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Adi Hütter ist neuer Trainer des FC Red Bull Salzburg | Foto (c) GEPA Pictures
Adi Hütter ist neuer Trainer des FC Red Bull Salzburg | Foto (c) GEPA Pictures

Seit dem Bekanntwerden des Abgangs von Roger Schmidt geisterte der Name „Adi Hütter“ durch die Medien und Köpfe der Fans. Nun ist das Rästelraten vorbei: Adi Hütter wird neuer Trainer des FC Red Bull Salzburg. 

Karriere als Spieler

Der gebürtige Vorarlberger begann seine Profikarriere 1988 beim GAK, wechselte dann zum LASK, dann zu Altach und wieder zum GAK bevor er 1993 Teil der „Sensationsmannschaft“ des Red Bull Salzburg Vorgängervereins SV Austria Salzburg wurde. Dort blieb „Adi“ bis 2000, dann zog es ihn wieder zum GAK. 2002 wechselte er zum KSV und dann zu den damaligen Red Bull Salzburg Juniors, wo er 2007 seine Spielerkarriere beendete.

Karriere als Trainer

Nach der verletzungsbedingten Beendigung seiner Karriere als Spieler, wechselte er „auf die andere Seite“ und war darauf Co-Trainer der Red Bull Salzburg Juniors. 2008 wurde er Trainer der „Juniors“ und wechselte 2009, nach kolportierten Unstimmigkeiten mit dem Verein, zum SC Rheindorf Altach. Seit 2012 trainerte er den „Dorfklub“ und Bundesliga-Aufsteiger SV Grödig. Vor wenigen Wochen gab Hüter bekannt, dass er Grödig nicht mehr zur Verfügung stehe.

Zurück auf Null?

Inwieweit sich der Trainerwechsel auf die Mannschaft auswirkt, werden die kommenden Wochen zeigen. Auch Hütter muss die Gelegenheit gegeben werden, sich in die Meisterelf zu integrieren und sich hier den nötigen Respekt zu verschaffen, den ein Trainer braucht. Wenn er Fingerspitzengefühl zeigt, kann das klappen. Wenn nicht, …

Keine Vorschusslorbeeren der Fans

Als Roger Schmidt in die Mozartstadt kam, kannte ihn kaum jemand. Bald stellte sich aber heraus, dass Schmidt nicht nur ein sympathischer und charismatischer Mensch ist, sondern auch für viele junge Spieler eine Art „Vaterfigur“ darstellte. Ein Goldgriff, wie wir heute wissen. Obwohl Adolf „Adi“ Hütter in Salzburg durchaus kein unbeschriebenes Blatt ist, gibt es für den Neo-Coach keine Vorschusslorbeeren. Wo bei Schmidt eine „Ungewissheit“ in der Fanszene vorherrschte, ist diese mit der Meinung über den neuen Salzburg-Trainer gespalten.

Vielen ist der Eklat beim Spiel und der Pressekonferenz beim 0:3 Sieg der Salzburger in Grödig im Oktober 2013 noch im Gedächtnis, als Hütter dem Salzburg Coach bei der Pressekonferenz „Überheblichkeit“ vorwarf. Kurz zuvor gab’s auch noch verbale Schelte von Grödig-Ehren-Präsident Anton Haas. Hütter gab nicht auf und kommentierte weiter darauf los, allerdings nicht das Spiel. Zuviel für Schmidt, der mit den Worten Das ist hier keine Lehrstunde, ich lasse mich doch von dir hier nicht verarschen.“ die Pressekonferenz verließ.

Insider aus dem Umfeld der Grödiger berichten, dass Hütter eher als „harter Hund“ gilt. Hütter muss sich auch den Respekt der Fanszene der Salzburger erarbeiten. Dazu braucht es zum einen Teil sicherlich Erfolge, aber auch die menschliche Komponente muss passen. Ein Kriterium, welches sein Vorgänger mit Leichtigkeit erfüllen konnte.

O-Ton des neuen Trainers

„Ich möchte den bei Red Bull Salzburg eingeschlagenen Weg fortsetzen und die erfolgreiche Spielphilosophie mit meiner Art als Trainer weiterentwickeln. Der Klub hat ein großes Ziel: wir wollen die Gruppenphase der Champions League erreichen und versuchen, dort eine wesentliche Rolle spielen. Wichtig ist es auch, die Mannschaft möglichst bald kennenzulernen sowie eine soziale und emotionale Bindung aufzubauen, um so eine Vertrauensbasis zu schaffen.“ 

Auch Glasner weg?

Co-Trainer Oliver Glasner wird wahrscheinlich wie Schmidt die Mozartstadt verlassen. Der ruhige, aber sehr sympathische „Co“ wird der neue Cheftrainer des Ligakonkurrenten SV Ried, wo Oliver lang als Spieler tätig war., wenn sich Red Bull Salzburg und die SV Ried einig werden.Das ist bis jetzt noch nicht der Fall.

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