Samassekou sorgte für den Endstand / © GEPA
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Sieg und Wolkenbruch: Salzburg schlägt Shkendija in turbulentem Match mit 3:0
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Zum Europacup-Auftakt in der Saison 2018/19 war der mazedonische Meister nach Salzburg gekommen. KF Shkendija, eigentlich eine Gründung von in Mazedonien beheimateten Albanern, kam zum Hinspiel der dritten Champions-League-Qualifikationsrunde.

In Sachen Aufstellung musste Marco Rose auf den gesperrten Amadou Haidara verzichten, zudem fehlten in der Offensive Gulbrandsen verletzt und Hwang, der sich bereits auf dem Weg zu den Asien-Spielen befindet.

Die heutige Aufstellung / © SALZBURG12.at

Die heutige Aufstellung / © SALZBURG12.at

Salzburg von Beginn an tonangebend

Das Spiel wurde zu einem harten Stück Arbeit für die Salzburger, die furios begannen. Dabbur prüfte gleich zu Beginn Kostadin Zahov im Tor von Shkendija. Der Schlussmann der Gäste musste sich gehörig strecken, um den schnellen Rückstand zu verhindern. Auch in der elften Minute war es Dabbur, der erneut die Chance auf den Führungstreffer vorfand. Der Stanglpass von Yabo war allerdings schwierig im Tor unterzubringen, weshalb schon ein Strafstoß herhalten musste, um die Hausherren in Führung zu bringen.

Dabbur wurde nach einer Viertelstunde im Sechzehner gelegt, trat selbst zum fälligen Penalty an und verlud den Torhüter nach allen Regeln der Kunst. Der Israeli legte das Leder genau in die Mitte und sorgte für die verdiente Salzburger Führung.

Der Torhüter von Shkendija stand auch bei der nächsten gefährlichen Chance von Salzburg im Mittelpunkt. In Minute 23 ließ er einen Distanzschuss von Wolf prallen und Verteidiger Murati musste in höchster Not vor dem lauernden Schlager retten.

Nachdem ein Handspiel der Gäste zu Diskussionen über einen möglichen, zweiten Elfmeter führte, den der aserische Schiedsrichter Agayev jedoch nicht gab, kam die Zeit von Shkendija. Zunächst retteten Schlager und Stankovic in Personalunion gegen Gästestürmer Ibraimi, bei einem Abschluss von Selmani war es der heute für den verletzten Alex Walke zwischen den Pfosten stehende Cican Stankovic, der mit einer Glanztat den Ausgleich verhinderte.

Stankovic rettete mit einer Glanztat das "Zu-Null" / © GEPA

Stankovic rettete das „Zu-Null“ / © GEPA

Perfekter Zeitpunkt für den zweiten Treffer

Nachdem Wolf, Yabo und Dabbur Chancen auf den zweiten Treffer noch vor der Pause vergaben, war es schließlich der Israeli, der Sekunden vor der Pause auf 2:0 stellte. Junuzovic flankte einen Freistoß zur Mitte und Dabbur erzielte seinen zweiten Treffer der Partie.

Durchgang zwei hätte so schön beginnen können. Dabbur klaute dem letzten Mann von Shkendija an der Mittellinie das Spielgerät und stürmte in Richtung Tor. Auf Höhe des Sechzehnmeterraumes legte der Stürmer auf den mitlaufenden Wolf quer, der vollbrachte zum Unmut der knapp 10.000 Zuschauer in der Arena das Kunststück, am leeren Tor vorbeizuschießen.

Nach etwa einer Stunde begann es über dem Stadion gewaltig zu schütten, und der Platz wurde immer tiefer und tiefer. In Minute 79 wurde Andi Ulmer im Sechzehner gefoult und der Schiedsrichter zeigte zum zweiten Mal an diesem Abend auf den Punkt.

Dieses Mal trat jedoch nicht Munas Dabbur zum Elfmeter an, sondern Diadie Samassekou, der seine Aufgabe sehr konzentriert anging und trocken verwertete.

Samassekou sorgte für den Endstand / © GEPA

Samassekou sorgte für den Endstand / © GEPA

„Weltuntergang“ in Salzburg

Kurz vor Spielende wurde Zlatko Junuzovic, der in Halbzeit eins für eine vermeintliche Schwalbe Gelb sah, mit der Ampelkarte ausgeschlossen.

Die Platzverhältnisse waren in den letzten Minuten am Rande der Irregularität und in der 85. Minute fiel zudem für knapp zehn Minuten der Strom im Stadion aus. Nachdem die Lichter wieder angingen, konnten die letzten Minuten planmäßig über die Bühne gebracht werden.

Am Ergebnis änderte sich nichts mehr, der FC Salzburg nimmt mit dem 3:0 ein sehr gutes Resultat mit nach Mazedonien, wo am kommenden Dienstag das Rückspiel im Nationalstadion von Skopje steigt.

Spielinfo

FC Salzburg

 

KF Shkendija

FC-Salzburg-Logo3:0KF Shkendija
UEFA Champions League
3. Qualifikationsrunde | Hinspiel
Anpfiff
Mittwoch, 8. August 2018, 19:00 Uhr
AustragungsortRed Bull Arena, 10.050 Zuschauer
Schiedsrichter
Aliyar Aghayev (AZE)
 Torfolge 
Dabbur (16./Elfmeter)
Dabbur (45.+3)
Samassekou (81./Elfmeter)
1:0
2:0
3:0
 
JunuzovicGelbe KartenMurati, Nafiu
JunuzovicGelb-Rote Karten
Rote Karten
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: „SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!“

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