Ein kleines Quäntchen Glück…

Salzburg nimmt einen Punkt mit

Wenn man als Salzburg-Fan auf den 5. November 2019 zurück schaut, so kann man mit 100%iger Sicherheit sagen: Der Fußballgott, sofern es einen gibt, war an diesem Abend den Salzburgern wohlgesonnen. Anders könnte man das Unentschieden gegen die Fußballmannschaft, die ihr Zuhause „gleich neben“ einem Vulkan hat, erklären. Doch der Reihe nach. 

Das Dreierketten-Experiment

Unsere Elf für Napoli! 🔥 #KönigsCLasse

Gepostet von FC Red Bull Salzburg am Dienstag, 5. November 2019

Jesse Marsch lies, erstmals in diesem Bewerb, eine Dreierkette spielen. Pongracic durfte neben Onguéné und Wöber die Innenverteidigung bilden. Gegen eine Mannschaft wie Napoli ein kleines Ausrufezeichen – die Zeichen standen auf: Wir wollen das Spiel machen und hier punkten. Am Ende konnten die Salzburger tatsächlich zählbares aus Italien mitnehmen – mit den Chancen, die man hatte, hätten es auch 2 Zähler mehr sein können. Doch die Systemumstellung in der Champions League zeigte auch eines eindeutig: Gegen solche starken und erfahrenen Gegner kann sowas ganz schön ins Auge gehen. 

Vollgas ab der ersten Sekunde

Coronel mit einer Glanztat – (c) GEPA

Salzburgs Matchplan haben Trainer und Spieler in Interviews und Pressekonferenzen klar vorhergesagt: Man möchte Vollgas spielen. Chancen kreieren und den Gegner stören. Dazu wollte man mit der Dreierkette hinten und einem Mittelfeld aus fünf Spielern die Räume für die Hausherren ziemlich eng machen und die Verteidiger unter Druck setzen. Mit dem Matchplan zeigte man allerdings auch die Probleme auf, die man sich damit eingefangen hatte: Gegen die schnellen Offensivspieler von Napoli hatte man so seine Probleme, wie Onguéné in seiner Aktion gegen den Lazano zeigte. Im Laufduell zog er den Kürzeren und konnte sich nur mit einem Foul helfen. Das Problem: Der Mexikaner stürmte, mehr oder weniger, alleine auf das Tor zu – unsere Nummer 6 konnte sich hier nur mit einem Foul helfen und sah, Gott sei Dank, nur die gelbe Karte dafür. Unmittelbar danach konnte Coronel ein Eigentor mit einer unfassbaren Reaktion noch verhindern. Auch hier trug der Hauptdarsteller die Rückennummer sechs bei den Salzburgern. 

Auf der Gegenseite kam ebenfalls Onguéné zur ersten Großchance für die Gäste: Nach einem Corner köpfelte er freistehend – die Italiener hatten auf den Innenverteidiger schlicht vergessen – den Ball neben (!) das Tor. Da hätte es gut und gerne ein Tor für die Salzburger geben können. 

Haaland per Strafstoß zur zwischenzeitlichen Führung

Haaland trifft zur Führung
Haaland trifft zur Führung – (c) GEPA

In der elften Minute zappelte dann der Ball erstmals im Netz und zwar im Tor der Hausherren. Ulmer bediente mit einem perfekten Pass über das ganze Feld den gut startenden Hwang, der den Ball gut in den Strafraum mitnahm. Im Zweikampf schaffte er es allerdings den Ball vor Koulibaly wegzuspitzeln, sodass der Verteidiger nur Hwang traf. Ein glasklarer Elfmeter. Im Gegensatz zum Spiel gegen Rapid, gab es rund um den Schützen allerdings keine Diskussionen. Haaland ging zum Punkt und trat den Elfmeter, so wie in Salzburg ins rechte untere Eck, erfolgreich und zur Führung der Salzburger. 

