Unbefristetes Hausverbot für Böllerwerfer vom LASK-Match
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Jener Stadionbesucher, der am vergangenen Sonntag beim Auswärtsspiel gegen den LASK einen Böller aus dem Salzburg-Sektor auf den Spielfeldrasen geworfen und dabei einen Balljungen verletzt hatte, konnte bereits wenige Tage nach der Tat ausgeforscht werden.

Diese Person wird im Rahmen der Möglichkeiten strengstens zur Verantwortung gezogen. So erhält er vom FC Red Bull Salzburg ein unbefristetes Hausverbot für die Red Bull Arena. Außerdem wird für ihn bei der Bundesliga ein österreichweites Stadionverbot beantragt, über dessen Dauer der Senat 3 entscheiden wird.

Klare, unverrückbare Linie des Klubs

Stephan Reiter, Kaufmännischer Geschäftsführer des FC Red Bull Salzburg, erklärt die rasche Klärung dieser Causa so:

Möglich war diese schnelle Identifizierung durch die gute und enge Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden und dem LASK sowie mit unserer eigenen Fanszene. Bereits unmittelbar nach dem Spiel in Pasching gab es proaktiv etliche schriftliche Stellungnahmen von Fanklub-Vertretern, die den Vorfall verurteilten und uns wissen ließen, bei der Aufklärung behilflich zu sein. Ich denke, dass die Form der gemeinsamen Aufarbeitung eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein muss. Deshalb gilt es auch, allen Beteiligten meinen Dank auszusprechen.

Fanclubs nahmen Stellung

Zahlreiche Fanclubs nahmen auch auf Facebook dazu Stellung:


Reiter stellt auch klar, dass es bei den Roten Bullen in solchen Fällen keinerlei Kompromisse geben wird:

Der FC Red Bull Salzburg steht für eine bunte Fanszene, ohne Gewalt, ohne illegalen Einsatz von Pyrotechnik und ganz besonders ohne Böller. Wir haben absolut kein Verständnis für derartige Vorkommnisse und werden solche Vergehen auch in Zukunft mit aller Kraft verfolgen.

Fanclub-Sitzung einberufen

Um die Bedeutung dieser Thematik innerhalb der Salzburger Fanszene noch weiter zu vertiefen, wurde für kommende Woche eine zusätzliche Sitzung der Fanclub-Obmänner einberufen.

Dabei wollen wir uns einerseits für das produktive Miteinander bedanken, andererseits aber das Bewusstsein für diese Problematik nochmals schärfen. Ziel dabei ist es, das Selbstverständnis zu erhöhen und den Zugang zu derartigen verbotenen Aktivitäten im Stadion schon im Keim zu ersticken.

Balljunge beim LASK-Rückspiel VIP-Gast in Red Bull Arena

Dem Linzer Balljungen geht es mittlerweile wieder gut. Er wird beim Rückspiel des FC Red Bull Salzburg gegen den LASK (12. Mai 2019) in der Red Bull Arena mit dabei sein.

Wir wollen nicht, dass der junge Mann durch diesen unliebsamen Vorfall seine Freude am Fußball verliert und laden ihn deshalb – gemeinsam mit seiner Familie – zu diesem Spitzenspiel ein. Er wird bei diesem Spiel die LASK-Delegation rund um Präsident Gruber begleiten

, erklärt Reiter.

Quelle: Presseaussendung FC Red Bull Salzburg

 

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