Onguene köpfelte Salzburg früh in Führung / © GEPA
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Trockenes 3:1 gegen Altach: Salzburg baut Vorsprung in Tabelle aus
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Sturm Graz lieferte gestern eine Steilvorlage in der Liga, ließ beim Wolfsberger AC Federn und verlor mit 1:2 im Lavanttal. Dies wollte die Elf von Marco Rose natürlich ausnutzen und es gelang mit einem 3:1 gegen den SCR Altach.

Personell setzte Marco Rose nach dem anstrengenden Cup-Fight unter der Woche wieder auf Rotation. Die Innenverteidigung bildeten Onguene und Pongracic, flankiert von Ulmer und Farkas auf den Außenpositionen. Das Mittelfeld beherbergte Samssekou, Yabo, Wolf und den aufstrebenden Mwepu. Dabbur und Minamino belegten die zwei Sturmpositionen. Cupheld Stankovic nahm auf der Bank Platz, im Tor spielte, wie in der Liga üblich, Kapitän Alex Walke.

Die heutige Startelf / © SALZBURG12.at

Die heutige Startelf / © SALZBURG12.at

Schnelle Führung durch Onguene

Die Hausherren nahmen trotz der veränderten Startelf das Heft des Handelns von der ersten Minute an in die Hand. Yabo fand die erste Abschlusschance vor, prüfte Martin Kobras mit einem Distanzschuss in der fünften Minute. Diese Gelegenheit konnte der Altach-Goalie noch zunichte machen, zwei Minuten später musste er sich jedoch geschlagen geben.

Freistoß für die Gastgeber aus dem linken Halbfeld, Yabo bewegte das Leder zur Mitte, fand Onguene, der gegen die Laufrichtung des Keepers zur Salzburger Führung abschloss. Jubel unter den 6.148 Zuschauern bei frühsommerlichen Temperaturen in der Red Bull Arena.

Die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten, Alex Walke hatte bei einem Grgic-Schuss jedoch keine großen Mühen und hielt die Null fest.

Dabbur zaubert, Altach wechselt den Keeper

Der schönste Treffer des Tages wäre beinahe Munas Dabbur gelungen, von knapp außerhalb des Sechzehners setzte er zum Lupfer an und zwang Kobras zu einer Glanztat. Das Leder war in Richtung linkes Kreuzeck unterwegs. Drei Minuten später versuchte sich Shootingstar Enock Mwepu mit einem Distanzschuss, der Ball passierte nur hauchdünn die Querlatte.

Altach musste in der 27. Minute seinen Torhüter tauschen, Martin Kobras ging mit einer Wadenverletzung raus, für ihn kam Andreas Lukse ins Spiel.

Kurz vor dem Pausenpfiff konnte sich der Reservegoalie der Gäste auszeichnen, gegen Minamino kam er gut aus seinem Tor und verhinderte den zweiten Verlusttreffer.

Durchgang zwei begann gleich mit einem Paukenschlag. Hannes Wolf machte sich einen missglückten Rückpass von Lienhart zunutze, umkurvte Lukse und erzielte aus spitzem Winkel das 2:0. Nur zwei Minuten später rutschte Minamino nach Ulmer-Stanglpass Zentimeter am 3:0 für Salzburg vorbei.

Wolf traf kurz nach der Pause zum 2:0 / © GEPA

Wolf traf kurz nach der Pause zum 2:0 / © GEPA

Altach kommt ran, Ulmer mit dem Schlusspunkt

Der eingewechselte Hwang bekam in der 59. Spielminute den Ball perfekt in die Gasse gespielt und tauchte alleine vor Lukse auf, der Abschluss des Koreaners fiel jedoch zu schwach aus. Auf der Gegenseite traf hingegen Altach. Lienhart mit der Hereingabe, Ex-Salzburger Marco Meilinger nahm das Leder direkt und besorgte den Anschlusstreffer für die Gäste. Alex Walke ärgerte sich, denn er war noch am Ball dran.

Die Fans hielte in Minute 65 kurz den Atem an, Samassekou fiel im Zweikampf unglücklich auf den Rücken und blieb liegen. Nach einer mehrminütigen Behandlungspause konnte er gottseidank weitermachen.

Altach witterte die Chance auf den Punktegewinn und durch die vermehrten Offensivbemühungen der Gäste ergaben sich Räume für Salzburg. Lukse musste zweimal glänzen, einmal gegen Hwang nach einem gelupften Dabbur-Zuspiel und kurz darauf direkt gegen den Israeli, der Lukse unglücklich am Kopf traf. Nach kurzer Behandlungspause konnte der Goalie aber weitermachen.

In den letzten Minuten warf Altach alles nach vorne, Salzburg stand gut und ließ keine gefährliche Abschlusschancen mehr zu. Dafür erzielte Andi Ulmer mit dem Schlusspfiff in der sechsten Minute der Nachspielzeit das 3:1 mit einem platzierten Distanzschuss in die kurze Ecke. Und dies nur wenige Sekunden nach der sehr kleinlichen gelben Karte für den Linksverteidiger wegen Zeitspiels beim Ausführen eines Eckballes.

Salzburg baut den Vorsprung in der Tabelle auf elf Punkte aus und kann, sollte Sturm nächsten Sonntag zu Hause gegen Rapid nicht gewinnen, mit einem Sieg bei Schlusslicht St. Pölten den fünften Titel in Serie einfahren. Zunächst liegt der Fokus aber mal auf kommendem Donnerstag und dem Europa League-Halbfinale in Marseille.

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

 

SCR Altach

FC Red Bull Salzburg3:1SC Rheindorf Altach
Tipico Bundesliga
31. Spieltag
Anpfiff
Sonntag, 22. April 2018, 14:30 Uhr
AustragungsortRed Bull Arena, 6.148 Zuschauer
Schiedsrichter
Dieter Muckenhammer
 Torfolge 
Onguene (7.)
Wolf (47.)

Ulmer (90.+6)
1:0
2:0
2:1
3:1


Meilinger (60.)
UlmerGelbe KartenMüller
Gelb-Rote Karten
Rote Karten
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: „SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!“

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