Das späte 1:1

Coronel war geschlagen
Coronel war geschlagen – (c) GEPA

Es kam, wie es kommen musste. Die Führung der Salzburger hat die Hausherren vor keine allzu großen taktischen Probleme oder andere Schwierigkeiten gestellt. Der Matchplan änderte sich nicht großartig – man versuchte mit schnellen Spielzügen das Pressing der Salzburger auszuhebeln. Doch gerade eine Einzelaktion sollte für das Endergebnis von 1:1 sorgen. Lozano, der für viel Stress in der Innenverteidigung der Gäste sorgte, kam ungehindert zum Schuss. Coronel war in dieser Situation komplett chancenlos. 

Von der Dreier- zur Viererkette

Das Trainerteam rund um Marsch hatte zur Pause erkannt, dass die Dreierkette nicht das ideale Rezept gegen so einen Gegner war. Mit der Hereinnahme von Mwepu und der Umstellung auf eine Viererkette wurde das Spiel der Bullen deutlich stabiler. Durch diese Veränderung und die Stabilisierung der Verteidigung litt das Offensivspiel der Salzburger – so kam man in der zweiten Spielzeit auf keine nennenswerten Chancen. Doch auch Napoli schien aufgrund der Intensität der ersten Halbzeit müde und konnte nur einen gefährlichen Weitschuss von Lozano vorweisen. Die Einwechslung vom Dreifach-Torschützen gegen Mattersburg Daka und den quirligen Ashimeru brachte leider nicht den gewünschten Erfolg. Beide Teams trennten sich mit einem, für die Salzburger dann doch glücklicheren, 1:1. 

Achtelfinale ist noch möglich

Ja, die Salzburger können noch auf das Achtelfinale hoffen – sollte Neapel in Liverpool verlieren und Salzburg gegen Liverpool im Dezember vor heimischen Publikum gewinnen. Nur so ist es möglich in der Champions League zu überwintern. Möchte man (Achtung! Persönliche Meinung des Autors) das als Fan und Verein? Finanziell wäre es sicher nicht unattraktiv, auch würde man auf einen netten Gegner stoßen – doch es ist unrealistisch dort zu überstehen. 

Deshalb sollte man sich voll auf das Ziel „Absicherung des dritten Platzes“ fokussieren um in der Europa League zu reüssieren. Die EL ist uns wohl gesonnen, wir haben tolle Spiele dort erlebt und sind auf Gegner auf Augehöhe gestoßen. Mit dieser Mannschaft ist dort so viel möglich; erinnern wir uns doch an das Halbfinale… 

Das Spiel in der Videozusammenfassung

Spielinfo

SSC Napoli

 

FC Salzburg

SSC Napoli 1:1 FC-Salzburg
UEFA Champions League Gruppe E, 4. Spieltag
Anpfiff Dienstag, 05.11.2019, 21:00 Uhr
Austragungsort San Paolo,32.862 Zuschauer
Schiedsrichter Marciniak (POL)
  Torfolge  

Lozano (44.)
0:1
1:1
Haaland (40./Elfmeter)

Zielinski Gelbe Karten Onguene, Pongracic, Marsch
Gelb-Rote Karten  
  Rote Karten  

Salzburger Festspiele in St. Pölten

Der FC Red Bull Salzburg absolvierte das zweite Auswärtsspiel der Saison in der vierten Runde beim SKN St. Pölten. Vor dem Spiel warnte Trainer Marsch vor den Niederösterreichern. Man solle sie ernst nehmen und auf keinen Fall meinen, dass das Spiel ein Spaziergang bei den Wölfen ist. Und in den ersten Minuten konnte man durchaus sehen, was er meinte. Doch der Reihe nach.

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Endlich wieder Bundesliga in der Red Bull Arena. Mattersburg ist zu Gast

Es ist endlich soweit: Der FC Red Bull Salzburg startet nun auch in die Bundesliga-Heimspiel-Saison 19/20. Nach dem Freundschaftsspiel gegen den Chelsea FC, kommt am Sonntag, den 04. August der SV Mattersburg nach Salzburg. 

Mit einem Sieg in die Saison gestartet

Nicht nur der Meister konnte mit einem Sieg und drei Punkten gegen den SK Rapid Wien in die neue Saison starten (Spielbericht), auch die Mattersburger haben drei Zähler aus dem Heimspiel gegen Hartberg mitnehmen können. Allerdings hatte der Sieg einen fahlen Beigeschmack, da eine sonderbare Strafstoß-Entscheidung durch Schiedsrichter Schüttengruber den Gastgebern den 2:1 Sieg über die Gäste aus der Steiermark brachte. 

