Bundesliga-Neustart mit dem „Klassiker“ gegen Rapid Wien

Red Bull Salzburg gegen Rapid Wien

Heute startet wieder die Bundesliga nach dem Motto „Stell dir vor es ist Fußball, aber keiner darf hin!“. Am morgigen Mittwoche beginnt für den FC Red Bull Salzburg der Bundesliga-Alltag mit dem „Klassiker“ gegen SK Rapid Wien – als Geisterspiel.

„Mission 33“?

Nachdem der LASK ja durch seinen FairPlay-Verstoß zurückgereiht wurde, „wittert“ Rapid Wien eine Chance auf einen möglichen Titel. Mit Neustart der Liga liegt Rapid nur mehr 1 Punkt hinter dem LASK und 4 Punkte hinter Salzburg. Nicht nur theoretisch wäre da für die Hütteldorfer etwas „drin“. Wie die Grünen die „Corona-Pause“ überstanden haben, lässt sich nur schwer abschätzen. Zwar absolvierten die Wiener ein erfolgreiches Testspiel, aber ein 3:0 gegen den SV Horn (aktuell 13. der 2. Liga) ist tatsächlich wenig aussagekräftig. Trainer Kühbauer weiß um die Chancen seiner Mannschaft am morgigen Mittwoch:

Das kann richtungsweisend sein. Man ist aus dem Titelkampf draußen, oder es kann in eine bestimmte Richtung gehen.

Die Bilanz der letzten 10 Begegnungen spricht für die Hausherren. In diesen Spielen – inklusive zweier Cuppartien – gewannen die Salzburger gleich neun Begegnungen. Nur im Februar 2019 musste man sich in Wien geschlagen geben.

Bei den letzten neun Spielen vor dem Corona-Lockdown holte Rapid immer Punkte: Vier Unentschieden und fünf Siege (darunter auch das überraschende 0:4 gegen den LASK) konnten die Wiener auf ihr Konto verbuchen.

Laut Medienberichten fehlen bei Rapid Tamás Szántó (Knorpelschaden), Dalibor Velimirovic (Bänderdehnung), Nicholas Wunsch (Knieprobleme), Philipp Schobesberger (Kreuzbandriss), Yusuf Demir (Überdehnung des Syndesmosebandes) und Lion Schuster (Mittelfußbruch).

Vereinsinfo
SK Rapid Wien

SK Rapid Wien

Name: Sportklub Rapid Wien
Sitz: Wien
Gründung: 8. Jänner 1899
Farben: Grün und Weiß
Stadion: Allianz Stadion (28.600 Plätze)

Erfolge
SK Rapid Wien

32 × Österreichischer Meister*
14 x Österreichischer Cupsieger
3 x Österreichsicher Supercupsieger
* Rapid zählt alle Titel vor 1949 (Gründung der gesamtösterreichischen Liga) dazu

Kontakt
SK Rapid Wien

Webseite des Vereins: https://www.skrapid.at/
Telefon: +43 1 72743-0
E-mail: [email protected]

Anfahrt
SK Rapid Wien

 

Als Cup-Sieger in den Klassiker

Einen Titel konnte der FC Red Bull Salzburg nach der Corona-Pause bereits für sich verbuchen. Die Salzburger dominierten das Cup-Finale gegen Austria Lustenau und sicherten sich den „Pott“. Das sich dies äußerst positiv auf die Motivation für den Liga-Neustart auswirkt, scheint selbstverständlich. Jesse Marsch war nach dem Finale überglücklich:

Der Triumph ist ein gutes Gefühl für uns. Unsere Burschen haben während des Lockdowns so viel investiert. Ich bin sehr stolz auf sie. Diesen Abend und den Titel dürfen wir genießen. Dann geht es zur Liga, die wir natürlich auch gewinnen wollen.

Und jetzt kommt Rapid. Der FC Red Bull Salzburg ist in der Tipico Bundesliga seit 7 Heimspielen gegen den SK Rapid Wien ungeschlagen (6 Siege, ein Remis) – zuletzt von Oktober 2008 bis März 2012 länger (8 Heimspiele – 3 Siege, 5 Remis). Noch dazu kommt, dass Salzburg gegen Rapid sehr „torfreudig“ ist. Die Salzburger trafen in der Tipico Bundesliga in 13 Heimspielen in Folge gegen den SK Rapid Wien – insgesamt 31 Tore. Eine derartige Trefferserie gegen Rapid gelang Salzburg nie zuvor.

Motivation und Selbstvertrauen sollte bei den Salzburgern genug da sein. Ob dies reicht, werden wir morgen Abend erfahren.

Vereinsinfo
FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

FC Red Bull Salzburg

Name: Fußballclub Red Bull Salzburg
Sitz: Wals-Siezenheim
Gründung: 13. September 1933
Farben: Rot und Weiß
Stadion: Red Bull Arena (30.188 Plätze)

Erfolge
FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

13 × Österreichischer Meister
6 × Österreichischer Cupsieger
3 × Intertotocup-Sieger
3 × Österreichischer Supercupsieger

Kontakt
FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

Webseite des Vereins: http://www.redbullsalzburg.at/de
Telefon: +43 662 43 33 32
E-mail: [email protected]

Anfahrt
FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern

 

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

vs.

SK Rapid Wien

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern Mittwoch, 3.6.2020
20.30 Uhr
Tipico Bundesliga:
23. Spieltag
Austragungsort: Red Bull Arena
Spielereignisse:
Aufstellungen, Tore, Rote Karten posten wir auf unseren Social Media Kanälen auf Facebook, Instagram oder Twitter. Ihr verpasst also nichts! Für dieses Spiel nutzen wir den Hashtag #RBSSCR

Liveticker

Für morgen haben wir wieder unseren Liveticker angeworfen! Ab ca. 20.00 Uhr geht’s los!

