Nun ist er endlich da: Der Meistertitel der Saison 2018/19! Doch bis dahin war es eine „zähe Partie“ des FC Red Bull Salzburg gegen die Wiener Austria.

Marco Rose rotierte nach dem Sieg im Cup ordentlich durch und stellte folgende Elf auf das Wiener Grün:

Aufstellung #FAKRBS

Zäher Beginn

Die frisch zusammengewürfelte Elf des FC Red Bull Salzburg zeigte sich großteils harmlos. Abstimmungsprobleme dominierten die ersten 45 Minuten, ebenso wie der nötige Zug zum Tor. Die Wiener Austria stand kompakt und suchte ihr Heil immer wieder in schnellen Vorstößen oder weiten Flanken auf Sax oder Monschein, die durchaus gefährlich wurden. Stankovic hielt jedoch seinen Kasten sauber und vereitelte die Aktionen der Hausherren.

Die Salzburger hatten weit mehr Spielanteile, aber nach vorne war der Serienmeister in der ersten Hälfte viel zu harmlos. So ging es mit dem torlosen 0:0 in die Kabinen.

Rückstand

Salzburg kam etwas besser aus der Kabine, dennoch wurden die Bemühungen nicht belohnt. Die besten Chancen verzeichneten Prevljak und Daka, besonders letzterer, der in einem Konter seinen Gegenspielern davon lief, aber dafür dann Keeper Lucic direkt anschoss.

Rose zog daraus die Konsequenzen und brachte Dabbur, Wolf und zuletzt Gulbrandsen aufs Feld. Und dies sollte sich bezahlt machen. Doch zuvor war es die Austria, die kurzzeitig die Salzburger Meisterfeier platzen ließ. Stankovic mit der Faustabwehr, Wolf deckte seinen Gegenspieler Prokop nicht ab und der versenkte – tatsächlich sehenswert – den Ball in den Salzburger Maschen.

Mentalitätsmonster

„Aufgeben tut man nur Briefe“. Und so packte Salzburg seine letzten Kräfte zusammen und drückte auf den Ausgleich. Und es war Xaver Schlager, der dafür sorgen sollte. Schlager zog in der 81. Minuten im Strafraum ab, der Ball wurde noch leicht abgefälscht und schlug neben Lucic im Tor ein! 1:1! Die Chance lebte!

Und es dauerte nur 5 Minuten, bis der FC Red Bull Salzburg diese Chance – wenngleich durch Mithilfe der Hausherren – nutzte. Wolf kam über links, zog in Richtung Strafraum und drückte einfach ab. „Dank“ Madl, der noch in den Schuss hineingrätschte, hob sich der Ball und senkte sich erst nach Lucic wieder! Die 1:2-Führung! Und bei der bleib es auch!

Salzburg sicherte sich im violetten Wien damit den 13. Meistertitel der Vereinsgeschichte!

Salzburg holte sich der 13. Meistertiel der Vereinsgeschichte
Salzburg holte sich der 13. Meistertitel der Vereinsgeschichte

Stimmen zum Spiel

Marco Rose:

Wir wollten heute unbedingt Meister werden, die Austria hatte da aber was dagegen. Wir haben heute auf Frische gesetzt, hatten von Beginn an vollstes Vertrauen in unseren Kader. Man hat auch gesehen, dass wir ein paar Minuten gebraucht haben, bis wir in Schwung gekommen sind. Unser Spiel war heute ordentlich, und die Chancen, die unser Gegner vorgefunden hat, resultierten aus Eigenfehlern. Wir haben im Klub hohe Ansprüche, an denen misst man uns Jahr für Jahr. Wenn man dann gemeinsam Titel erreicht, macht das unglaublich stolz.

Sportdirektor Christoph Freund:

Meister zu werden ist immer schwierig. Manche stellen es vor der Saison so dar, als ob es ein Selbstläufer werden würde. Es ist gigantisch, dass wir jetzt sechsmal hintereinander Meister geworden sind. Wir haben diese Saison in dieser Woche gekrönt. Ich ziehe den Hut vor der ganzen Saison. Wir haben gute Spieler verloren in den letzten Jahren, da wurde uns schon der Niedergang prophezeit. Die Bestätigung von solchen Titeln ist immer schwieriger, als sie zu holen. Jetzt geben wir richtig Gas heute. Im Bus wird jetzt die Post abgehen, und in Salzburg werden wir eine eher kurze Nacht erleben.

Spielinfo

FK Austria Wien

 

FC Red Bull Salzburg

FK Austria Wien1:2FC Red Bull Salzburg
Tipico Bundesliga29. Spieltag
AnpfiffSonntag, 5.5.2019, 17.00 Uhr
AustragungsortGenerali Arena, 9.578 Zuschauer
SchiedsrichterAlexander Harkam
 Torfolge 
Prokop (71.)

1:0
1:1
1:2

Schlager (81.)
Wolf (86.)
Igor, Demaku, Grünwald, MadlGelbe Karten 
 Gelb-Rote Karten 
 Rote Karten 

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