Nicht unterschätzen!

Für das kommende Heimspiel warnte Trainer Marsch seine Spieler vor den Gästen: „Mattersburg hat im Cup und bei Hartberg sehr gut gespielt. Sie haben aggressive Außenspieler. Sind im Gegenpressing sehr gut und führen ordentliche Zweikämpfe. Es wir ein ganz anderes Spiel wie gegen Rapid“. Auch Patrick Farkas ist sich sicher, dass die Burgenländer mit breiter Brust nach Salzburg fahren werden. Gleichzeitig warnt er seine ehemaligen Mannschaftskollegen: „Wir werden unser bestes geben. Deshalb wird es für die Mattersburger schwer“. 

 

SV Mattersburg

SV Mattersburg

Voller Name: Sportverein Bauwelt Koch Mattersburg
Adresse: Michael Koch Straße 50, 7210 Mattersburg
Gegründet: 10. Juni 1922
Vereinsfarben: grün-weiß
Stadion: Pappelstadion (15.700 Plätze)

Erfolge:

Das letzte Aufeinandertreffen

Das letzte Mal sind beide Mannschaft im November 2018 aufeinander getroffen. Damals mussten sich die Salzburger nach einem 0:1 Rückstand zurückkämpfen und konnten die Partie noch mit 2:1 gewinnen. Das Siegestor erzielte Verteidiger Onguéné per Kopf in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Wir hoffen, dass die Salzburger die Fans auf den Tribünen nicht so lange Zittern lassen. 

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

FC Red Bull Salzburg

Voller Name: FC Red Bull Salzburg
Adresse: Stadionstraße 2/3, 5071 Wals-Siezenheim
Gegründet 13. September 1933 (als SV Austria Salzburg)
Vereinsfarben: rot-weiß
Stadion: Red Bull Arena (Plätze 30.188)
Erfolge: 11 x österreichischer Meister, 5 x österreichischer Cupsieger, 3 x österreichischer Supercupsieger

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

 

SV Mattersburg

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern   SV Mattersburg
Tipico Bundesliga
02. Spieltag
Anpfiff
Sonntag, 04. August 2019, 17.00 Uhr
Austragungsort Red Bull Arena
Liveticker Wenn ihr am PC oder Tablet mitlesen möchtet, empfehlen wir die Desktopansicht unseres Livertickers, Smartphone-Benutzer sind mit unserer kostenlosen App für iPhone, Android und Windows Phone am Besten bedient. Infos zum Spiel wie Aufstellung und Tore erfahrt ihr auch direkt auf unserer Facebookseite oder via Twitter. Für dieses Spiel nutzen wir den Hashtag: #RBSSVM

Die Effizienz gewinnt

Salzburg gegen Chelsea

Unterschiedlicher könnten die beiden Spieltage, die nur 5 Tage voneinander lagen nicht sein können. Trafen die Salzburger vergangenen Freitag im ersten Ligaspiel der Saison auf den SK Rapid Wien bei 30 Grad in Hütteldorf, mussten sie wenige Tage später gegen den Europa League Sieger Chelsea FC zuhause vor fast ausverkauftem Haus und bei weniger als 20 Grad in der Red Bull Arena antreten.

Ehe es auf dem Spielfeld fußballerisch so richtig los ging, eröffneten die Gastgeber die neue Heimspiel-Saison mit einem netten Feuerwerk: 

+++ VOR DEM ANSTOSS +++Endlich! König Fußball regiert wieder. Wenige Minuten vor dem Anpfiff der Partie gibts ein kleines Feuerwerk für die Fans.Das Spiel läuft im Moment übrigens live auf Sky Sport Austria 1 HD.

