Heimniederlage! Salzburg verzweifelt am Admiraner Abwehrbeton

Heimniederlage! Salzburg verzweifelt am Admiraner Abwehrbeton 4.67 (93.33%) 3 Stimme Die Salzburger trafen am Sonntag Nachmittag in der heimischen Arena auf die Admira. Ein gern gesehener Gegner, konnte man...
Heute ohne Tor: Munas Dabbur sucht Beistand von oben / © GEPA
Heute ohne Tor: Munas Dabbur sucht Beistand von oben / © GEPA
Heimniederlage! Salzburg verzweifelt am Admiraner Abwehrbeton
4.67 (93.33%) 3 Stimme[n]

Die Salzburger trafen am Sonntag Nachmittag in der heimischen Arena auf die Admira. Ein gern gesehener Gegner, konnte man doch aus den letzten Elf direkten Duellen zehn Siege und ein Remis holen. Zudem endeten die letzten zehn Gastspiele der Niederösterreicher in Wals-Siezenheim allesamt mit einem Salzburger Heimsieg. Heute sollte jedoch alles anders kommen.

Die heutige Startelf / © SALZBURG12.at

Die heutige Startelf / © SALZBURG12.at

Aggressiver Start der Gäste

Die Gäste legten nämlich gut los und drückten die Salzburger von Beginn an in die Defensive. Monschein tauchte bereits nach wenigen Sekunden gefährlich im Strafraum auf, doch Wisdom konnte mit einer Grätsche noch das Schlimmste verhindern.

In Spielminute 14 waren jedoch sowohl der Liverpool-Leihspieler, als auch Upamecano geschlagen. Ein weiter Ball auf den Admira-Stürmer stellte die Salzburger Innenverteidigung vor gröbere Probleme, Monschein nahm sich den Ball mustergültig mit der Ferse mit und schloss den Angriff, unhaltbar für Alex Walke, in die linke untere Ecke ab. Eine zu diesem Zeitpunkt absolut verdiente Führung der Gäste.

Die Salzburger brauchten lange, um eine passende Antwort auf den Rückstand zu finden. Radosevic hämmerte nach 25 Minuten einen zentralen 30-Meter-Freistoß in die Mauer, der Ball wurde noch abgefälscht und landete immerhin an der Hintertorstange.

Nach einer halben Stunde konnten die Salzburger den sehr kompakt agierenden Abwehrverbund der Admira mit einem weiten Pass auf Lainer aushebeln. Der Salzburger Rechtsverteidiger drang in den Sechzehner ein und legte das Leder von der Grundlinie zurück auf Hwang, dem der Ball jedoch etwas wegsprang, sodass Dabbur auch ins Boot geholt wurde und sich letztendlich der Koreaner und der Israeli beim Abschluss behinderten. Dabbur brachte zwar den Ball aufs Tor, doch ohne Druck hinter dem Schuss mutierte die Aktion zu einer einfachen Angelegenheit für Admira-Schlussmann Leitner.

Die nächste Chance hatte Hwang in der 40. Spielminute, nachdem er einen weiten Berisha-Pass klug abdeckte und aus spitzem Winkel knapp neben das rechte Kreuzeck setzte. Außerdem ging ein Hwang-Kopfball in der Nachspielzeit nur Zentimeter an der rechten Stange vorbei.

Das war’s jedoch mit der Salzburger Herrlichkeit im ersten Durchgang. Nach einer mauen Dreiviertelstunde gings mit einem 0:1-Rückstand zur Pausenansprache.

Quo Vadis, Òscar? Chancen, jedoch keine Tore gegen die Admira / © GEPA

Quo Vadis, Òscar? Chancen, jedoch keine Tore gegen die Admira / © GEPA

Admira-Mauer hält dem Salzburger Druck stand

Der zweite Durchgang begann jedoch keineswegs besser, als der Erste geendet hatte. Die Admira verteidigte weiterhin konsequent und störte den Meister bereits im Spielaufbau, sodass nur Bälle aus der Distanz in Ansätzen gefährlich wurden.

Lainer wollte einen weiten Ball in den Sechzehner schlagen, der Versuch riss dem Salzburger jedoch ab, sodass sich das Leder beinahe ins Tor gesenkt hätte. Zentimeter fehlten zum Ausgleich.

Nächste Chance nach einer guten Stunde. Laimer mit einem weiten Ball auf Dabbur, der nach Doppelpass mit Lainer am kurzen Fünfereck zum Abschluss kam, das Leder jedoch nur ans Außennetz setzen konnte.

Die Admira konnte jedoch weiterhin die Salzburger Angriffsbemühungen vom eigenen Gehäuse fernhalten, sodass Salzburg weiterhin nur spärlich aus der Distanz gefährich wurde. Berisha versuchte sich aus über 30 Metern, der Ball landete allerdings auf und nicht im Tor.

Die Minuten vergingen und Salzburg hatte weiterhin keine wirklichen Mittel gegen das Defensivkonzept der Gäste. Kommissar Zufall wäre da den Salzburgern beinahe zu Hilfe gekommen. Lainer schlug vom rechten Flügel eine Flanke zur Mitte, der Ball riss dem Außenverteidiger jedoch ab und landete an der Stange. Den Rebound bugsierte der eingewechselte Yabo am Tor vorbei.

Der eingewechselte Yabo hatte den Ausgleich am Fuß / © GEPA

Der eingewechselte Yabo hatte den Ausgleich am Fuß / © GEPA

Die letzte Chance der Partie hatte Salzburg in der Nachspielzeit. Upamecano köpfelte eine Ecke aufs Tor, Maranda kratze den Ball noch von der Linie. Rebound Lainer, doch der Ball wurde diesmal vom Keeper pariert.

Damit verliert der FC Red Bull Salzburg seit zehn Jahren wieder einmal zu Hause gegen die Admira und nach dem Sieg des SK Sturm bei Rapid auch in der Liga weiter an Boden. Man fand heute zwar keine Fülle an Torchancen vor, allerdings muss gegen einen defensiv gut stehenden Gegner auch einmal aus wenigen Chancen ein Tor erzielt werden.

Nächste Chance dazu bereits am kommenden Mittwoch beim Auswärtsspiel gegen das Team der Stunde, dem FK Austria Wien. 

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

 

FC Admira Wacker

FC Red Bull Salzburg0:1FC Admira Wacker
 Tipico Bundesliga
16. Spieltag
Anpfiff
Sonntag, 27. November 2016, 16:30 Uhr
AustragungsortRed Bull Arena, 5.100 Zuschauer
Schiedsrichter
Dieter Muckenhammer
 Torfolge 
0:1Christoph Monschein (14.)
Lainer, Laimer, DabburGelbe Karten
Gelb-Rote Karten
Rote Karten
Kategorien
FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
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