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In einem laola1-Interview kündigt Salzburg-Coach Moniz „Köpferollen“ in der Winterpause an. 

„Viele werden im Winter sicher gehen. Das kann ich jetzt schon sagen“

Viele Spieler haben sich entweder nicht in die „Herzen“ des Trainers gespielt und die, die aktuell als Einzelpersonen (und nicht als Team) auf dem Feld agieren, spielen sich aktuell aus den Herzen der Fans. Leidenschafts- und lustloses „Gekicke“ erzürnt die Salzburg Fans allerorts.

Fakt ist, dass die noch vor Saisonbeginn als „fixer Meister“ betitelte Salzburger Truppe zur Zeit den Punktelieferanten der Liga darstellt und sich in einer selbstgemachten Abwärtsspirale befindet. Grausame Erinnerungen an die vergangene Saison werden wach, wo es eine ähnliche – wenngleich nicht so dramatische – Situation gab. Das Resultat ist bekannt. Die Salzburger wurden Vizemeister, aber nicht aus eigener Stärke, sondern weil die werten Fußballkollegen aus den Bundesländern „schwächelten“. Was folgte, waren Trainerwechsel, Neuverpflichtungen und Spielerabgaben.

Besonders die Einkaufspolitik steht in der Kritik der Fans, wie allerorts zu hören und lesen ist. Die Neuverpflichtungen Pasanen, Lindgren, Leonardo, Bruins – und allen voran – Maierhofer überzeugen kaum einen Fan. Das mussten die salzburg12.at-Redakteure auch gestern beim Spiel gegen „Erzrivalen“ Rapid live miterleben. Am „Langen“ wird kaum ein gutes Wort gelassen, da half auch sein Abseitstor nichts. „Zu unbeweglich, kein Kampfgeist, mangelnde Ballbehandlung. Ein Fehleinkauf!“ war da im Fanblock zu hören.

Es ist aber ebenso Fakt, dass das Kreativspiel mit dem Ausfall der Brasilo-Hoffnung Alan ein jähes Ende gefunden hat. Der quirrlige Brasilianer konnte ganze Viererketten beschäftigen, war anspielbar und torgefährlich. Diese Spielernatur konnte nicht ersetzt werden. Das Brechstangenspiel des Roman Wallner funktioniert nicht und Maierhofer wirkt aktuell wie ein Fremdkörper. Aber auch das Mittelfeld wirkt planlos und desorientiert. Über die Verteidigung sei an dieser Stelle nicht gesprochen – die wäre einen 20 Seiten Artikel wert.

Und weil er sich auf seine Vorderleute nicht (mehr) verlassen kann, ist auch Fanliebling Eddie Gustafsson verunsichert und bekommt Tore, die er vor seiner langen Verletzungspause mit Leichtigkeit gefangen hätte.

Aber auch die Aufstellungsexperimente des Trainers stehen in der Fankritik. Spielerrochaden wie sie der Zuseher seit Wochen erlebt, sorgen für größtes Unverständnis. 

Die Winterpause wird also wieder Umstellungen im Kader bringen. Wenn Moniz bis dahin überhaupt noch Trainer ist, denn das wäre ja schon fast „Tradition“ bei den Salzburgern, wenn es mal nicht so läuft, wie es soll. 

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