Gepostet von SALZBURG12.at am Mittwoch, 31. Juli 2019

Wie aus der Kanone geschossen

Hwang fand einige Chancen vor
Hwang fand einige Chancen vor

Die Salzburger starteten in das Spiel, wie eine Kanonenkugel, die in diesem Augenblick abgefeuert wurde. Hohes und intensives Pressing beschäftigte die Gäste aus London, die extra für dieses Spiel nach Salzburg geflogen sind, in den ersten 20 Minuten. Und das ordentlich. So hatte Hee Chan Hwang gleich in der ersten Minute die Möglichkeit die Salzburger in Führung zu bringen. Leider stand der Koreaner im Abseits. 10 Minuten später war es wieder Hwang, der nach einem herrlichen Pass ideal startete und das Spielgerät perfekt mitnahm. Luiz konnte den letzlich gefährlichen Schuss quasi von der Linie kratzen. Das allseits bekannte Sprichtwort: Wer die Tore nicht schießt, bekommt sie, sollte sich auch in diesem Spiel bewahrheiten. Ab der 20. Minute konnten die Blues Fehler der Bullen eiskalt ausnutzen und innerhalb kürzester Zeit eine Drei-Tore-Führung herstellen. 

Acht Minuten, drei Tore

Christian Pulisic
Christian Pulisic zeigte seine Klasse

Den Gästen reichten acht Minuten um die Halbzeitführung zu fixieren. Zuerst war es Neuverpflichtung Pulisic, der in der 20. Minuten – nach einem Abwehrfehler – auf 0:1 stellte. Auf 0:2 stellte Barkley, der einen Elfmeter – verursacht von Kristensen – verwandeln konnte. Den Schlusspunkt setze dann wieder US-Amerikaner Pulisic, der wieder schneller als die gesamte Salzburger Verteidigung war und Stankovic überlupfte. Kurz vor der Halbzeit gab es noch eine dicke Möglichkeit für die Salzburger einen Anschlusstreffer zu erzielen. Dominik Szoboszlai trat aus rund 25 Metern zum Freistoß an. Er drehte den Ball über die Mauer ins linke Eck. Kepa konnte den Ball nur knapp ins Aus parieren. Trotzdem ein sehenswerter Freistoß es Ungarn. 

Wunderschöner Freistoß von Dominik Szoboszlai
Wunderschöner Freistoß von Dominik Szoboszlai

Von Anschlusstreffern und herrlichen Toren

Zur Halbzeit wechselte Marsch die gesamte Elf durch. Und das zeigte auch seine Wirkung. Die Salzburger waren, wie auch zu Beginn der ersten Halbzeit, in den Zweikämpfen sehr bissig und präsent. Die Mühen wurden dann auch in der 50. Minute mit einem Tor belohnt. Luiz spielte den Ball ohne jegliche Not in das Toraus. Den Corner trat Junuzovic in den Strafraum, wo Onguéné das Spielgerät per Kopf zum zwischenzeitlichen 1:3 ins Tor beförderte. Die Freude über den Anschlusstreffer währte leider nicht lange. In einem Angriff über Barkley, flankte der Mittelfeldspieler über die gesamte Salzburger Verteidigung zum perfekt startenden Pedro, der den Ball per Ferse in den Maschen versenkte. Das war eines der schönsten Tore, die wir in diesem Stadion gesehen haben. Unfassbar. In der Wiederholung, die auf den beiden Videowalls den Fans gezeigt wurde, applaudierten nahezu alle im Stadion anwesenden über dieses Gustostückerl des Spaniers.

Chelsea-Stürmer Pedro mit Traumtor gegen Salzburg

TRAUMTOR! Chelsea Football Club-Stürmer Pedro gelingt im Testspiel gegen den FC Red Bull Salzburg ein unglaublicher Treffer. ⚽🔥