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Finale! Lustenau fordert Titelverteidiger aus Salzburg

Red Bull Salzburg gegen Austria Lustenau

Endlich ist es wieder soweit: Es wird wieder Fußball gespielt! Bevor es mit der Liga weitergeht, findet noch das (längst überfällige) Finale des ÖFB-Cups statt: Das klassische „David gegen Goliath“-Match SC Austria Lustenau gegen Titelverteidiger FC Red Bull Salzburg am kommenden Freitag.

Achtung vor dem „Underdog“

Die Ländle-Kicker hatten im Zuge des Cups etwas Losglück. Der Weg der Austria Lustenau führte über folgende Gegner ins Finale:

1. Runde: Stadl-Paura vs. A. Lustenau (0:5)
2. Runde: A. Lustenau vs. FAC (2:1 n.V.)
Achtelfinale: Gurten vs. A. Lustenau (2:3)
Viertelfinale: A. Lustenau vs. WSG Tirol (7:6 n.E.)
Halbfinale: A. Lustenau vs. FC Wacker (1:0)

In der Liga liegen die Lustenauer aktuell vor Neustart der 2. Liga auf dem 3. Tabellenplatz, allerdings ohne große Chance auf einen möglichen Aufstieg. 

Den Vorarlbergern wurde ja aufgrund der Cup-Finalteilnahme ebenso gestattet, das Training wieder aufzunehmen. Auch absolvierten sie ein Testspiel gegen den SCR Altach, welches die Altacher 3:1 gewinnen konnten. Dennoch darf man die Lustenauer nicht unterschätzen. Auf einen Spieler sollte man besonders den Fokus legen: Ronivaldo. Der 31-jährige Mittelstürmer führt aktuell die Torschützenliste im Cup an (7 Treffer).

Fokussiert an die Aufgabe gehen

Am Papier hat der FC Red Bull Salzburg ein leichtes Spiel. Doch Papier ist geduldig und die „Corona-Pause“ war lang. Im Cup wurden die Salzburger sicher etwas mehr gefordert, als der kommende Finalgegner:

1. Runde: Parndorf vs. RB Salzburg (1:7)
2. Runde: Rapid Wien vs. RB Salzburg (1:2 n.V.)
Achtelfinale: Ebreichsdorf vs. RB Salzburg (0:5)
Viertelfinale: SKU Amstetten vs. RB Salzburg (0:3)
Halbfinale: RB Salzburg vs. LASK (1:0)

Auch die Salzburger testeten in der Post-Quarantäne-Ära. Der Gegner war die WSG Tirol, das Spiel endete mit einem 1:1 Unentschieden, wobei Trainer Jesse Marsch die gesamte Mannschaft auswechselte. Das Tor für die Salzburger erzielte Vallci in der 52. Minute). Schmerzlich war aber nicht das Ergebnis, sondern der Ausfall von Verteidiger Rasmus Kristensen, der mit einer Muskelverletzung nun ausfallen wird. Der Treffer der Gäste gelang durch eine Standardsituation. Jesse Marsch analysierte nach dem Spiel:

Wir hatten im Spiel einen guten Start. Auch wenn die Qualität in manchen Szenen noch nicht ganz gepasst hat, waren Tempo und auch Intensität sehr ordentlich. Aber wir hatten das Spiel im Griff, und nach so einer langen Pause ist es normal, dass nicht alles funktioniert. Es ist wichtig für uns, zu verstehen, dass ein kleiner Fehler bei einer Standardsituation viel ausmachen kann. Insgesamt war es ein ordentlicher Test und eine gute Lektion für uns.

Wenn die Salzburger hochkonzentriert an die Aufgabe gehen, wird der erneute Cupsieg gelingen! Doch wir alle wissen, dass die „Underdogs“ immer mit 200% an diese Aufgaben herangehen. Ein Sieg wäre nicht nur für das Selbstvertrauen wichtig. Denn wenige Tage später startet die Liga wieder und das gleich mit dem Kracher gegen SK Rapid Wien.

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

vs.

SC Austria Lustenau

FC-Red-Bull-Salzburg-Meisterstern Freitag, 29.5.2020
20.45 Uhr
SC Austria Lustenau
ÖFB Cup:
Finale
Austragungsort: Wörthersee Stadion
Spielereignisse:
Aufstellungen, Tore, Rote Karten posten wir auf unseren Social Media Kanälen auf Facebook, Instagram oder Twitter. Ihr verpasst also nichts! Für dieses Spiel nutzen wir den Hashtag #RBSSCA

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Fahrplan: So ist der zeitliche Ablauf für Cup und Bundesliga

Bundesliga Cup Fahrplan

Heute Vormittag kam im Rahmen einer Pressekonferenz von Gesundheitsminister Anschober, Sportminister Kogler, ÖFB-Präsident Windtner und Bundesliga-Vorstandsvorsitzenden Ebenbauer die „Frohbotschaft“: Die Fortführung von Bundesliga und Cup wird seitens der Regierung erlaubt! Der Wermutstropfen: Zuschauer sind nicht zugelassen, die Teilnehmer beschränken sich auf die Spieler, den Staff, Vereinsverantwortliche und Journalisten.

Wie sieht nun der Zeitplan aus?

