Riesenjubel nach dem Lucky Punch von Soriano / © GEPA
Freistoß-Goldtor von Soriano: ‚El Capitan‘ bringt Salzburg den Last-Minute-Sieg
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Die erste Torchance konnte der Meister in der zwölften Minute verbuchen. Keita schickte Minamino im richtigen Moment auf die Reise, der Japaner konnte den Ball vor der Grundlinie einholen und spielte zurück auf Soriano, der aus spitzem Winkel abzog, den Ball jedoch am langen Eck vorbeischoss.

Vier Minuten später bediente Soriano den durchstartenden Damari, der den mitlaufenden Berisha per Stanglpass-Lupfer anspielen wollte. Allerdings wurde der Norweger von seinen mitlaufenden Gegenspielern behindert, sodass ihm der Abschluss verwehrt blieb. Dafür probierte er es wenig später aus der Distanz, der Ball landete allerdings am, nicht im Tor.

Die heutige Aufstellung / © SALZBURG12.at

Die heutige Aufstellung / © SALZBURG12.at

Keita bringt den Meister in Front

Auf der Gegenseite hatte der Tabellenführer mächtig Glück, nicht in Rückstand geraten zu sein. Prada flankte das Leder von der linken Seite zur Mitte, wo Fröschl nur um Zentimeter an der Gästeführung vorbeiflog.

Nach einem Corner, den die Rieder kurz klären konnten, setzte der aufgerückte Miranda gut nach, legte das Leder für Keita auf, der aus knapp 20 Metern draufhielt und den Ball via rechter Innenstange zur Salzburger Führung in die Maschen drückte.

Minamino hätte die Führung unmittelbar vor der Pause sogar noch erhöhen können, doch sein Abschlussversuch aus kurzer Distanz ging knapp am kurzen Eck vorbei.

Keita bringt Salzburg in Führung / © GEPA

Keita bringt Salzburg in Führung / © GEPA

‚Slapstick‘ der Hausherren beim Rieder Ausgleich

Die zweite Halbzeit begann zunächst verhalten, nach 54 Minuten gab’s jedoch die kalte Dusche für die Hausherren. Ein weiter Abschlag von Ried-Keeper Gebauer leitete den Ausgleich ein. Elsneg wurde nur unzureichend von Lainer bedrängt, der Ex-Rieder versuchte mit einer ‚Kerze‘ noch zu retten, doch den Rebound drückte der Gästestürmer mit dem Kopf ins Tor.

Die Salzburger hatten in der Folge große Probleme, Chancen zu kreieren. Zweimal hatte der eingewechselte Hwang die Führung am Fuß. Zunächst wurde in der 67. Minute per Lochpass perfekt eingesetzt und schloss in die lange Ecke ab, doch Gebauer konnte die Führung der Hausherren verhindern. Genauso wie in der 80. Minute, als der Koreaner einen weiten Ball von Miranda volley ins Gehäuse befördern wollte.

‚Lucky Punch‘ von ‚El Capitan‘

So rannen die Minuten dahin und es lief bereits die Nachspielzeit, als den Salzburgern nach einem umstrittenen Foul an Hwang ein Freistoß an der Strafraumgrenze zugesprochen wurde. Kapitän Soriano legte sich den Ball zurecht, trat an und verwandelte. Ekstase in der Red Bull Arena, Riesenjubel unter den knapp 9.500 Zuschauern und natürlich auch am Rasen. Salzburg glückte der Lucky Punch!

DAS ist der Moment! Soriano löffelt den Ball butterweich in die Maschen / © GEPA

DAS ist der Moment! Soriano löffelt den Ball butterweich in die Maschen / © GEPA

Nach dem Spiel spielten sich noch hitzige Szenen am Rasen ab, Tumulte und Rangeleien waren Produkt der aufgeheizten Stimmung, die schon während der Partie aufkam und nach dem Schlusspfiff mit der Last-Minute-Entscheidung natürlich hochkochte. Die Situation beruhigte sich jedoch schnell und die Feierlichkeiten über die drei Punkte konnten beginnen.

In der Tabelle zog der FC Red Bull Salzburg dem SK Rapid auf neun Punkte davon, die Grün-Weißen haben jedoch ein Spiel weniger und können morgen nachlegen, haben allerdings die Austria zum Derby zu Gast.

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

 

SV Josko Ried

FC Red Bull Salzburg 2:1 SV Ried
Tipico Bundesliga
31. Spieltag
Anpfiff
Samstag, 16. April 2016, 16.00 Uhr
Austragungsort Red Bull Arena, 9.427 Zuschauer
Schiedsrichter
Julian Weinberger
  Torfolge  
Keita (35.)

Soriano (90.+2/dir. Freistoß)

1:0
1:1
2:1
Elsneg (54.)
Pehlivan, Keita Gelbe Karten Janeczek, Ziegl, Möschl
Gelb-Rote Karten
Rote Karten
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: „SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!“

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1 Kommentar
  1. […] stark defensiv agierenden Gegner hat der FC Red Bull Salzburg seine liebe Not. Gegen die gut eingestellten Rieder tat man sich erwartungsgemäß schwer, da gehen eben keine Haken, Lupfer, Ferserl oder sonstige […]

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