Das war’s dann mit der „Diva“! Leonardo und Red Bull gehen ab sofort getrennte Wege. Wie der Kurier berichtet, hat der Verein den als launisch bekannten Kicker vor die Türe gesetzt. Mit daran Schuld dürfte auch seine sehr kritische Aussage gegenüber einer Internetseite sein, in der er über Vereinskollegen Stefan Maierhofer herzog.

Leonardo im Clinch mit Stefan Maierhofer (c) GEPA
Leonardo im Clinch mit Stefan Maierhofer (c) GEPA

Wir erinnern uns: Leonardo war ein Schnäppchen. Lediglich € 100.000,– musste man für ihn hinlegen und bekam einen brillanten Techniker (wenn er wollte) und alle Probleme, die ja schon vorher bekannt waren, gleich mit dazu.

Obwohl Leonardo zweifelsohne ein guter Spieler ist, mannschaftsdienlich sind seine Aussagen nicht gewesen. Ricardo Moniz stellte sich oft schützend vor ihn, von einem „Liebkind“ war die Rede. Die Zeiten sind nun vorbei, wie auch der Verein bestätigte.

Sportdirektor Ralf Rangnick dazu:
„Der Teamgedanke muss immer an erster Stelle stehen, denn nur gemeinsam lassen sich unsere sportlichen Ziele verwirklichen. Das gilt insbesondere auch für einen respektvollen Umgang miteinander. Die Freistellung gibt Leonardo nun die Zeit, sich ernsthaft mit seinem Verhalten auseinanderzusetzen!“
 

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