkt. Das war’s dann aber auch schon mit der Herrlichkeit der „Glitzertrikot-Träger“ aus Tirol. Die letzten vier Spiele endeten mit einer Niederlage für Aufsteiger. Die Tiroler brauchen einen Sieg wie ein Stück Brot, die nur mehr einen Punkt vor den Laternenträgern Admira und Mattersburg liegen.

Und genau darin liegt die Gefahr für die Salzburger. Bei den letzten beiden Unentschieden der Salzburger war die Situation die selbe. St. Pölten und Admira nahmen sich zusammen, nutzen die Fehler und den mangelnden Spielwitz des Meisters und entführten wichtige Punkte.

Trotz der Niederlagen hält WSG-Präsidentin Diana Langes am Trainer fest:

Ich habe Vertrauen in unseren Thomas Silberberger und dieses Vertrauen halte ich auch weiterhin aufrecht.

Für die Winterpause kündigt sie allerdings auch Verstärkung auf der Spielerseite an.

Diana Langes
Diana Langes hält am Trainerteam fest | Foto: Krone

Wattens wird nicht nach Salzburg kommen, um sich wehrlos geschlagen zu geben. Man darf also gespannt sein, wie die Tiroler das Spiel anlegen werden, bei dem laut Medien Florian Toplitsch (Gelbsperre), Ione Cabrera (Schulterverletzung) und Ignacio Jáuregui (Schambeinentzündung) nicht mit von der Partie sein werden.

Jammern auf hohem Niveau

Ja, mit Unentschieden gegen St. Pölten und die Admira kann wohl niemand beim FC Red Bull Salzburg zufrieden sein. Ja, das Spiel gegen Genk war intensiv und sicher anstrengend – darüber braucht man nicht diskutieren. Und die Punkte werden ja auch noch geteilt – die Saison wird ja eigentlich erst ab dem Frühjahr so richtig spannend. Der Fokus der kommenden Tage liegt sicher auf dem „Endspiel“ gegen Liverpool FC, dennoch darf man die Liga nicht ganz vergessen. Und da gehören Siege wie gegen die WSG Tirol zum Pflichtprogramm.

Und wieder Rotation

Ja, ein jeder Spieler, der im Training „aufzeigt“, hat das Recht in der Startelf zu landen. Und durch die Dreifachbelastung (Liga, Cup, Champions League) müssen zwangsweise auch Energien für große Aufgaben gespart werden. Und da kommende Woche eine dieser großen Aufgaben ansteht, darf man erwarten, dass Jesse Marsch auch beim Spiel gegen Wattens rotieren wird. Doch JEDER Spieler unserer Salzburger hat die Qualität gegen den Aufsteiger mit Leichtigkeit bestehen zu können. Nur muss diese auch abgerufen werden.

Was ist mit Walke?

Aktuell lautet die Verletztenliste Antoine Bernede (Schienbeinbruch), Patrick Farkas (Kreislaufprobleme) und Sekou Koita (Verletzung der Bauchmuskulatur). Erling Haaland ist auch nicht zu 100% fit. Doch was ist mit Alexander Walke? Der Fanliebling trainiert wieder, Marsch stellte einen Einsatz vor Weihnachten in den Raum. Für das Spiel gegen Wattens sehen wir allerdings keine guten Chancen für Alex. Man darf davon ausgehen, dass Stankovic erneut im Tor steht, der zu 99% für das Spiel gegen Liverpool gesetzt ist, aber nach seiner Verletzung noch Praxis benötigt.

Mit diesem Spiel führen wir ein kleines „Tippspiel“ ein. Wir werden ab sofort unseren Tipp für kommende Spiele abgeben und freuen uns auf eure Tipps in den Kommentaren. Mal sehen wer Recht behält!

Der S12-Tipp

FC Red Bull Salzburg

WSG Swarovski Tirol

Adventmarkt

An diesem Spieltag findet auch wieder ein Adventmarkt – Krampuslauf inklusive – auf der Westseite der Red Bull Arena statt, der ab 14.00 Uhr geöffnet hat.

Adventmarkt Red Bull Arena
Bei diesem Spiel findet wieder der Adventmarkt auf der Westseite der Red Bull Arena statt.

