Es war das Jahr 2016. Die Fans des FC Red Bull Salzburg freuten sich nach gewonnener Meisterschaft auf den ersten Meisterstern, der vom Verein auch in den sozialen Medien angekündigt wurde. Aber er kam nicht. Was kam waren Proteste, Pfiffe, Schlachtrufe („Den ersten Stern, den wollen wir“) und Supporteinstellung der Nordkurve. Doch alle gesetzten Aktionen halfen nichts.

2016 brachten die Fans hunderte Meistersterne ins Stadion mit
2016 brachten die Fans hunderte Meistersterne ins Stadion mit

Das offizielle Statement des Vereins im Jahr 2016 lautete damals:

Da es im österreichischen Fußball keinerlei Regelungen oder Vorgaben im Zusammenhang mit der Verwendung von Meistersternen gibt, verzichtet unser Verein – in Abstimmung mit den Partnern und Sponsoren – auf die Übernahme und eine damit verbundene Veränderung des Klublogos.

Doch seit damals änderte sich einiges.

Die Ära Stephan Reiter

Am 1. Februar 2017 übernahm Stephan Reiter die Agenden von Jochen Sauer als Geschäftsführer. Reiter legte seit dieser Zeit höchsten Wert auf die Kommunikation mit den Fans bzw. Fanclubs und ist nach wie vor quasi „Stammgast“ bei den Sitzungen der Fanclubs. Gleiches gilt für Sportdirektor Christoph Freund. Ebenso agiert Namensgeber Red Bull „nur mehr“ als Premium Partner.

Bei einer gestern stattgefundenen Sitzung mit RBS-Vorstandschef Harald Lürzer, Geschäftsführer Stephan Reiter und Sportdirektor Christoph Freund mit den Fanclub-Vertretern enthüllte (und diskutierte) man mit den Fans den Philosophiewechsel des Serienmeisters:

Sollte in den verbleibenden Spielen der Meistertitel 2018/19 fixiert werden, haben wir uns als Verein nach internen und intensiven Gesprächen mit der Mannschaft, Fanclub-Vertretern, Partnern und Sponsoren dazu entschlossen, unser Klublogo künftig mit einem Meisterstern zu zieren.

Da den Salzburgern der Meistertitel 2018/19 kaum mehr zu nehmen sein wird, werden die Mozartstädter künftig mit dem ersten Meisterstern auflaufen!

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