Der FC Salzburg musste heute Abend in der Frankfurter Commerzbank einen gehörigen Dämpfer im Kampf um den Aufstieg ins UEFA Europa League Achtelfinale hinnehmen. Beim 1:4 gegen die Eintracht offenbarte vor allem die Defensive eklatante Schwächen und der Aufstieg dürfte wohl außer Reichweite sein.

Nach zwölf Minuten brachte Daichi Kamada die Hausherren in Führung, nachdem sich die Salzburg-Abwehr viel zu einfach ausspielen ließ. Kostic hatte nach einer guten halben Stunde die Chance auf das 2:0, verzog jedoch aus spitzem Winkel knapp. Dennoch konnte die Eintracht noch vor der Pause erhöhen. Wieder war es Kamada, der sich auf die Anzeigentafel brachte und erneut sah die Salzburg-Abwehr alles andere als sattelfest aus.

Mit zwei Wechseln zur Pause (Koita für Daka, Adeyemi für Okugawa) wollte Jesse March das Ruder nochmals herumreißen, doch erneut erwies sich die Hintermannschaft als zu löchrig und Kamada durfte nach einer Flanke mutterseelenalleine einköpfen (53.). Dem nicht genug, stellte Filip Kostic nur drei Minuten später sogar auf 4:0. Und erneut war es ein gehöriger Bock in der Defensive, Onguene haute nach einem Steilpass über den Ball und hob so die Abseitsstellung eines Frankfurters auf, der den Verlusttreffer ermöglichte.

Das Kapitel Europa dürfte nach dem Rückspiel am kommenden Donnerstag für heuer erledigt sein. In der momentanen Defensivform hat man im Achtelfinale der Europa League wohl ohnehin nichts verloren. Daran wird auch der Ehrentreffer, den Hee-Chan Hwang per Foul-Elfmeter besorgte, nichts mehr ändern.

Statistik

 

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