Traumtor in der Nachspielzeit: Dabbur rettet Salzburg Remis

Der Israeli fixiert das 2:2 per Seitfallzieher in der 92. Minute.
Ausgleich in letzter Minute: Dabbur feiert ausgelassen seinen Seitfallzieher / © GEPA
Ausgleich in letzter Minute: Dabbur feiert ausgelassen seinen Seitfallzieher / © GEPA
Traumtor in der Nachspielzeit: Dabbur rettet Salzburg Remis
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Die ersten Minuten des Topspiels am Sonntag Nachmittag gehörten den Gästen aus Wien. Mit offensivem Pressing und Attacken jenseits der Mittellinie schafften es die Rapidler, den Hausherren etwas den Schneid abzukaufen. Zählbare Erfolge konnten die Hauptstädter jedoch keine erzielen.

In der 16. Spielminute dann eine nicht unwesentliche Szene für den weiteren Spielverlauf. Rapid-Außenverteidiger Pavelic sprang in den durchstartenden Patrick Farkas und beide prallten böse zusammen. Farkas musste behandelt werden und auch Pavelic blieb, wohl nicht nur aufgrund der Vorahnung, was ihn erwarten würde, am Rasen liegen. Nachdem sich beide wieder erhoben, zeigte Schiedsrichter Dieter Muckenhammer dem Rapidler glatt Rot. Eine harte, wenngleich auch vertretbare Entscheidung.

Die heutige Startelf / © SALZBURG12.at

Die heutige Startelf / © SALZBURG12.at

Salzburg gegen das Abwehrbollwerk

Die nun dezimierten Gäste konnten den Anfangsdruck nicht mehr in dieser Form aufrecht erhalten und wurden von den nun aktiver werdenden Hausherren zusehends in die eigene Defensive gedrückt.

Nach einer guten halben Stunde ergeben sich dadurch auch mehrere Halbchancen, die jedoch allesamt von Richard Strebinger zunichte gemacht wurden. Dabbur, Farkas und auch Gulbrandsen scheiterten mit Versuchen am Rapid-Keeper.

Die größte Chance der Gäste im ersten Durchgang hatte Thomas Murg, dessen Abschluss aus halb-linker Position Alex Walke mit einer Glanztat noch an die Stange und danach ins Toraus lenken konnte.

Die größte Möglichkeit auf die Salzburger Führung in Halbzeit eins hatte Hannes Wolf kurz vor der Pause, nach einem präzisen Lochpass lief der Youngster alleine auf das Tor von Strebinger zu und dieser war es auch, der das 1:0 für die Hausherren verhinderte. Die zweite Halbzeit versprach dagegen Tore, und derer nicht zu wenig.

Rapid kontert eiskalt 

Zunächst hatte Valon Berisha, dessen Bruder auf Seiten der Rapidler heute ein unauffälliges Debüt spielte, die Führung am Fuß, zog aus der Distanz ab und stellte Strebinger mit einem Flatterball vor Probleme. Das Leder ging jedoch knapp an der Stange vorbei.

Auf der Gegenseite schepperte es. Haidara und Samassekou waren sich an der Mittellinie nicht einig und vertendelten den Ball. Der schnelle Bolingoli wurde an der Außenbahn auf die Reise geschickt und flankte mit Übersicht quer durch den Sechzehner, wo Schaub für Ljubicic auflegte, dessen Abschluss zur Rapid-Führung in den Maschen landete. Bitter für Walke, dass ihm beim Abschluss des Rapidlers die Sicht verstellt war, somit konnte er nicht eingreifen.

Die Salzburger waren geschockt, wurden von den in Unterzahl agierenden Gästen eiskalt ausgekontert. Zudem hatte Rapid in der 65. Minute durch Bolingoli sogar die Chance auf das 0:2, der Außenverteidiger jagte aus halb-linker Position das Leder jedoch klar über das Gehäuse.

Es dauerte bis zur 75. Minute, ehe der massive Abwehrverbund von Grün-Weiß endlich geknackt werden konnte. Nötig dazu war sowohl ein Freistoß von der linken Seite, den Berisha zur Mitte beförderte, als auch ein Eigentor von Stefan Schwab, der vor dem lauernden Hwang das Spielgerät unter Bedrängnis im eigenen Kasten versenkte. Glücklich, wenngleich auch keinesfalls unverdient.

Die mehr als 12.000 Fans in der Red Bull Arena gierten nun auf eine Schlussoffensive der Gastgeber. Allerdings wurden die Hoffnungen nur vier Minuten nach dem Ausgleich im Keim erstickt. Bolingoli schickte den eingewechselten Schobesberger mit viel Auge auf die Reise, der Rapid-Stürmer legte sich das Leder am herausstürmenden Walke vorbei und schob es anschließend ins leere Tor. Ein Schlag in die Magengrube der Salzburger, Rapid kam mit zwei Schüssen in der zweiten Halbzeit zu zwei Treffern, so agiert man effizient.

Walke beglückwünscht Dabbur zu seinem Traumtor / © GEPA

Walke beglückwünscht Dabbur zu seinem Traumtor / © GEPA

Dabbur rettet Salzburg

Die Zeit lief den Hausherren nun davon. Es stand bereits die 90. Minute auf der Anzeigetafel, als Christoph Leitgeb den Ball ideal in den Lauf gespielt bekam, das Leder jedoch nicht am wohl besten Hütteldorfer am heutigen Nachmittag vorbeibrachte, wieder war Strebinger zur Stelle.

Salzburg glaubte jedoch immer noch an einen Punktegewinn und so lief bereits die 92. Spielminute, als Stefan Lainer nach einer Ballstafette das Leder hoch zum lauernden Dabbur weiterleitete, der zum Seitfallzieher ansetzte und perfekt in die linke untere Ecke abschloss. Traumhafter Schlusspunkt der Partie!

Fazit des Spiels: Rapid legte entschlossen los und drückte Salzburg früh in die Defensive. Nach dem Ausschluss von Pavelic wendete sich das Blatt und die Hausherren drängten auf die Führung, welche jedoch zweimal den Gästen, die konzentriert verteidigten und auf ihre wenigen Chancen lauerten, gelang. Das Remis ist zwar absolut verdient, wenngleich die Frage erlaubt sein muss, warum man gegen einen Gegner, der knappe 80 Spielminuten in Unterzahl spielt, kein anderes Rezept findet, um öfter gefährlich in Abschlussposition zu kommen.

 

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

 

SK Rapid Wien

FC Red Bull Salzburg2:2SK Rapid Wien
Tipico Bundesliga
7. Spieltag
Anpfiff
Sonntag, 10. September 2017, 16:30 Uhr
AustragungsortRed Bull Arena, 12.249 Zuschauer
Schiedsrichter
Dieter Muckenhammer
 Torfolge 

Schwab (75./ET)

Dabbur (90.+2)
0:1
1:1
1:2
2:2
Ljubicic (60.)

Schobesberger (79.)
Haidara, Schlager, HwangGelbe KartenHofmann, Schwab, Murg, Knoflach
Gelb-Rote Karten
Rote KartenPavelic
Kategorien
FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
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