Die Klubkonferenz

Am morgigen Mittwoch findet eine Klubkonferenz statt, bei der der Rahmenterminplan festgelegt wird. Die Saison muss mit Ende Juli abgeschlossen werden, daraus resultiert, dass es wohl einige „englische Wochen“ geben wird. Bereits heute sickerte allerdings durch, dass das Cup-Finale zwischen dem FC Red Bull Salzburg und Austria Lustenau die erste Partie nach dem Lockdown sein wird.

Das Mannschaftstraining

Bereits diesen Freitag ist wieder ein volles Mannschaftstraining erlaubt. Somit bleiben den Bundesligisten (und Austria Lustenau) rund 2 Wochen für die Vorbereitung auf den Neustart. All dies und auch die kommenden Spiele unterliegen einem durchaus strengen Präventionskonzept, das regelmäßige Testungen beinhaltet, aber auch klare Regeln, wenn es zu einem positiven Vorfall innerhalb der Mannschaft kommen sollte.

Was passiert bei einem positiven Corona-Test eines Spielers?
Sollte ein Spieler positiv auf das Virus getestet werden, muss er in häusliche Quarantäne und muss dem Trainingsbetrieb fernbleiben. Alle Mannschaftskollegen werden getestet und dürfen – im Falle des negativen Tests – weiter trainieren bzw. Spiele absolvieren.

Das Cup-Finale

Stand heute wird am 30. Mai das Cup-Finale zwischen dem FC Red Bull Salzburg und Austria Lustenau ausgetragen. Genaue Details sind bislang noch nicht bekannt.

Anfang Juni: Spielbetrieb

Je nach dem wie sich die morgige Klubkonferenz entscheidet, startet die Liga mit der 23. Runde entweder Dienstag, 2.6. bzw. Mittwoch 3.6. oder am Wochenende darauf – also 6. bzw. 7.6.2020.

Wir halten euch natürlich am Laufenden und versprechen euch heute schon eine intensive Live-Berichterstattung von den kommenden Begegnungen!

„Gnadenstoß“ für den professionellen Mannschaftssport?

Leeres Stadion

Seit wenigen Tagen dürfen die Teams der Bundesliga (und Cup-Finalist Austria Lustenau) wieder in Kleingruppen trainieren. Das ist aber schon die einzig positive Nachricht, die es für die „schönste Nebensache“ der Welt zu vermelden gibt. 

Das Konzept

Die Bundesliga hat in einer Klubkonferenz ein Konzept erarbeitet, dass den verantwortlichen Gremien in den Ministerien übermittelt wurde. Dies gliedert sich in drei wesentliche Punkte:

Medizin: Ziel ist, das Risiko von Übertragungen über ein engmaschiges Testschema mit PCR-Tests zu minimieren. Diese Tests zeigen, ob ein Spieler aktuell mit Corona-Virus infiziert ist. Wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die Möglichkeit, im Falle eines positiven Tests nur den betroffenen Akteur zu isolieren.

Sport: Aktuell gibt es eine behördliche Genehmigung für Kleingruppentraining, das seit Anfang dieser Woche stattfindet. Für Mannschaftstraining und Spielbetrieb sind behördliche Genehmigungen noch ausständig. Zum aktuellen Zeitpunkt muss die Saison 2019/20 bis 30.06 abgeschlossen sein. Sofern dieser Zeitpunkt nach hinten geschoben wird, wird der Rahmenterminplan unter Berücksichtigung sämtlicher Herausforderungen wie bspw. der Spielerverträge evaluiert.

Organisation: In Punkto Organisation von Spielen ohne Zuschauer beruht das Konzept auf drei Gruppen.

Gruppe Rot umfasst Spieler und alle Personen, die direkt Kontakt mit ihnen haben wie Trainer, Betreuer, Schiedsrichter. Diese Personen sollen regelmäßigen Testungen in kurzen Abständen unterzogen werden.

Die Gruppe Orange bewegt sich im Stadioninnenraum und besteht unter anderem aus TV-Produktion, Organisation und teilweise Medienvertretern. Hier wird auf Abstand zur Roten Gruppe sowie allgemein gültige Maßnahmen wie Handhygiene oder das Tragens des Nasen-Mund-Schutz gesetzt.

Die Gruppe Gelb befindet sich im Tribünenbereich. Sie umfasst Vertreter aus Medien und Organisation. Auch hier wird auf Nasen-Mund-Schutz und Abstand halten gesetzt sowie auf die räumliche Trennung zu den anderen Gruppen.

In Summe sollen bei Spielen ohne Publikum maximal 200 Personen im Stadion sowie 40 weitere Personen (bspw. Ordner) im Außenbereich tätig sein.

Die Verlängerung

Vorausschauend fasste ein paar Tage später das ÖFB-Präsidium noch den Beschluss der Verlängerung des Ligabetriebes:

Das ÖFB-Präsidium hat in seiner heutigen Sitzung dem Antrag der Österreichischen Fußball-Bundesliga insofern stattgegeben, dass die Bundesliga ermächtigt wird, aufgrund der Corona-Pandemie die Meisterschaft der Tipico Bundesliga in der Saison 2019/20 für den Fall der Notwendigkeit über den 30.06.2020 hinaus bis zum 31.07.2020 fortzusetzen.

Der Hoffnungsschimmer

Am selben Tag stellte Sportminister und Vizekanzler Kogler dann bei seiner Pressekonferenz fest:

Dass das Konzept die gesundheitspolitischen Vorgaben erfüllt, kann – glaube ich – gelingen.

