Es wurde das erwartet schwere Spiel. Oscar Garcia konnte dem Match nicht beiwohnen, ein grippaler Infekt setzte den spanischen Coach „Schach matt“, die Co-Trainer René Aufhauser und Ruben Martinez übernahmen seine Agenden und schickten folgende Elf auf’s Feld:

Aufstellung #SCRRBS
Aufstellung #SCRRBS

Druckvoller Beginn

Die ersten 20 Minuten „gehörten“ dem FC Red Bull Salzburg, die den SK Rapid Wien immer wieder unter Druck setzen konnten. Wirklich gefährliche Aktionen kamen allerdings keine zustande. Erst als Rapid sich befreien konnte und selber gut ins Spiel kam, ließ die Begegnung etwas von einem Spitzenspiel spüren.

Glück für Salzburg

Es dauerte bis zur 30 Minute, bis es gefährlich wurde. Allerdings waren es nicht die Salzburger, sondern die Gastgeber, die – nicht unverdient – in Führung hätten gehen können. Kainz bedient Steffen Hofmann, sein Schuss entwickelte sich allerdings zum Stangenpendler, der dann letztendlich doch bei Alexander Walke landete. Riesenglück für die Gäste! Ab diesem Zeitpunkt übernahm Rapid nun vollständig das Kommando und konnte sogar noch zwei Stangenschüsse durch Schaub verbuchen. Der Pausenpfiff war die Erlösung für die Mozartstädter.

Rückstand

Rapid kam vollmotiviert aus der Kabine, die Salzburger waren mit ihren Gedanken noch nicht im Spiel. Und daraus resultierte kurz nach Wiederanpfiff auch der Führungstreffer der Rapidler. Die Wiener kombinierten sich durch den Strafraum der Salzburger, Schaub kam ans Spielgerät und netzte zur 1:0 Führung der Hausherren ein.

Dann ging es Richtung Rapid-Viertelstunde. Der FC Red Bull Salzburg bekam seine Chance durch einen Freistoß auf der rechten Seite des Spielfeldes, der von Andi Ulmer getreten wurde. Duje Caleta-Car stieg am höchsten auf und köpfelte das Spielgerät wuchtvoll in die Maschen der Heimmannschaft! 1:1! Der erste Bundesligatreffer des großgewachsenen Innenverteidigers Caleta-Car! Und den wird er wohl nie vergessen!

Mit dem 1:1 ging es dann auch in die Kabinen – ein Unentschieden, welches sich wie ein Sieg anfühlt!

Stimmen zum Spiel

Co-Trainer Rene Aufhauser meinte nach der Begegnung:

Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht. Rapid hat es uns von Beginn an schwergemacht, aber wir konnten uns dennoch aus dem Druck immer wieder gut befreien. Wir haben im Umschaltspiel leider auch die Bälle zu leicht verloren, und nach vorne ist uns heute nur wenig gelungen, aber ich finde trotzdem, dass sich unsere Mannschaft Respekt verdient hat, denn wir haben uns trotz des 0:1-Rückstands wieder zurückgekämpft, von daher geht für mich das Unentschieden heute in Ordnung.

Auch Naby Keita ist über den Punkt nicht unglücklich:

In der ersten Spielhälfte haben wir uns überraschen lassen, aber in der zweiten Hälfte haben wir dann eine bessere Leistung gezeigt. Für mich geht ein Unentschieden gegen ein starkes Team wie Rapid Wien in Ordnung.

Spielinfo

SK Rapid Wien

 

FC Red Bull Salzburg

SK Rapid Wien1:1FC Red Bull Salzburg
Tipico Bundesliga
29. Spieltag
Anpfiff
Sonntag, 3. April 2016, 15.00 Uhr
AustragungsortErnst-Happel-Stadion, 24.800 Zuschauer
Schiedsrichter
Markus Hameter
 94. Minuten Spielzeit 
Schaub (46.)Torschützen Caleta-Car (75.)
Pavelic, GrahovacGelbe Karten Soriano, Keita
Gelb-Rote Karten
Rote Karten

 

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