Hatte die Entscheidung am Fuß: Xaver Schlager / © GEPA
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Nullnummer gegen Konyaspor: Aufstiegsfrage vertagt
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Die Ausgangsposition vor dem Abendspiel unserer Salzburger gegen Konyaspor war klar. Bei einem Punktegewinn von Marseille in Guimaraes reichte ein stinknormaler Heimsieg gegen die Türken, um das Ticket für die KO-Phase nach der Winterpause zu buchen.

Von „stinknormal“ war jedoch keine Spur, legten die Gäste doch munter los und machten von Beginn an klar, dass sie die Scharte der 0:2-Heimniederlage von vor zwei Wochen unbedingt ausmerzen wollten.

Die heutige Startelf / © SALZBURG12.at

Die heutige Startelf / © SALZBURG12.at

Der Ball im Tor, aber…

Nach turbulenten zehn Anfangsminuten ging der Tabellenführer der Gruppe I trotzdem vermeintlich in Führung, allerdings stand beim Treffer von Duje Caleta-Car Munas Dabbur im Abseits und im Wege, sodass der Linienrichter völlig zurecht die Fahne hob.

Die von einem gut gefüllten Gästeblock unterstützten Türken hatten ihre erste Topchance in der 13. Minute. Abschluss nach einer Ecke, Miranda klärte für den bereits geschlagenen Stankovic, der am falschen Fuß erwischt wurde.

Pech hatte Gulbrandsen in der 27. Minute. Zunächst luchste er seinem Gegenspieler die Kugel ab und sprintete in Richtung Tor von Serkan Kirintili. Der zunächst düpierte Verteidiger bekam allerdings noch eine zweite Chance und spitzelte dem Norweger eine Zehntelsekunde vor dem Abschluss das Leder wieder weg. Augenblicke später bediente Wolf Dabbur, dessen Abschluss jedoch keine echte Gefahr für das Tor von Konyaspor darstellte.

Nachdem ein Abschluss von Wolf sowie ein Distanzversuch von Haidara nichts Zählbares auf die Anzeigetafel brachten, hatten die Hausherren unmittelbar vor dem Pausenpfiff großes Glück. Mehdi Bourabia feuerte aus knapp 30 Metern auf das Tor und verfehlte die linke untere Ecke nur um wenige Zentimeter.

Stand erneut zwischen den Pfosten: Cican Stankovic / © GEPA

Stand erneut zwischen den Pfosten: Cican Stankovic / © GEPA

Haidara hält drauf

Beinahe hätte Samassekou den zweiten Durchgang mit einem Feuerwerk eröffnet, doch seinen Schuss aus über 25 Metern konnte Serkan Kirintili mit einer Parade zur Ecke klären.

Die Türken behielten ihre Taktik bei und verlagerten sich weiterhin aufs Kontern. Salzburg agierte auch in der zweiten Halbzeit als spielstärkere Mannschaft, gefährliche Aktionen für das Tor der konzentriert verteidigenden Gäste waren jedoch Mangelware.

Ein Dabbur-Kopfball, bereits in der 78. Spielminute, brachte die knapp 9.000 Zuschauer in der Red Bull Arena zum Raunen, doch wirkliche Gefahr strahlte der Abschluss nach einer Flanke von der rechten Seite auch nicht aus.

Selim Ay hatte die beste Chance für Konyaspor, ebenfalls ein Kopfball. Das Leder ging allerdings über den Querbalken, der erneut für Kapitän Alex Walke im Tor stehende Cican Stankovic musste nicht eingreifen.

Die Minuten gingen ins Land und es zeichnete sich ein torloses Remis ab. Den Matchball in der Nachspielzeit hatte der eingewechselte Schlager, der von Dabbur mustergültig bedient wurde, dessen Abschluss jedoch von Keeper Kirintili zur Ecke pariert wurde. Nach vier Nachspielminuten beendete der italienische Schiedsrichter die Partie, die Fans bekamen heute keinen Treffer zu sehen.

Im Komplementärspiel unterlag Olympique Marseille in Portugal beim SC Vitoria mit 0:1, damit haben nach vier Spieltagen noch alle vier Teams die Chance auf die KO-Runde. Salzburg bleibt trotz allem mit acht Punkten Tabellenführer der Gruppe I.

Spielinfo

FC Salzburg

 

Konyaspor

FC-Salzburg-Logo0:0Konyaspor
UEFA Europa League, Gruppe I
4. Spieltag
Anpfiff
Donnerstag, 2. November 2017, 21:05 Uhr
AustragungsortRed Bull Arena, 8.773 Zuschauer
Schiedsrichter
Paolo Mazzoleni (ITA)
 Torfolge 
Gelbe KartenJonsson, Camdali
Gelb-Rote Karten
Rote Karten
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: „SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!“

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