Das Gespräch

Tags darauf kam es zu einem Gespräch mit Vertretern des Ministeriums und dem ÖFB. Es war keiner der zuständigen Minister anwesend. Das Ergebnis war „ernüchternd“:

Die Österreichische Fußball-Bundesliga hat dem Sportministerium vergangene Woche ein detailliertes Konzept zur Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs übermittelt. Dieses wurde heute Nachmittag bei einem gemeinsamen Termin von Vertretern von Bundesliga, Sport- und Gesundheitsministerium besprochen.
Das vorgelegte Konzept wurde dabei grundsätzlich als gut durchdacht bewertet. Im Laufe des Termins wurden dazu vom Gesundheitsministerium insbesondere folgende Punkte festgehalten:
 
Ein volles Mannschaftstraining für die Teams der Tipico Bundesliga und SC Austria Lustenau ist frühestens mit der nächsten Verordnung des Gesundheitsministers am 15.05.2020 denkbar. Für die Klubs der Tipico Bundesliga und den Cupfinalisten SC Austria Lustenau ist aktuell Kleingruppentraining erlaubt.
 
Das Training für die HPYBET 2. Liga wird ab 15.05.2020 unter Maßgabe der in der Verordnung definierten Rahmenbedingungen möglich sein.
 
Test-Pooling (gemeinsames Auswerten mehrerer Testpersonen) kann für die Teststrategie berücksichtigt werden, wobei max. 5 Personen in einer Gruppe zusammengefasst werden dürfen. Dies senkt die Kosten.
 
Hinsichtlich der Quarantänemaßnahmen wurde festgehalten, dass positiv getestete Personen und deren Kontaktpersonen in Quarantäne müssen.
 
Die Bundesliga soll das aktuelle Konzept auf Basis der heute angesprochenen Informationen überarbeiten und bis spätestens Ende nächster Woche erneut übermitteln, um eine Aufnahme der angedachten Maßnahmen in der nächsten Verordnung des Gesundheitsministeriums (15.05.2020) zu ermöglichen.
 
Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer:
Mit den Ergebnissen des heutigen Termins ist eine sportliche Beendigung der Saison 2019/20 schwieriger geworden. Damit ist jedenfalls klar, dass ein Saisonende bis 30.06. nicht möglich ist. Die zusätzlichen Herausforderungen, die sich heute ergeben haben und alle weiteren Schritte werden wir nun mit unseren Klubs besprechen, um im Laufe der kommenden Woche das überarbeitete Konzept abermals übermitteln zu können.

Herber Rückschlag

Markus Kraetschmer (Austria Wien) meldete sich enttäuscht zu Wort:
Es gibt keine vernünftige Planbarkeit, so kommen wir nicht weiter. Es wird existenzbedrohend – nicht nur für den Fußball, für den gesamten Mannschaftssport. Es geht um unsere Kinder. Wir müssen langfristig denken, nicht in 14-Tages-Abschnitten, fordern Planbarkeit. Im Prinzip sind alle Mannschaftssportarten in Gefahr. Aber das ist kein Spezifikum der Austria, das betrifft viele andere Klubs ebenso. Mit jedem Tag wird wirtschaftlich noch mehr zerstört. Zusätzlich werden Karrieren vernichtet. Wir brauchen Klarheit, Planbarkeit und Perspektive. Es geht ja um eine volkswirtschaftliche Gesamtrechnung.
 
Red Bull Salzburgs Stephan Reiter nannte das Problem beim Namen:
Man kann keine Saison seriös zu Ende spielen, wenn zwei Mannschaften, die Betreuer, Schiedsrichter & Co für zwei Wochen in Quarantäne gehen müssen. Wir haben unser Anliegen in Form des Konzeptes mit entsprechender Sorgfalt erstellt. Mit dem aktuellen Feedback der Ministerien muss man klar sagen, dass Mannschaftssport, egal ob Fußball, Beachvolleyball, Handball, etc., so erst dann möglich sein wird, wenn es eine Impfung gibt. Das wäre das Ende vieler Strukturen, Klubs und Sportarten. Man darf nicht aus Sicht der Ministerien uns  eine Karotte vor die Nase hängen und diese dann wegziehen. Wenn die Regierung die Lage so beurteilt, sollte sie es klar sagen und nicht Hoffnung machen, wo es keine gibt. Möglicherweise sind aber auch nicht alle Vorteile unseres Konzeptes bei den beiden Ministerien so angekommen. Es stellt sich für mich eine zentrale Frage: Wenn wir es jetzt nicht hinbekommen, was soll dann im September anders sein? Wir haben aktuell weniger als 2.000 Infektionen, irgendwann müssen wir damit lernen, umzugehen und eine Perspektive für den Mannschaftssport schaffen. Man darf ja auch nicht vergessen, welche Wirtschaftsleistung mit zehntausenden Arbeitsplätzen hinter dem Fußball steckt.

Das nächste Gespräch

Diese Woche soll nun das nächste Gespräch mit Minister Anschober folgen. Und dies könnte sich als folgenschwer für den gesamten Mannschaftssport auswirken. Für die Bundesliga würde ein Abbruch der Saison bedeuten, dass wohl nur drei Mannschaften bis September 2020 überleben würden. Salzburg, der LASK und Sturm. Damit wäre die Bundesliga, wie wir sie kennen, endgültig Geschichte.