Gepostet von Sky Sport Austria am Mittwoch, 31. Juli 2019

Heiße Schlussphase

Die Bullen versuchten in der zweiten Spielzeit mehr aus ihrem Ballbesitz zu machen und fanden auch viele Chancen vor. So auch in der 77. Minute wo Koita nach einem doppelten Doppelpass mit seinem Abschluss, wie so oft, an Kepa scheitert. Der Nachschuss aus rund 35 Metern verfehlte nur knapp das rechte Eck. Der Europa League Sieger hat die Salzburger mit seiner Defensivarbeit relativ gut im Griff. Und trotzdem zeigten die Salzburger ein tolles Spiel mit Pässen über viele Stationen, schönen Kombinationen und auch tollen Abschlüssen, die entweder von Kepa vereitelt wurden oder von einem Chelsea-Spieler abgeblockt wurden. Bei dem Aufwand, den der Meister auf dem Feld gegen die Gäste betrieben hat, ist es schade, dass man nicht mehr Tore gemacht hat. Minamino konnte in der 86. Minute kurz auf 2:4 verkürzen. Ein Hand-Elfmeter bescherte den Salzburgern das zweite Tor der Partie. Leider war die Salzburger Hintermannschaft der Meinung, dass das Spiel in der 88. Minute aufhört – denn nach einem bzw. mehreren groben und mehr als fahrlässigen Schnitzern konnte Batshuayi auf 2:5 stellen. Kurze Zeit später schien die Verteidigung der Londoner einer ähnlichen Meinung zu sein – denn aufgrund von einigen Patzern konnte Minamino in der 91. Minute das 3:5 erzielen.

Minamino traf an diesem Abend zwei Mal
Minamino traf an diesem Abend zwei Mal

Ein wichtiges Testspiel

Salzburg hat gezeigt, dass sie ob der kurzen Vorbereitung im Sommer ein gut eingespieltes Team, das aber nicht nur fehleranfällig bei Kontern ist, sondern auch manchmal das Tor einfach nicht treffen will oder kann. Hier gilt es für Trainer Marsch noch ordentlich nachzujustieren. Ob das gelingen kann, wird sich in den nächsten Spielen und vor allem im Testspiel gegen Real Madrid zeigen. Trotzdem: Das Spiel hat für viel Unterhaltung gesorgt. Nicht nur bei den Spielern auf dem Feld, sondern auf bei den Fans auf den Tribünen, die die Mannschaft nach dem Abpiff gebührend gefeiert hat. Das 3:5 war unserer Meinung einfach zu hoch – zeigt aber auch, dass man gegen solche Mannschaften einfach 90 Minuten hellwach sein muss. Und gerade deshalb sind solche Testspiele extrem wichtig: Die Mannschaft wird auf das hohe Niveau vorbereitet. Das hat auch Geschäftsführer Stephan Reiter in unserem Interview bestätigt: 

 

Diese Elf schickte Marsch auf das Feld (1. Halbzeit)

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

 

Chelsea FC

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern 3:5
Testspiel  
Anpfiff Mittwoch, 31.7.2019, 20.00 Uhr
Austragungsort Red Bull Arena, 27.300 Zuschauer
Schiedsrichter  
  Torfolge  



Onguéné (50.)

Minamino (86.)

Minamino (91.)
0:1
0:2
0:3
1:3
1:4
2:4
2:5
3:5
Pulisic (20.)
Barkley (23.)
Pulisic (28.)

Pedro (57.)

Batshuayi (88.)
  Gelbe Karten Minamino
  Gelb-Rote Karten  
  Rote Karten  

Japanische Nacht in Wien

Es war alles für ein Spitzenspiel angerichtet. Auf der einen Seite eine Rapid-Mannschaft, die nach zwei mehr als schlechten Saisonen den Bann brechen und zurück auf die Erfolgsspur wollte. Auf der anderen Seite der Serien- und Rekordmeister des 21. Jahrhunderts Salzburg, die nach dem mittlerweile traditionellen Aderlass am Anfang einer Saison, zeigen wollten, dass sie wieder der Titelfavorit Nummer eins sind.

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Endlich wieder Bundesliga! Salzburg trifft auf Rapid

Ja, die Vorfreude auf die neue Fußball-Saison ist fast schon so groß wie das neue Smartphone auszupacken oder in eine neue Wohnung einzuziehen. Und besser könnte sie nicht eröffnet werden, denn der der amtierende Serien- und Rekordmeister des 21. Jahrhunderts, der FC Red Bull Salzburg ist beim SK Rapid Wien im Allianz Stadion zu Gast. 