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

WSG Swarovski Tirol

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern WSG Swarovski Tirol
Tipico Bundesliga 17. Spieltag
Anpfiff Samstag, 7. Dezember 2019, 17.00 Uhr
Austragungsort Red Bull Arena
Liveticker Wenn ihr am PC oder Tablet mitlesen möchtet, empfehlen wir die Desktopansicht unseres Livetickers, Smartphone-Benutzer können sich auf der Liveticker-Seite diese auch als Progressive Web App installieren. Infos zum Spiel wie Aufstellung und Tore erfahrt ihr auch direkt auf unserer Facebookseite oder via Twitter. Für dieses Spiel nutzen wir den Hashtag: #RBSWSG

Mageres Unentschieden in der Südstadt

Unentschieden bei Admira gegen Salzburg

Chronistenpflicht. Das gestrige Spiel zwischen Flyeralarm Admira und dem FC Red Bull Salzburg wird wohl nicht in die Geschichtsbücher eingehen. Doch der Reihe nach. Salzburg-Coach Jesse Marsch schickte folgende Elf auf das Feld:

Aufstellung #ADMRBS
Aufstellung #ADMRBS

1000 Prozent-Chance

Gleich zu Beginn hätte das Spiel eine vorzeitige Richtung nehmen können. Wir schrieben Minuten 2 als Hwang Abwehr und Keeper der Heimelf umkurvte, sich aber – anstatt einfach einzuschieben – entschloss, den Ball sehenswerter ins Tor zu befördern. Sein Schuss erwischte allerdings Sebastian Bauer am Kopf, eine Riesenchance blieb damit völlig ungenutzt.

Admira im Glück

Das Glück blieb weiter auf der Seite der Admira. Ein Freistoß mit anschließendem Kopfball von Bakis brachte die Admira in Führung, Stankovic konnte zwar parieren, aber ob der Ball nun schon in vollem Umfang hinter der Linie war oder nicht – daran scheiden sich die Geister. Sei es wie es sei – Schiedsrichter Eisner entschied auf Tor.

Ein wenig später hatte die Admira wieder Glück. Wieder Freistoß, diesmal für die Salzburger. Junuzovic zirkelte den Ball perfekt über die Mauer, der Keeper war bereits geschlagen, doch Pusch roch den Braten und konnte das Leder rechtzeitig wegköpfeln. Mit dem enttäuschenden Stand von 1:0 ging es auch in die Kabine.

30 Minuten Ideenlosigkeit

Marsch brachte in der Pause Haaland auf’s Feld, der aber in den folgenden 30 Minuten zu keinen großartigen Chancen kam. Das Spiel der Salzburger wurde zwar intensiver, aber der „große Coup“ wollte den Mozartstädtern nicht gelingen. Kein Spielwitz oder eine herausragende Spielidee war auszumachen. Die Admira verteidigte mit Mann und Maus und hätte wohl am liebsten auch noch den Mannschaftsbus in den 16er gestellt. Doch dann kam die Erlösung: Minamino kam am 16er-Rand in Ballbesitz, hob den Ball gefühlvoll über die Verteidigung auf den ungedeckten Hwang, der die Salzburg-Fans mit dem 1:1 von ihren „Schmerzen“ erlöste.

Eine Minute später scheiterte Hwang am Keeper der Admiraner. In der Nachspielzeit klingelte es zwar noch einmal im Kasten der Mödlinger, allerdings hoch Schiedsrichter Eisner das Tor auf, weil er ein angebliches Foul von Haaland gesehen hatte. Sei’s drum.

Nichts passiert – im Gegenteil

Ja, Salzburg erreicht nur ein müdes Unentschieden, machte aber trotzdem Boden auf den LASK gut, da dieser im Spiel gegen Rapid verlor. Auch der WAC verlor gegen Altach. Somit beträgt der Abstand der Salzburger auf den LASK nun zwei Punkte, auf den WAC schon 10 Punkte.

Stimmen zum Spiel

Jesse Marsch:

Es war ein sehr komisches Spiel von uns, es war nicht einfach gegen eine tief stehende und starke Abwehr. Unsere Spielweise war von Beginn an nicht so intensiv wie sonst. Wir hatten aber gleich am Anfang die Riesenchance von Hwang. Wenn da das Tor gefallen wäre, wäre es vielleicht anders gewesen. Am Ende war es nur ein Unentschieden, was bitter ist, weil der Ball beim Tor der Admira nicht drinnen war. Wir haben nicht schlecht gespielt, haben dominiert, aber so ist Fußball. Glückwunsch an den Gegner, der einen guten Matchplan gegen uns gehabt hat.

Cican Stankovic:

Wir sind unzufrieden. Wir sind zu früh in Rückstand geraten und ihm zu lange nachgelaufen. Im Endeffekt stehen wir mit einem Remis da. Mehr war wohl nicht drin, mehr haben wir uns aber auch nicht verdient.

Spielinfo

Flyeralarm Admira

 

FC Red Bull Salzburg

FC-Flyeralarm-Admira 1:1 FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern
Tipico Bundesliga 16. Spieltag
Anpfiff Sonntag, 1.12.2019, 14.30 Uhr
Austragungsort BSFZ-Arena, 2.537 Zuschauer
Schiedsrichter René Eisner
  Torfolge  
Bakis (16.)
1:0
1:1

Hwang (77.)
Schösswendter, Aiwu, Leitner Gelbe Karten Minamino
Gelb-Rote Karten
Rote Karten