Nullnummer in der burgenländischen Wasserschlacht

"Wir waren hier 90 Minuten in allen Belangen überlegen, aber haben die drei Punkte heute leider nicht gemacht." (Valon Berisha)
Mattersburg gegen Red Bull Salzburg
Wasserschlacht im Burgenland
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Vorausgeschickt: Es ist wohl jedem ein Rätsel, wie Schiedsrichter Eisner den Platz in der 2. Hälfte im Pappelstadion freigeben konnte, allerdings hatten sowohl der FC Red Bull Salzburg als auch die Heimmannschaft des SV Mattersburg mit den selben widrigen Bedingungen zu kämpfen.

Kurze Freude

Oscar Garcia schickte nach dem beeindruckenden Spiel in Nizza folgende Elf in den Mattersburger „Swimmingpool“:

Aufstellung #SVMRBS

Aufstellung #SVMRBS

Es dauerte gerade bis zur 2. Minuten bis die Salzburger Elf jubeln durfte. Lainer mit der Flanke, Valon Berisha schraubte sich am höchsten in die Luft und köpfelte zum frühen 0:1 ein! Start nach Maß! Wenig später vergab der Torschütze dann noch eine gute Chance, weil er den Ball über das Tor platzierte. Doch die Freude über die frühe Führung war nur kurz.

Nur 8 Minuten darauf gelang dem Burgenländer Erhardt sein erster Saisontreffer. Konrad Laimer, Paulo Miranda und Dayot Upamecano ließen den Spieler bei einer Ecke frei stehen und da stand es auch schon 1:1 durch einen Kopfballtreffer des Mattersburgers.

Wenig darauf ein Freistoß für die Gäste. Soriano trat an und griff sich unmittelbar darauf an den Oberschenkel! Der Kapitän musste verletzt vom Platz, Munas Dabbur ersetzte ihn im Sturm.

Wenig später der nächste Treffer. Jano mit dem Freistoß für die Hausherren, der Ball wurde von Miranda in der Mauer abgefälscht und Alex Walke konnte nur mehr hinter sich greifen. 2:1 – die Mattersburger drehten den Rückstand in wenigen Minuten.

Salzburg kam zwar weiterhin zu Chancen, Tor kam dabei keines mehr zustande. Mit diesem Resultat ging es auch in die Kabinen.

Verhältnisse spielen Mattersburg in die Hände

Auch in der zweiten Hälfte war der FC Red Bull Salzburg die tonangebende Mannschaft. Die Mattersburger mussten sich eigentlich nur mehr hinten rein stellen, den „Rest“ erledigte der mittlerweile unbespielbare Rasen, der durch die starken Regenfälle und das extrem tiefe Grün jeden Pass schon im Vorfeld zunichte machte. Wie man so eine Partei zu Ende spielen lassen kann, ist nahezu unvorstellbar.

Erst in den letzten 15 Minuten konnten die Salzburger wieder Chancen auf ihr Konto buchen. Upamecano zog ab, der burgenländische Goalie lies den Ball fallen und Dabbur kam nur um wenige Zentimeter nicht mehr an das Spielgerät dran. Kurz darauf war es erneut Dabbur, der für den Ausgleich hätte sorgen können, sein Abschluss auf 5 Metern traf aber nur den Verteidiger.

In der letzten Minute holte sich Upamecano, der schon Gelb gesehen hatte, die Rote Karte ab, als er – wohl wutentbrannt über die irregulären Platzbedingungen – den Ball einfach wegdrosch.

Nullnummer im Burgenland, aber da nur Altach voll punkten konnte, hat sich die Situation in der Tabelle kaum verändert.

Stimmen zum Spiel

Valon Berisha:

Wir waren hier 90 Minuten in allen Belangen überlegen, aber haben die drei Punkte heute leider nicht gemacht. Wir haben Kampfgeist gezeigt, aber es ist uns nicht gelungen, zu siegen. Die Verhältnisse waren extrem schlecht am Platz, es war überall Wasser und dies ist natürlich unserem Gegner heute zugutegekommen.

Trainer Oscar Garcia:

Wir wollten drei Punkte holen, aber haben dies leider nicht geschafft. Unsere Fehler zu Beginn des Matches machten das Spiel schwierig für uns. Dazu kam dann noch das Wetter – die Konditionen unter strömendem Regen und auf diesem Platz waren sehr schwer für meine Spieler.

Spielinfo

SV Mattersburg

 

FC Red Bull Salzburg

SV Mattersburg2:1FC Red Bull Salzburg
Tipico Bundesliga
14. Runde
Anpfiff
Sonntag, 6. November 2016, 16:30 Uhr
AustragungsortPappelstadion, 2.200 Zuschauer
Schiedsrichter
Eisner
 Torfolge 

Erhardt (10.)
Jano (18.)
0:1
1:1
2:1
Berisha (2.)


Bürger, FarkasGelbe KartenUpamecano
Gelb-Rote KartenUpamecano
Rote Karten

 

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FC Red Bull Salzburg
Alex Januschewsky

Alex Januschewsky wurde 1968 in Salzburg geboren und ist seit Mitte der 1970er Jahre Fan des Salzburger Spitzenfußballs - mit Leib, Herz und Seele. Er war Mitglied von heute nicht mehr existenten SV Austria Salzburg Fangruppierungen, ging aber den Weg der Fan-Neugründung im Jahr 2005 nicht mit. Seit 2010 ist er Herausgeber von SALZBURG12.at und zuständig für Neuigkeiten, Vorberichte sowie die Liveberichterstattung von den Spielen. Ebenso ist er Mitglied von Sports Media Austria, der Vereinigung österreichischer Sportjournalisten.
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