Erfolge im Cup und in der Vorbereitung

Beide Mannschaften beginnen die neue Saison mit einem Sieg im Cup. So hat der FC Red Bull Salzburg gegen Parndorf (Spielbericht) einen 1:7 und Rapid einen 1:9 Sieg gegen Allerheiligen feiern können. Doch auch schon in der Vorbereitung zur neuen Saison konnten beide Vereine teils deutliche Erfolge verbuchen. Die Hütteldorfer bezwangen vor eigenem Publikum den deutschen Kult-Klub Nürnberg mit 2:1 oder schickten Pinkafeld mit einem 9:0 Paket in die Kabinen. Auch der Serienmeister zeigte in den Testspielen seine hervorragende Form. Die Bullen konnten sich gegen Feyenoord Rotterdam mit 1:3 oder gegen den türkischen Verein Kayserispor mit 3:0 durchsetzen. 

„Wir sind bereit“

Jesse Marsch ist sich sicher: „Die gesamte Mannschaft ist bereit für das erste Spiel gegen Rapid“. Marsch erwartet eine Kulisse voller negativer Energie gegen den Meister, nichtsdestotrotz freut man sich auf Match in Wien und wird den Fight selbstverständlich annehmen. Auch Kapitän Andi Ulmer, der ein Kind erwartet, kann den Start in die neue Saison kaum erwarten: „Gegen Rapid zu spielen, ist immer etwas Besonderes. Auch wenn die Wiener letzte Saison nicht so erfolgreich waren, so beginnt man immer bei Null“. 

SK Rapid Wien

SK Rapid Wien

Name: Sportklub Rapid Wien
Sitz: Wien
Gründung: 8. Jänner 1899
Farben: Grün und Weiß
Stadion: Allianz Stadion (28.600 Plätze)

SK Rapid Wien

32 × Österreichischer Meister*
14 x Österreichischer Cupsieger
3 x Österreichsicher Supercupsieger
* Rapid zählt alle Titel vor 1949 (Gründung der gesamtösterreichischen Liga) dazu

SK Rapid Wien

Webseite des Vereins: https://www.skrapid.at/
Telefon: +43 1 72743-0
E-mail: info@skrapid.com

SK Rapid Wien

„Können was reißen“

Nach der mehr als nur durchschnittlichen Saison 18/19, ist man in Hütteldorf fest davon überzeugt: Mit den Transfers hat man sich verstärkt und verfügt über einen guten Kader. Hinzu kommt noch das neue Spielsystem, das die Wiener mit breiter Brust spielen lassen wird. Trainer Kühbauer ist sich sicher: „Wir glauben daran, Salzburg schlagen zu können“. Trotzdem warnt er vor den Salzburgern, die trotz einiger namhafter Abgänge, weiterhin der Titel-Favorit sind: „Wir brauchen ein leidenschaftliches Spiel, um gegen Salzburg bestehen zu können“. 

Personelles

Bei Samassekou ist, laut Sportdirektor Freund, der Status der Gleiche, wie vor 2 Monaten. Offiziell hat noch kein Verein für den Mittelfeldspieler angefragt. Er und Koita werden nicht in Wien dabei sein. Ludewig (Adduktoren), Prevljak und Vallci (Sprunggelenk) und Alex Walke (Fußwurzel-OP) fehlen ebenfalls. 

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

FC Red Bull Salzburg

Name: Fußballclub Red Bull Salzburg
Sitz: Wals-Siezenheim
Gründung: 13. September 1933
Farben: Rot und Weiß
Stadion: Red Bull Arena (30.188 Plätze)

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

11 × Österreichischer Meister
5 × Österreichischer Cupsieger
3 × Intertotocup-Sieger
3 × Österreichischer Supercupsieger

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

Webseite des Vereins: http://www.redbullsalzburg.at/de
Telefon: +43 662 43 33 32
E-mail: office@redbullsalzburg.at

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

Spielinfo

SK Rapid Wien

 

FC Red Bull Salzburg

SK Rapid Wien   FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern
Tipico Bundesliga
01. Spieltag
Anpfiff
Freitag, 26. Juli 2019, 20.45 Uhr
Austragungsort Allianz Stadion
Liveticker Wenn ihr am PC oder Tablet mitlesen möchtet, empfehlen wir die Desktopansicht unseres Livertickers, Smartphone-Benutzer sind mit unserer kostenlosen App für iPhone, Android und Windows Phone am Besten bedient. Infos zum Spiel wie Aufstellung und Tore erfahrt ihr auch direkt auf unserer Facebookseite oder via Twitter. Für dieses Spiel nutzen wir den Hashtag: #SCRRBS