Wir bitten dich um eine Bewertung
Ralf Rangnick | Foto (c) GEPA Pictures
Ralf Rangnick | Foto (c) GEPA Pictures

Ein Interview, das den Gegnern, Hassern und Neidern, wohl nicht schmecken wird, gab Sportdirektor Ralf Rangnick dieser Tage der DPA. Vielerorts behaupten die Kritiker der Salzburger Mannschaft, dass der FC Red Bull Salzburg in Bälde ja nur mehr Farmteam für den deutschen Ableger RB Leipzig sein wird. Mit dieser Behauptung räumte Rangnick nun auf:

„Salzburg wird kein Farmteam von einem anderen Club. Wir versuchen beide Vereine so aufzustellen, dass sie in ihren jeweiligen Ländern erfolgreich sind“

Der Fokus liegt ganz eindeutig auf der Jugend und den Talenten: „Das Interesse für hoch talentierte Rohdiamanten, in der IT-Branche spricht man von Blue Chips, ist gleich.“

Dieses Konzept trug diese Saison schon seine Früchte. Die für einige Millionen Euro nach Salzburg geholten Sadio Mané und Kevin Kampl verdreifachten ihren Marktwert innerhalb nur einer Saison.

„Wir setzen bewusst auf junge Spieler, weil sie lernfähiger sind und zudem auch schneller regenerieren. Ein höherer Marktwert ist dann der natürliche Nebeneffekt, der daraus entsteht, wenn man junge Spieler früh verpflichtet. Und dann werden sie auch für andere Vereine interessant“

Ein Weiterverkauf ist allerdings nicht Programm. „Herr Mateschitz sieht sich jetzt nicht als jemand, der – siehe Formel 1 – die Fahrertalente ausbildet, damit dann Ferrari oder Mercedes sagt, danke Herr Mateschitz, jetzt holen wir den zu uns. Das war auch mit ein Grund, weshalb ich letztes Jahr gesagt habe, es gibt jede Menge Möglichkeiten und Visionen, hier etwas auf die Beine zu stellen.“, so Rangnick.

Rangnick wird künftig nur Transfers befürworten und tätigen, „wenn ich ihn für gewinnbringend – sportlich wie finanziell – ansehe. Einen ablösefreien Spieler zu finden, der uns weiterhilft, ist manchmal so, als wenn du früher die Goldklumpen im Wilden Westen im Bach gesucht hast.“

Teile den Beitrag mit deinen Freunden:
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.