Das Dilemma

Christian Ebenbauer von der Bundesliga spricht im Interview mit dem Standard zumindest noch von einem Hoffnungsschimmer, sieht aber auch das „Zuständigkeitsdilemma“:
Es ist halt das Gesundheitsministerium zuständig, unser Ansprechpartner ist aber das Sportministerium, und das Konzept war sogar lange vor diesem Termin öffentlich bekannt. Dass man uns nicht gesagt hat, dass es nicht möglich ist, trotz eines engmaschigen Testsystems kollektive Quarantäne zu vermeiden, ist bitter. Die Gesundheit steht an erster Stelle. Aber man braucht ein Ziel, eine Planungsmöglichkeit, eine Ahnung, wohin die Reise geht. Wenn man nicht weiß, wann und unter welchen Bedingungen wieder gespielt werden kann, wird das schnell von der Sinn- zur Existenzfrage. Und der Treffer vom Donnerstag wird zum K.-o.-Schlag für den gesamten Mannschaftssport. Wir müssen dann entscheiden, ob die Vorgaben sportlich und wirtschaftlich Sinn machen. Noch gibt es Hoffnung.

Also wieder einmal eine „spannende“ Woche für den professionellen Mannschaftssport. Wir halten es mit Cicero: 

Dum spiro spero.
Solange ich atme, hoffe ich.

Bundesliga entwickelt Konzept für Geisterspiele

Red Bull Arena Salzburg

Bei der heutigen Klubkonferenz wird es noch einmal spannend. Die Bundesliga bespricht ein von ihnen ausgearbeitetes Konzept, wie es in Sachen „Geisterspiele“ weitergehen kann. Wir erinnern uns: Zuschauer sind bis auf weiteres von den Spielen ausgeschlossen.

Rot – Orange – Gelb

Die Liga will Personen, die an einem Spieltag teilnehmen, farblich kennzeichnen. Rot für die Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Balljungen (also alle unmittelbar in den Spielbetrieb involvierte Personen), Orange für im Stadion-Innenbereich tätige Personen, die nicht in direkten Kontakt mit anderen treten (z.B. Kameraleute der TV-Sender) und Gelb für Personen auf der Tribüne, zum Beispiel Journalisten. Tatsächlich werden aber nur Personen aus der „roten Gruppe“ auf das Virus getestet. 

Möglicher Beginn Mitte Mai

Mitte Mai kann es dann soweit sein. Sollte dieser Termin – aus welchen Gründen auch immer – nicht machbar sein, könnte man das Ende des Ligabetriebs auch nach hinten schieben. Aktuell wird hier der 30.6. genannt. Eine Verschiebung müsste durch das ÖFB-Präsidium beschlossen werden. Ebenbauer sieht aber bei einer Verschiebung mögliche Probleme:

Es gibt viele Fragen bei einer Verlängerung, zum Beispiel auslaufende Spielerverträge, da haben wir derzeit keine Rechtssicherheit. Derzeit ist noch alles darauf ausgerichtet, es bis 30. Juni zu schaffen, und da ist das Zeitfenster sehr eng.

Isolation statt Abbruch

Das Konzept macht sich auch Gedanken um postivi getestete Spieler . Sollte ein Spieler positiv getestet werden, müsste der Infizierte isoliert werden. Der Spieler wäre erst dann wieder offiziell „gesund“, sobald er innerhalb von 48 Stunden zwei weitere Tests mit negativem Ergebnis abliefert. Jene Menschen, die in Kontakt mit dem Infizierten waren, würden „engmaschig getestet und genau beobachtet“, allerdings nicht aus dem Spielbetrieb herausgenommen werden. Dadurch wäre ein positiver Test nicht gleichbedeutend mit einem Meisterschafts-Abbruch.

Quelle: Kurier

FC Red Bull Salzburg startet morgen mit dem Training

Trainingsstart Corona FC Red Bull Salzburg

Am späten Samstag erreichten die Rahmenbedingen, unter denen ein Training stattfinden darf, die österreichischen Bundesligisten. Quintessenz:

Kleingruppen von maximal sechs Kaderspielern mit gleichbleibender Zusammensetzung, zwischen den Spielern bzw. Spielern und Trainern ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten.

Die Spieler des FC Red Bull Salzburg wurden bereits auf das Virus getestet, bis gestern kamen 60% der Tests retour – alle mit negativem Ergebnis. Nun bereitet man sich auf den morgigen Trainingsstart vor.

Wie die Krone berichtet, können die Co-Trainer jeweils fix eine dieser Kleingruppen übernehmen. Jeder dieser 4 Kleingruppen steht ein Torhüter und auch ein Physio zur Verfügung. Jesse Marsch hingegen wird wohl das Training von außen, aber in Rufweite, beobachten. 

Ein Spieler wird jedenfalls fehlen: Mohamed Camara. Camara flog wegen eines familiären Schicksalsschlags zurück nach Mali und sitzt nun dort fest. Auch wenn er wieder ausreisen darf, würde ihm wohl eine 14-tägige Quarantäne blühen.

Wenn sich die Lage nicht verschlimmert, kann mit einer Weiterführung der Liga – allerdings ohne Fans – ab Mitte Mai spekuliert werden.

Corona-Saison 2020: Wie es nun weitergehen muss!

Red Bull Arena Salzburg

Gestern verlautbarte Vizekanzler und Sportminister Kogler, dass man regierungsseitig die Möglichkeit für sogenannte „Geisterspiele“ für die Bundesliga und 2. Liga sowie den Cup ermöglichen werde. Man darf als Fan also davon ausgehen, dass man zumindest in dieser Saison kein Stadion in Österreich mehr von innen sehen wird. „Dank“ Corona.

