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…und damit sind nicht nur die erbärmlich niedrigen Temperaturen beim gestrigen Spiel FC Red Bull Salzburg gegen Wr. Neustadt gemeint. Pünktlich zum Treffen der Fans im Fanpark der Red Bull Arena setzt starker Regen ein, dennoch trotzten die knapp 9500 Zuseher den widrigen Witterungsverhältnissen – und wurden „wärmstens“ belohnt!

Die Heimstärke der Salzburger wurde in den letzten Spielen sehr in Frage gestellt. Während man auswärts überzeugen konnte, „setzte“ es in den letzten drei Spielen gerade mal drei Unentschieden. Jetzt musste unbedingt ein Heimsieg her! Trainer Moniz reagiert und präsentiert eine veränderte Startelf. So fanden sich ein Cziommer und Lindgren auf der Bank, Jefferson spielte in der linken Außenverteidigung. „Fränky“ Schiemer kam als Abräumer zum Einsatz. Die Salzburger kamen mit Gustafsson, Hierländer, Pasanen, Sekagya, Jefferson; Schiemer, Leitgeb, Svento; Leonardo, Jantscher und Maierhofer auf den Platz. 

Der „Bauernherbst“ war ebenso in der Red Bull Arena zu Gast, wie der Schnürlregen. Die Spieler wurden durch Prangerschützen und Schnalzer begrüsst. Das scheint die Salzburger motiviert zu haben, denn die Partie ging gleich druckvoll los.

Was folgte, war ein 14 minütiger Sturmlauf der Hausherren. Doch die Verteidigung der Neustädter hielt dem Druck stand. Vorerst. Jantscher, der definitiv der beste Mann am Platz war, brach links durch und setzte mit einer hohen Flanke unseren „Langen“ in Szene. Maierhofer stieg auf und köpfelte sehenswert zum 1:0 für die Salzburger ein! Doch keine Spur von Nachlassen bei den Morzartstädtern! Salzburg drückte unvermindert weiter und kam zu weiteren guten Chancen! Einmal knallte Jefferson eine Freistoß nur knapp neben das Tor und nach rund 30 Minuten überspielte Jantscher den Neustädter Goalie Siebenhandl. Gerade noch konnte Maak den Ball auf der Linie retten. Das hätte das 2:0 sein müssen!

Schiemer musste kurz vom Platz und kam mit Kopfverband wieder

Die nachfolgende Ecke besorgte unserem „Fränky“ Schiemer wieder einmal sein „Markenzeichen“. Schiemer kracht mit Stanislaw bei einem Kopfball zusammen. Das Resultat: beide kehren nach wenigen Minuten mit einem (bei Fränky schon fast obligatem) „Turban“ zurück. Beide Spieler erlitten ein Cut.

Doch Schiemer wäre nicht Schiemer, wenn ihm sowas eigentlich egal wäre: als er zurück ins Spielfeld kommt, ist wieder einmal Ecke für die Salzburger. Schiemer steigt trotz Verletzung hoch – leider nur an die Querlatte! Das wäre das Comeback nach Maß gewesen!

Kurz vor der Halbzeitpause dann doch noch die verdiente Bestätigung für Jantschers Leistung am Spieltag: Sekagya schlägt den Ball weit ab, Jantscher übernimmt, zieht nach einem Haken nach innen und knallt den Ball – unhaltbar für Siebenhandl – ins rechte Kreuzeck! Was für ein Treffer!

Und mit diesem 2:0 ging es auch in die Halbzeit! 

Die zweite Halbzeit begann mit einer kleinen Unsicherheit in der Salzburger Verteidigung und so kam Ex-Juniors Spieler Prskalo zu einer der sehr überschaubaren Möglichkeiten für die Gäste aus Wiener Neustadt. Der Ball ging aber doch einiges am Tor von Eddie Gustafsson vorbei, der insgesamt wenig gefordert wurde.

Und unverändert geht es weiter. Salzburg drückt und Wr. Neustadt verteidigt. Die Mozartstädter zeigten zeitweise sehr ansehnlichen Kombinationsfussball – sehr zur Freude der Anwesenden. 

In der 66. Minuten war es aber dann wieder soweit. Svento zieht in den Strafraum, wird vom Ball getrennt, doch dieser geht genau zu Leitgeb, der von Strafraumgrenze den Ball ins Netz befördert! 3:0 für die Salzburger! Nur 4 Minuten später schiesst Svento an die Außenstange. Bis 10 Minuten vor Schluss kämpfen die Hausherren weiter, der Gegner agiert inferior.

Ab der 80. Minute war dann „verwalten“ angesagt, obwohl es in der 93. Minute noch einmal hätte „klingeln“ können. Svento, der ebenfalls stark aufspielte, zieht ab und verfehlte das Tor nur knapp.

Salzburg beendete das Spiel hochverdient mit 3:0! Nachdem die direkten Konkurrenten um die Tabellenführung allesamt Punkte liegen liessen, schafften die Salzburger damit schon einmal einen kleinen „Respektabstand“ und liegen nun mit 3 Punkte Vorsprung vor der Admira:

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Trainer Ricardo Moniz nach dem Spiel:
„Heute bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft. Es war ein erkämpfter und verdienter Sieg eines breiten Kaders – aber auch eines sehr guten Charakters. Denn die Mannschaft hat nach der großen Enttäuschung in Paris eine entsprechende Reaktion gezeigt und sich mit einem klaren Sieg und drei schönen Toren selbst belohnt.“  

Damit gehen die Salzburger am 25. September ungeschlagen ins direkte Duell mit Aufsteiger Admira …

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