Es war alles für ein Spitzenspiel angerichtet. Auf der einen Seite eine Rapid-Mannschaft, die nach zwei mehr als schlechten Saisonen den Bann brechen und zurück auf die Erfolgsspur wollte. Auf der anderen Seite der Serien- und Rekordmeister des 21. Jahrhunderts Salzburg, die nach dem mittlerweile traditionellen Aderlass am Anfang einer Saison, zeigen wollten, dass sie wieder der Titelfavorit Nummer eins sind.

Trainer Jese Marsch wollte am ersten Spieltag der Bundesliga keine Experimente durchführen und schickte die gleichen elf Mannen, wie beim Cup-Sieg gegen Parndorf aufs Feld:

Die Aufstellung gegen Rapid

Im Vorfeld der Partie kündigten beide Trainer ein interessantes und intensives Spiel an. Kühbauer meinte, dass sogar drei Punkte gegen Salzburg möglich wären. In der ersten Halbzeit des Schlagerspiels, so schien es, sah alles nach einem ausgeglichenen Spiel aus. In den Anfangsminuten übernahmen die Salzburger die Kontrolle, konnten aber keine nennenswerten Aktionen herausspielen. Mit dem Verlauf riss Rapid allerdings das Heft in die Hand und konnten neben einem Abseitstor (19‘) und einen gefährlichen Kopfball (20‘) kurz darauf neben das Tor setzen.

Zeit für das erste Tor

Diese beiden Aktionen schienen ein kleiner Weckruf für die Gäste aus Salzburg zu sein. Nach der rund 15 Minuten dauernden Stärkephase der Wiener, kam der Meister besser ins Spiel. So kamen Pässe, die zuvor keinen Abnehmer fanden, plötzlich an. Auch beim Tor und der Führung der Salzburger. Haaland bekommt den Ball einige Meter vor dem Strafraum der Wiener, kann ihn gegen mehrere Gegenspieler behaupten, sieht den ins Loch startenden Minamino, passt und der Japaner lupft zum 0:1. Einen fahlen Beigeschmack hatte das Tor leider. Nachdem Minamino zur Führung einlupfte lief er in den herauskommenden Strebinger. Dabei verletzte sich der Torhüter, sodass er ausgewechselt werden musste. Vor der Halbzeit hatte noch Daka das 2:0 am Fuß – jedoch wurde die Aktion von Harkam abgepfiffen. Nach fünf Minuten Nachspielzeit ging es für beide Mannschaften in die Kabine.

Die zweite Halbzeit

Nach der Pause ging es ähnlich weiter, wie die erste aufgehört hat. Rapid versuchte gegen die Salzburger Abwehr ein probates Mittel zu finden. Die schwachen Abschlüsse der Wiener sorgten aber für eine allzu große Gefahr. So schaffte es Aliou Badji zu einer brauchbaren Chance zu kommen, die aber ihr Ende in den Händen von Torhüter Stankovic landete.

Eine zweite Chance fand der für Grahovac in die Partie eingewechselte Knasmüllner vor. Sein Schuss ging nur knapp an der zweiten Stande vorbei – Stankovic wäre hier geschlagen gewesen und der Ausgleich wäre passiert.

Hätte hätte Fahrradkette

Es ist etwas müßig über Dinge zu schreiben, die hätten passieren können. Deshalb springen wir in die 82. Minute und zum 2:0 für den Meister. Rapid versuchte aus der eigenen Hälfte das Spiel aufzubauen. Mit dem Zug zum Tor, verlieren die Wiener allerdings den Ball an den sehr aggressiv pressenden Hwang. Dieser eroberte die Kugel und passte geschickt zum mitlaufenden und den frisch für Haaland eingewechselten Okugawa. Statt gleich zu schießen überspielte er Torhüter Knoflach und schob die Kugel aus spitzem Winkel ins Tor. In der 88. Minute hatte Junozovic noch die Möglichkeit ein drittes Tor zu schießen, allerdings blieb ihm das verwehrt.

Interview

Nach dem Spiel haben wir Kapitän Andreas Ulmer vor das Mikrofon gebeten

+++ INTERVIEW +++Wir haben Kapitän Andi Ulmer nach dem erfolgreichen Auftaktmatch vor das Mikrofon gebeten.

Gepostet von SALZBURG12.at am Freitag, 26. Juli 2019

Spielinfo

SK Rapid Wien

 

FC Red Bull Salzburg

SK Rapid Wien0:2FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern
Tipico Bundesliga1. Spieltag
AnpfiffFreitag, 26.7.2019, 20.45 Uhr
AustragungsortAllianz Stadion, 24.200 Zuschauer
SchiedsrichterAlexander Harkam
 Torfolge 
 0:1
0:2
Minamino (35.)
Okugawa (82.)
 Gelbe Karten 
 Gelb-Rote Karten 
 Rote Karten 

Empfohlen

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