Schlimmer trifft es alle Ligen unter der 2. Liga, denn egal ob Männer, Frauen oder Nachwuchs – hier wurde die Saison abgebrochen. Es gibt weder Meister bzw. Cupsieger, noch Auf- oder Absteiger. Die Saison wurde seitens des ÖFB gestern annulliert – aus dem Kalender gestrichen. In den unteren Ligen gibt es bereits massiven Widerstand – besonders aus der Ecke der potentiellen Aufsteiger. So ist von Mirko Sraihans, Obmann der 1. Simmeringer SC, dessen Verein auf Aufstiegskurs war, zu hören, dass man auch juristisch gegen diesen Beschluss vorgehen werde:

Es wird wieder nur auf die Großen geschaut. Ich sehe schon ein, dass die Bundesliga wichtig ist, aber auf die Kleinen wird total vergessen. Wir werden uns juristisch damit auseinandersetzen und uns auch anschauen, was andere Vereine machen – etwa die Vienna, die damit sicher auch nicht einverstanden ist. Wir werden sicher nichts auslassen, zu unserem Recht zu kommen, wenn es möglich ist.

Ähnliches ist von anderen Vereinen auch zu hören.

Trainingsstart ab Montag

Ab kommenden Montag darf im Profi-Fußball wieder trainiert werden. In Kleingruppen, deren Personen nicht wechseln dürfen. Der FC Red Bull Salzburg will „so schnell wie möglich“ wieder auf den Trainingsplatz, betonte Geschäftsführer Stephan Reiter. Reiter ergänzt:

Wir halten aber die Umsetzung der uns bisher bekannten Vorgaben, die wir ja schon aus Deutschland kennen, für herausfordernd, aber gemeinsam lösbar.

Auch der LASK verkündete bereits, am Montag wieder mit dem Training zu starten.

Der FC Red Bull Salzburg will sobald wie möglich wieder mit dem Training in Taxham starten.
Der FC Red Bull Salzburg will sobald wie möglich wieder mit dem Training in Taxham starten.

Klub-Konferenz

Heute tagt der ÖFB mit den Vertretern der Vereine erneut – natürlich per Videokonferenz. Der ÖFB zeigte sich willig, die Saison unter den behördlichen Auflagen fertig zu spielen. Dazu wären aber auch Tests auf das Corona-Virus nötig, die nicht nur die gesamte Mannschaft, sondern auch den „Staff“ betreffen. Rund € 100,– soll so ein Test pro Person kosten, der von der Bundesliga bezahlt werden muss. Wie diese Spiele nun stattfinden können – das erste „Pflichtspiel“ wäre das Cup-Finale unseres FC Red Bull Salzburg gegen Austria Lustenau – wird zu diskutieren sein. Denn am Meisterschaftsausgang und an diesem Cup-Finale „hängen“ auch die internationalen Startplätze. Nur wenn Meisterschaft und Cup ausgespielt werden, kann der ÖFB die österreichischen Vertreter der UEFA nennen. Sollte es nicht möglich sein, Meisterschaft und Cup sportlich zu beenden, wird das ÖFB-Präsidium unter Anwendung der diesbezüglich im Gutachten festgelegten Grundsätze entsprechende Beschlüsse fassen.

Lieber Geisterspiele, als Abbruch!

Auch wenn Geisterspiele von jedem Fan gehasst werden, sind sie einem Abbruch der Saison unbedingt vorzuziehen. Auch wenn man bereits gegen jeden Verein zweimal gespielt hat, ist noch lange nichts entschieden. Einer der wenigen, die mit einem Saisonabbruch liebäugeln, ist LASK-Präsident Gruber, der mit der Entscheidung der belgischen Liga (diese wurde bereits abgebrochen) sympathisiert. Kunststück, denn dann wäre der LASK wohl Meister. Die UEFA hat die Entscheidung der Belgier bereits heftig kritisiert, ob dies auch ein Nachspiel haben wird, bleibt abzuwarten. In Österreich haben sich bereits Salzburg-Sportdirektor Freund und Rapids Christoph Peschek medial gegen einen Liga-Abbruch ausgesprochen. Christoph Freund:

Unser Job ist, wenn es geht, Fußball zu spielen. Die Leute wollen gerade in schwierigen Zeiten unterhalten werden. Zumindest im Fernsehen.

Umfassendere Berichterstattung

Wenn es der Klub-Konferenz heute gelingt einen Konsens zu erreichen, dass die Spiele unter den behördlichen Bedingungen abgehalten werden, braucht es aber mehr, als das „0-8-15“-Fernseherlebnis, um den „Heißhunger“ der Fans zu stillen. Unter Einhaltung der Auflagen wie „Abstandhalten“ und möglicherweise auch „Masken-Pflicht“ für Journalisten sind alle Medien – egal ob Print, Online oder Fernsehen – gefordert, ein wahres „Feuerwerk“ an Berichterstattung abzubrennen, das über den normalen Spieltagsalltag, wie wir das vor Corona gewohnt waren, hinaus geht. Mehr Kameras (vielleicht auch Body-Cams), mehr Liveticker, mehr Fotos, mehr Social Media. Einfach alles „mehr“ und kreativer.

Das Mixed-Zone-Interview nach dem Spiel könnte etwas schwieriger werden, hier sollten tatsächlich nur TV-Sender Zutritt bekommen. Hier hat man bereits aus dem Alltag Erfahrungen mit Interviews „auf Distanz“.

Entscheidender Tag

Bei der heutigen Klub-Konferenz fällt die Entscheidung. Darauf wartet ganz Fußball-Österreich. Das Resultat kann und darf nur ein sportliches sein. Dazu steht viel zu viel auf dem Spiel. Für viele Vereine auch finanziell, die zwar um die Eintrittsgelder und Konsumation „sterben“ würden, aber zumindest die Gelder aus den TV-Übertragungen erhalten würden.

Was kommt danach?

