Wir bitten dich um eine Bewertung

Heut kochte die Gerüchteküche in Sachen Trainer mal wieder richtig! Die Salzburger Nachrichten, aber auch das deutsche Großformat Bild brachten einen neuen Namen für den vakanten Trainerposten beim amtierenden Double-Sieger aus Salzburg ins Spiel: den Ex-Rapid- und nun RB Leipzig Coach Peter Pacult, in Österreich zwar als Meister-Coach bei Rapid bekannt, aber auch berüchtigt, für seine verbalen Entgleisungen und ein – wie sagt man bei uns so schön – „Grantler“, wie er im Buche steht.

Dennoch – eine durchaus mögliche Entscheidung, da er bei Red Bull selbst durchaus angesehen ist, wenngleich er mit Leipzig (und daran konnte auch ein Roman Wallner nichts ändern), den Aufstieg verpasst hat.

Für uns war das Gerücht Grund genug, unsere Facebook-Community zu befragen. Und das Ergebnis nach wenigen Stunden ist mehr wie eindeutig: nur ein Fan konnte der Idee etwas abgewinnen, alle anderen Umfrageteilnehmer können mit einem „PP“ in Salzburg nichts anfangen.

Da ich Pacult persönlich nicht kenne, traue ich mir auch keine menschliche Bewertung seiner Person zu. Vielleicht ist er eh ein „Netter“ und nur ein Opfer falscher Darstellungen in den Medien – mag alles sein. Dennoch halte ich persönlich einen Peter Pacult nicht für den richtigen Kandidaten. Dies ist für mich wiefolgt zu begründen:

CL-Qualifikation: Wenn Red Bull Salzburg in der Championsleague Qualifikation bestehen will, braucht es Erfahrung. Erfahrung als Trainer, der womöglich schon in der höchsten Spielklasse mitgemischt hat. Das wäre ein Punkt, der z.B. auf den ebenso kolportierten Ralf Rangnick zutreffen würde. Das ist aber nur ein Teil der Qualifikation.

Kenntnis des Umfelds:  Wer die Möglichkeiten, die Leute usw. in Salzburg gut kennt, hat allen anderen Kandidaten ein großes Stück voraus. Das würde für Niko Kovac sprechen, der ja zumindest noch bis Samstag interimistischer Coach ist und das Training leitet. Ohne Zweifel besitzt er auch die größten Sympathien bei den Fans. Kovac ist auch im Besitz einer gültigen Trainerlizenz, an dem sollte es also nicht scheitern.

Anerkennung durch die Spieler: Moniz war auch bei den Spielern nicht immer unumstritten. Unter vorgehaltener Hand wurde sein Trainingsstil oftmals kritisiert. Ebenso war für viele die oftmalige Rotation der Startelf ein Kritikpunkt. Letztendlich ist er zwar mit den Kickern ein historischer Double-Sieger geworden, aber das lag nicht an ihm allein. Ein neuer Chef-Trainer braucht die Anerkennung „seiner“ Kicker. Ob die der heute oft genannte Peter Pacult hat? Ich zweifle…

Und jetzt lass ich mich zu einer mutigen Aussagen hinreissen:
Ich bin der 99,9%igen Meinung, dass Peter Pacult nicht zu Salzburg kommen wird. Für mich stimmen hier die „Anforderungekriterien“ einfach nicht! Sollte ich Unrecht haben und Pacult doch Trainer der Salzburger werden, werde ich für eine Woche mein Facebook-Profilbild mit seinem Bild schmücken und das Facebook-Titelbild ebenso dementsprechend umändern und einen Screenshot davon auf salzburg12.at veröffentlichen. In wenigen Tagen sind wir alle schlauer…

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