5:2 nach Pausenrückstand – Salzburg zieht mit Torfestival ins Finale ein

Während der erste Durchgang fußballerische Schonkost bot, drehten die Mozartstädter in Halbzeit zwei mächtig auf und schossen die Fink-Elf mit fünf Treffern in 30 Minuten aus der Red Bull...
Laimer heute mit einem Doppelpack / © GEPA
Laimer heute mit einem Doppelpack / © GEPA
5:2 nach Pausenrückstand – Salzburg zieht mit Torfestival ins Finale ein
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Frühe Führung durch aggressive Gäste

Die Austria hatte den besseren Beginn in diesem Cup-Halbfinale. In der zwölften Minute war es Ex-Bulle Lucas Venuto, der die Gäste nach einem Corner mit einem präzisen Schuss von der Sechzehnerlinie in Führung brachte.

Danach ließen die Austrianer den Gastgebern etwas mehr Platz, zu zwingenden Torgelegenheiten kam die Garcia-Elf jedoch vorerst nicht. Erst in der 33. Minute wurde es gefährlich für das Tor von Robert Almer. Yordy Reyna wurde per Lochpass ideal in Szene gesetzt und lief alleine auf den ÖFB-Teamgoalie zu. Der Assistent an der Linie entschied jedoch zu unrecht auf Abseits, sodass der aufgrund seiner Vorgeschichte (Stichwort: Hinteregger) stark polarisierende Schiedsrichter Schüttengruber den Angriff unterbrach.

Die heutige Aufstellung / © SALZBURG12.at

Die heutige Aufstellung / © SALZBURG12.at

Salzburg hat (fast) keine Antworten parat

Fünf Minuten später versuchte sich der aufgerückte Paulo Miranda als Vorlagengeber für Soriano, doch Rotpuller fing den Stanglpass des Brasilianers noch ab und hatte Glück, dass Robert Almer den in Richtung Tor kullernden Ball noch aus der Gefahrenzone fischen konnte.

Im Gegenzug kam die Austria – neben dem Führungstreffer – zur besten Chance im ersten Durchgang. Alexander Gorgon wurde nach einer Einzelaktion von Venuto am rechten Flügel bedient und hatte freie Schussbahn. Der Abschluss des Wieners ging jedoch übers Tor.

Keita kam kurz vor dem Pausenpfiff noch zu einer Torgelegenheit, den Schuss von der Sechzehnerlinie parierte Almer jedoch souverän.

Nach einer mauen ersten Hälfte hatte der zweite Durchgang ungleich mehr zu bieten.

Andi Ulmer schließt seinen 50-Meter-Sololauf zur 2:1-Führung ab / © GEPA

Andi Ulmer schließt seinen 50-Meter-Sololauf zur 2:1-Führung ab / © GEPA

Schützenfest in Halbzeit zwei

Alles begann mit einem öffnenden Pass von Bernardo, der Keita einsetzte. Unsere Nummer acht bediente den am rechten Flügel lauernden Reyna, der das Spielgerät postwendend (mit Hilfe eines Gegenspielers) via Stanglpass Soriano servierte. Der blieb cool und drückte das Leder über die Linie.

Die Hausherren nutzen die Konfusion in den Reihen der Gäste und gingen nur drei Minuten später sogar in Führung. Andi Ulmer setzte an der Mittellinie gegen Venuto energisch nach, zündete den Turbo, drang in den Sechzehner ein, ließ einen Gegenspieler mit einem kurzen Haken aussteigen und drückte den Ball mit dem rechten Fuß (!) in die kurze Ecke.

Jetzt hatte die Garcia-Elf Blut geleckt. Soriano ging am rechten Flügel an die Grundline und suchte den zentral postierten Keita. Stryger-Larsen rutschte in den Stanglpass und drückte diesen per Eigentor über die Linie. Jetzt schien die Fink-Elf gebrochen.

Konny Laimer setzt den Schlusspunkt / © GEPA

Konny Laimer setzt den Schlusspunkt / © GEPA

Laimer schreibt erstmals an

In der Schlussphase waren die Hausherren das klar bessere Team und Konrad Laimer durfte über seine ersten beiden Pflichtspieltore für den FC Red Bull Salzburg jubeln. Zunächst wurde der 18-jährige Offensivakteur von Kapitän Soriano mit einem Patentferserl in Szene gesetzt (81.) und sechs Minuten später verwandelte Laimer zum Endstand, nachdem Keeper Almer einen Soriano-Abschluss zur Mitte prallen ließ.

Das zwischenzeitliche 4:2 von Alexander Grünwald blieb ohne Konsequenz, genauso wie ein Berisha-Abschluss und ein Keita-Volley, welche jeweils vom ÖFB-Teamtorhüter entschärft werden konnten.

Interessanter Fakt: Ohne die Situationen an sich bewerten zu wollen, sahen heute drei Austrianer (Venuto, Kayode und Friesenbichler) für eine Schwalbe im Sechzehner die gelbe Karte. Salzburger Spieler hingegen wurde keiner verwarnt.

Mit diesem 5:2-Heimsieg gegen den FK Austria folgt der FC Red Bull Salzburg der Admira ins Finale des ÖFB Samsung Cups, welches am 19. Mai im Klagenfurter Wörthersee-Stadion über die Bühne geht.

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

 

FK Austria Wien

FC Red Bull Salzburg5:2FK Austria Wien
 ÖFB Samsung Cup
Halbfinale
Anpfiff
Mittwoch, 20. April 2016, 20.30 Uhr
AustragungsortRed Bull Arena, 6.173 Zuschauer
Schiedsrichter
Manuel Schüttengruber
 Torfolge 

Soriano (57.)
Ulmer (60.)
Stryger-Larsen (73./Eigentor)
Laimer (81.)

Laimer (87.)

0:1
1:1
2:1
3:1
4:1
4:2
5:2
Venuto (12.)

Grünwald (83.)

Gelbe KartenMartschinko, Grünwald, Venuto, Serbest, Kayode, Friesenbichler
Gelb-Rote Karten
Rote Karten
Kategorien
FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
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