Auf die UEFA kommen schwere Zeiten zu. Denn auch wenn die Ligen regulär beendet werden, bleibt die Frage wann und vor allem wie eine Champions- oder Europa League stattfinden können. Was nützt einem ein CL-Quali-Spiel gegen einen (beispielsweise) italienischen Verein, wenn es zum Zeitpunkt der potentiellen Austragung noch eine Reisewarnung bzw. sogar ein Einreiseverbot gibt? Wie sieht es mit der Sicherheit vor Ort aus? Und da gäbe es noch viele Detailfragen, die es zu lösen gilt. Doch hier liegt der Ball nicht in Österreich. Lasst uns die Meisterschaft und den Cup sportlich beenden. Das ist allemal besser, als den Profifußball einfach abzubrechen.

Eine richtungsweisende Woche steht bevor

Red Bull Arena leer

Die Corona-Pandemie hat nicht nur das tägliche Leben, sondern auch unser aller Lieblingssportart fest im Griff. Ob und wie der Fußball in Österreich weitergeht, wird wohl in dieser Woche entschieden werden.

Der ÖFB und die Klubs tagen

Am Mittwoch findet die Präsidiumssitzung des ÖFB statt. Dort geht es um alle Fußballbewerbe – egal ob Frauenfußball, Nachwuchsbewerbe oder Amateure. Sportminister Kogler verhängte schon vor einiger Zeit ein Veranstaltungsverbot. Zumindest im Amateurbereich scheinen Geisterspiele keine Option zu sein, also darf mit einem Abbruch der Amateurligen am Mittwoch gerechnet werden. Diese Option ist auch eine für die anderen Ligen. Doch wie wird dann diese „Seuchen-Saison“ (sic!!!) gewertet?

Es scheint Tendenzen zu geben, dass die Saison komplett annulliert und im Sommer neu gestartet wird. Wenn man im Sommer überhaupt schon spielen kann bzw. darf.

Doch wer steigt aus der 2. Liga auf? Wer steigt ab? Wie geht man mit den internationalen Plätzen um?

Würde die Liga nun gestopppt und gewertet werden, wäre St. Pölten abgestiegen. Das werden die Niederösterreicher sicher so nicht hinnehmen und juristische Mittel dagegen ergreifen. Deswegen scheint es wahrscheinlicher, dass aus der Bundesliga niemand absteigt, die Liga dafür aber aufgestockt wird. Hier wird von einer Liga mit 13 oder 14 Vereinen (statt 12) gesprochen.

Bei den Bundesligisten sieht der Wille weiterzuspielen unterschiedlich aus. Der FC Red Bull Salzburg will (wenn möglich) die Saison sportlich klären, der aktuelle Tabellenführer LASK ist hier zurückhaltend. Kunststück, denn sollte die Saison gewertet und nicht annulliert werden, wäre der LASK „Corona Meister 2020“. LASK-Präsident Gruber ist als Aufsichtstatsmitglied im Präsidium stimmberechtigt ist. Ebenso stimmberechtigt sind Philipp Thonhauser (Admira) und Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer, zusätzlich die neun Landeschefs und ÖFB-Präsident Leo Windtner.

Der ÖFB hat ein juristisches Gutachten in Auftrag gegeben, dessen Rolle bei einem Abbruch sehr gewichtig werden könnte.

International würde ein Abbruch bedeuten, dass der LASK im Play-off der Champions League steht, unsere Salzburger müssten CL-Quali spielen. Rapid Wien wäre in der EL-Gruppenphase, aber nur, wenn Salzburg gegen Austria Lustenau im – ebenso unsicheren – Cup-Finale gewinnt. Ob, wie oder wann dieses Cup-Finale stattfindet, wird ebenso diese Woche besprochen.

Alle Entscheidungen – egal in welche Richtung sie gehen – bringen „Sieger“ und „Verlierer“. Man darf also gespannt sein, was diese Woche für den heimischen Fußball bringt.

Fan-Fotowettbewerb: „Fan Dahoam“

Red-Bull-Salzburrg-Ball-Wettbewerb

Woche 3 in der Corona-Krise. Langsam wirds langweilig. Grund genug für uns ein kleines Gewinnspiel zu veranstalten! Was gibt’s zu gewinnen? Einen Nike-Ball mit den Unterschriften der Spieler unseres FC Red Bull Salzburg!

Der „Fan Dahaom“ Fotowettbewerb

Phase 1 – „Das Foto“. So kannst du mitmachen:

  • Mach von dir und/oder mit deinen Angehörigen (die in deinem Haushalt wohnen) ein Foto. Voraussetzung ist, dass man auf dem Foto gut erkennen kann, dass du Fan des FC Red Bull Salzburg bist! Also entweder mit RBS-Trikot, Fanclub-Shirts, geschminkt in Vereinsfarben, Fahne schwenkend, was auch immer. Nur der Bezug zu unserem FC Red Bull Salzburg muss sichtbar sein! Und du selber musst am Foto sein!
  • Benutze ausschließlich untenstehendes Formular, um das Bild an uns zu senden! Bitte beachte: Nur PNG- oder JPG-Dateien bis maximal 1 MB können hinaufgeladen werden – sonst kommt eine Fehlermeldung. Fotos in Kommentaren oder per E-Mail an uns werden nicht in Betracht gezogen!
  • Dafür hast du genau bis Ostermontag, 13. April 2020, 23.59 Uhr Zeit!

