Dabbur traf zum 2:0 / © GEPA
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Achter Sieg im achten Ligaspiel: Salzburg bezwingt auch Rapid
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Überraschung schon vor Spielbeginn: Während der FC Red Bull Salzburg beinahe in Bestbesetzung zum Spiel gegen den SK Rapid Wien antrat, rieb man sich auf den Tribünen verwundert die Augen ob der großen Rotation bei Gästetrainer Goran Djuricin. Murg, Knasmüllner, Alar, Ivan oder Barac standen in den letzten Wochen beinahe immer in der Startelf, saßen von Beginn an lediglich auf der Tribüne.

Die heutige Aufstellung / © SALZBURG12.at

Die heutige Aufstellung / © SALZBURG12.at

Knoflach wehrt sich nach Kräften

Salzburg merkte man die Strapazen vom Europa-League-Auftritt am vergangenen Donnerstag überhaupt nicht an. Der Ball lief munter durch die Reihen der Heimmannschaft und bereits nach wenigen Minuten hatte Minamino die erste Chance. Gulbrandsen flankte von der rechten Seite zur Mitte und der Japaner verpasste nur um Zentimeter.

Danach kamen die Minuten von Rapid-Schlussmann Knoflach. Zwischen der 21. und 28. Spielminute rettete er gegen Ulmer, Pongracic, Gulbrandsen und Dabbur seinem Team jeweils die Null. In diesen Minuten musste man im Salzburger Lager mit der Chancenverwertung hadern.

Minamino machte es hingegen in Minute 36 besser. Gulbrandsen leitete eine Lainer-Flanke mit der Ferse zu Haidara weiter, der bediente Minamino und unser Japaner ließt Knoflach mit einem präzisen Schuss aus der Drehung keine Chance.

Kurz vor der Pause verhinderte der Rapid-Schlussmann einen höheren Rückstand und parierte einen Haidara-Distanzschuss. Alles in allem war die knappe 1:0-Führung der Hausherren hochverdient, wenngleich auch zu niedrig.

Minaminos Herz schlägt für Salzburg / © GEPA

Minaminos Herz schlägt für Salzburg / © GEPA

Rapid kommt besser aus der Kabine

Gästetrainer Goran Djuricin reagierte und wechselte mit Beginn des zweiten Durchganges zweimal. Unter anderem brachte er Ivan, der gleich nach Wiederbeginn eine große Chance auf den Ausgleich vorfand. Zunächst ließ er Andi Ulmer mit einem Haken aussteigen und hatte das Tor vor sich. Ivan zog ab, doch Pongracic warf sich in den Schuss und klärte zur Ecke. Dem nicht genug. Berisha bediente Pavlovic und der setzte aus halb-linker Position das Leder an die Stange. Große Ausgleichsmöglichkeit der Gäste!

Die Antwort der Salzburger dauerte nicht lange. Dabbur bekam einen Lochpass butterweich in den Lauf gespielt und kam auch zum Abschluss, doch erneut war es Knoflach, der Rapid im Spiel hielt. Auch bei einem Dabbur-Schuss in Minute 67 war der Rapid-Goalie zur Stelle. Das Leder flog per Bogenlampe an die Stange und der lauernde Minamino verpasste, den Ball ins leere Tor zu schieben. Der Japaner sah sich wohl im Abseits und wollte nicht in die Situation eingreifen, wenngleich er sich beim Schuss von Dabbur nicht in der verbotenen Zone befand.

Die vermeintliche Entscheidung dann in der 77. Spielminute. Abschlag von Knoflach, Schwab vertendelte das Leder gegen Wolf und der flankte zur Mitte, wo Dabbur den Fuß hinhielt und mit der Außenseite das 2:0 erzielte. Großer Jubel unter den knapp 16.000 Zuschauern in der Red Bull Arena.

Volle Ränge in der Red Bull Arena: Fast 16.000 Zuschauer wollten das heutige Match sehen / © GEPA

Volle Ränge in der Red Bull Arena: Fast 16.000 Zuschauer wollten das heutige Match sehen / © GEPA

Vermeintlicher Ausgleich von Rapid

Salzburg suchte in der Schlussphase die Entscheidung. Ulmer spielte flach zur Mitte und Hofmann rutschte vor dem einschussbereiten Minamino in die Szenerie. Bei einem Ramalho-Schuss aus der Distanz blieb den Fans der Torschrei im Halse stecken, nachdem das Leder nur Zentimeter an der linken Kreuzecke vorbeiging.

Kurz vor dem Ende kam dann nochmal Spannung auf. Zunächst köpfelte Hofmann einen Freistoß zum Anschlusstreffer in die Maschen (89.) und in der letzten Minute der Nachspielzeit jubelte der Gästeblock bereits über das vermeintliche 2:2. Martic leitete eine Ecke per Kopf zu Alar weiter, der den Ball in den Maschen versenkte. Jubel bei Rapid, doch Schiedsrichter Harkam verwehrt dem Treffer die Anerkennung. Martic hatte sich mit beiden Händen Samassekous entledigt und kam nur deshalb so frei zum Kopfball. Richtige Entscheidung des Unparteiischen.

Danach war die Partie zu Ende und der FC Red Bull Salzburg holte den achten Sieg im achten Ligaspiel. Die Elf von Marco Rose stellte damit einen Uralt-Rekord ein – den bisher der heutige Gast aus Wien alleine für sich beanspruchen durfte.

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

 

SK Rapid Wien

FC Red Bull Salzburg2:1SK Rapid Wien
Tipico Bundesliga
8. Spieltag
Anpfiff
Sonntag, 23. September 2018, 17:00 Uhr
AustragungsortRed Bull Arena, 15.973 Zuschauer
Schiedsrichter
Alexander Harkam
 Torfolge 
Minamino (36.)
Dabbur (77.)
1:0
2:0
2:1


Hofmann (89.)
Gelbe Karten
Gelb-Rote Karten
Rote Karten
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: „SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!“

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