Fast 9.000 Zuschauer sind auch heute wiedergekommen, um die Mannschaft von Jesse Marsch gegen den WAC zu unterstützen. Bei guten Witterungsbedingungen und angenehmen Temperaturen pfiff Schiedsrichter Julian Weinberger die Partie pünktlich um 17:00 Uhr an.

Und Salzburg hatte nach nicht einmal zwei Minuten die erste Topchance, um, ähnlich wie vergangene Woche gegen Mattersburg, früh in Führung zu gehen. Ulmer bediente Erling Haaland im Rückraum, der das Leder aus zehn Metern an die linke Stange beförderte.

Die heutige Startelf / © SALZBURG12.at
Die heutige Startelf / © SALZBURG12.at

Frühe Führung der Wölfe

Was den Salzburgern nicht gelang, schafften die Gäste. Nach einem Ballfehler von Onguene kam Romano Schmid an die Kugel, zündete den Turbo und stand plötzlich alleine vor Stankovic. Der Ex-Salzburger legte in klassischer Videospiel-Manier für seinen Nebenmann ab und der brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten. 0:1 durch Anderson Niangbo.

Doch Salzburg steckte keineswegs auf und hatte das Spielgeschehen schnell wieder in der eigenen Hand. Zunächst verpasste Minamino nach einem Ulmer-Zuspiel noch das 1:1 (14.), dafür gelang dieses Erling Haaland acht Minuten später. Ramalho brachte das Leder nach einem Corner zur Mitte, Onguene verlängerte mit der Ferse auf den Norweger, der sich aus kurzer Distanz nicht zweimal bitten ließ und trocken zum Ausgleich traf.

Nachdem WAC-Coach Struber eine gelbe Karte für Schiedsrichterkritik gezeigt bekam (33.), musste er in der 39. Minute den zweiten Verlusttreffer für sein Team hinnehmen. Noch dazu war es ein Eigentor von Innenverteidiger Sollbauer, der nach einem Minamino-Stanglpass ins eigene Gehäuse traf.

Sollbauer trifft ins eigene Netz / © GEPA
Sollbauer trifft ins eigene Netz / © GEPA

Haaland unwiderstehlich

Im zweiten Durchgang verpasste zunächst Niangbo das 2:2, traf aus kurzer Distanz nur ans Außennetz (49.). Auf der Gegenseite hatte Okugawa gleich zweimal die Chance auf den nächsten Treffer (54., 56.) scheiterte einmal an Kofler und setzte einen Schlenzer knapp neben die rechte Kreuzecke.

In der 65. Minute zeigten die Offensivakteure der Hausherren, wozu sie in der Lage sind. Haaland bediente Hwang an der Mittellinie, der spiete nach einem Sprint zurück zu Haaland, welcher staubtrocken in die linke, untere Ecke abschloss. Ein sauberer Konter, schön anzusehen.

Haaland erwischte heute einen Sahnetag / © GEPA
Haaland erwischte heute einen Sahnetag / © GEPA

Ramalho als Retter in der Not

Im Gegenzug rettete Stankovic gleich zweimal gegen Schmid, um in der 79. Spielminute schließlich doch das 3:2 hinnehmen zu müssen. Der Israeli Weissman wurde von der Salzburger Hintermannschaft sträflich alleine gelassen und sorgte für den Anschlusstreffer.

Unmittelbar nach Wiederbeginn war es erneut Weissman, der das 3:3 auf dem Fuß hatte. Ramalho konnte das Spielgerät allerdings noch von der Linie kratzen und verhinderte den Ausgleich. Und in Minute 86 hatte Salzburg großes Glück, dass ein von Mwepu abgefälschter Liendl-Schuss um Zentimeter das linke Eck verfehlte.

Dafür machte es Haaland besser! Wieder leitete der Norweger einen Treffer selbst ein, bediente Hwang und bekam das Leder retourgespielt. Haaland blieb vor dem Tor eiskalt, tunnelte WAC-Goalie Kofler und sorgte mit dem 4:2 für die Entscheidung. Der Treffer zum 5:2-Endstand in der Nachspielzeit durch Ramalho war da nur noch Ergebniskorrektur der positiven Sorte.

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

 

Wolfsberger AC

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern5:2RZ Pellets WAC
Tipico Bundesliga3. Runde
AnpfiffSamstag, 10.8.2019, 17:00 Uhr
AustragungsortRed Bull Arena, 8.874 Zuschauer
SchiedsrichterJulian Weinberger
 Torfolge 

Haaland (22.)
Sollbauer (39./Eigentor)
Haaland (65.)

Haaland (89.)
Ramalho (90.+2)
0:1
1:1
2:1
3:1
3:2
4:2
5:2
Niangbo (7.)



Weissman (79.)

Onguene, Haaland, MwepuGelbe KartenRitzmaier, Struber (Trainer)
 Gelb-Rote Karten 
 Rote Karten 

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