Phase 2 – „Das Voting“. Und so ermitteln wir den Sieger:

  • Am Osterdienstag, 14. April 2020 werden wir die Bilder in einem Album auf unserer Facebook-Seite veröffentlichen.
  • Nun kommen unsere Facebook-Freunde zum Zug. Bis 30. April haben unsere Freunde (und natürlich du, deine Familie, deine Freunde,…) die Möglichkeit, die Bilder zu „liken“. Am 1. Mai 2020 zählen wir dann die „Likes“ pro Bild zusammen. Das Bild mit den meisten „Likes“ gewinnt den handsignierten Ball!
  • Der Gewinner wird von uns schriftlich vom Gewinn benachrichtigt und der Ball kommt via Paketdienst zu dir!

Alles klar? Na dann mal los:

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Das Kleingedruckte

Veranstalter: Veranstalter dieser Aktion ist SALZBURG12. Diese Aktion steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Teilnahme: Mit der Teilnahme erklärt sich der Teilnehmer mit den folgenden Bestimmungen und Teilnahmebedingungen einverstanden: Teilnehmer ist diejenige natürliche Person, die ihr Foto im Teilnahmezeitraum (bis 13.4.2020 24 Uhr) per Formular in diesem Beitrag sendet. Pro Person ist nur ein Foto zulässig. Das Gewinnspiel beginnt am 2.4.2020 und endet am 30.04.2020 (24.00 Uhr) (Teilnahmezeitraum). Im Fall einer schuldhaften Verletzung der Teilnahmebedingungen ist der Veranstalter berechtigt, den Teilnehmer mit sofortiger Wirkung auszuschließen. Für den Wettbewerb müssen mindestens 20 unterschiedliche Personen teilnehmen, sonst wird er auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Gewinn: Der Gewinner erhält den handsignierten Nike-Ball. Der Gewinn kann nicht in bar abgelöst werden. Der Gewinner wird per E-Mail von uns verständigt.

Datensicherheit und Datenschutz: Die personenbezogenen Daten der Teilnehmer werden vom Veranstalter unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen, sowohl der DSGVO als auch der DSG (in seiner gültigen Fassung) genutzt und erhoben. Die personenbezogenen Daten beinhalten zunächst den Namen und die E-Mail-Adresse und die Tatsache der Teilnahme. Die gesendeten Daten (Name, E-Mail-Adresse) werden spätestens fünf Tage nach der Gewinnspielauslosung gelöscht. Die personenbezogenen Daten der Teilnehmer werden nur für die Durchführung des Aktion genutzt. Die E-Mail-Adressen werden nicht veröffentlicht und ausschließlich zur Kontaktaufnahme mit dem Gewinner verwendet. 

Was wurde aus… den UEFA Youth League-Siegern 2017?

Youth League Team 2017

Ein Gastbeitrag von Werner Renzl (FC Salzburg Wiki)

Nachdem ja der Fußballbetrieb gezwungenermaßen ruht, hat man jetzt die Muße, sich der Vergangenheit zu widmen. Was liegt da näher, als einen Blick auf die Mannschaft zu werfen, die den größten Erfolg erreicht hat, den je eine österreichische Fußballmannschaft der Männer in einem internationalen Bewerb erreicht hat: Den Sieg der UEFA Youth League.

Betrachtet man den weiteren Karriereverlauf der Spieler ergibt sich ein buntes Bild, auf dem von europäischen Spitzenligen bis zur Regionalliga in Österreich alles zu finden ist.

In der Tabelle sind alle Spieler berücksichtigt, die bei Spielen eingesetzt wurden.

Name

Aktueller Verein

Liga

Bartlomiej Zynel

Wisla Plock

Polen 1. Liga

Daniel Antosch

FC Liefering

Österreich 2. Liga

Daniel Raischl

SAK 1914

Österreich Regionalliga West

Luca Meisl

SKN St. Pölten

Österreich Bundesliga

Bojan Lugonja

SV Ried

Österreich 2. Liga

Dominik Stumberger

SV Austria Lustenau

Österreich 2. Liga

Benjamin Wallquist

FC Juniors Oberösterreich

Österreich 2. Liga

Igor Julio

AC Florenz

Italien Seria A

Sandro Ingolitsch

SKN St. Pölten

Österreich Bundesliga

Gideon Mensah

Zulte Waregem

Belgien Jupiler Pro League

Xaver Schlager

VfL Wolfsburg

Deutschland Bundesliga

Amadou Haidara

RB Leipzig

Deutschland Bundesliga

Hannes Wolf

RB Leipzig

Deutschland Bundesliga

Nikola Stosic

FC Liefering

Österreich 2. Liga

Kenan Kirim

SK Rapid Wien II

Österreich Regionalliga Ost

Oliver Filip

Blau-Weiß Linz

Österreich 2. Liga

Randy Montie

Young Violets Austria Wien

Österreich 2. Liga

Alexander Burgstaller

SK Rapid Wien II

Österreich Regionalliga Ost

Maximilian Mayer

FC Marchfeld Donauauen

Österreich Regionalliga Ost

Maximilian Schuster

SV Schalding

Regionalliga Bayern

Nemanja Zikic

SV Ried

Österreich 2. Liga

Patson Daka

FC Red Bull Salzburg

Österreich Bundesliga

Mergim Berisha

FC Red Bull Salzburg

Österreich Bundesliga

Alexander Schmidt

Wolfsberger AC

Österreich Bundesliga

Philipp Sturm

Chemnitzer FC

Deutschland 3. Bundesliga

Aldin Aganovic

SV Stripfing

Österreich Regionalliga Ost

Julian Gölles

WSG Wattens

Österreich Bundesliga

Nicolas Meister

SKN St. Pölten

Österreich Bundesliga

Nico Gorzel

SKN St. Pölten

Österreich Bundesliga

Quellen: FC Salzburg Wiki, Transfermarkt.at