Zwei Treffer in der Schlussphase: Salzburg holt glücklichen Sieg gegen Sturm

Die Bullen holen die drei Punkte gegen Sturm Graz und bleiben der Austria auf den Fersen...
Zwei Treffer in der Schlussphase: Salzburg holt glücklichen Sieg gegen Sturm
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Nach der Länderspielpause und einer fast vierwöchigen Heimspiel-Abstinenz öffneten die Tore in der Red Bull Arena endlich wieder ihre Pforten. Der SK Sturm Graz gab sich die Ehre in der Mozartstadt zum Abschluss der 16. Bundesliga-Runde.

Peter Zeidler gab Martin Hinteregger nach dessen Nichtberücksichtigung beim Auswärtsmatch bei der Austria wieder das Vertrauen und ließ ihn, gemeinsam mit Miranda, in der Innenverteidigung beginnen. Ansonsten änderte der Trainer nichts, ließ die gewohnte Elf der letzten Wochen auflaufen.

Unsere heutige Aufstellung / © SALZBURG12.at

Unsere heutige Aufstellung / © SALZBURG12.at

Das Spiel begann sehr verhalten von beiden Teams und mit Ausnahme eines missglückten Kienast-Kopfballes in der Anfangsphase verliefen die ersten 20 Minuten äußerst ereignisarm.

Allerdings schaffte es Salzburg, gleich mit der ersten nennenswerten Aktion die Führung zu erzielen. Keita kam am Mittelkreis an den Ball, nahm Tempo auf, spielte einen Doppelpass mit Berisha und legte den Ball in den Lauf von Soriano, der das Spielgerät präzise im rechten unteren Eck versenkte.

Im Laufe der ersten Halbzeit öffnete der Himmel seine Pforten, starker Schneefall setzte ein und zuckerte das Grün im Stadion an. Möglicherweise ein Mitgrund dafür, dass die ersten 45 Minuten auch nach der Führung der Hausherren nicht wirklich in Schwung kommen mochten. Ein Schuss von Berisha, der von Damari mit einem Lochpass in Szene gesetzt wurde, blieb noch erwähnenswert, ansonsten bot das Sonntags-Topspiel der Bundesliga im ersten Durchgang weitestgehend fußballerische Magerkost.

Hinteregger stand heute wieder in der Startelf / © GEPA

Hinteregger stand heute wieder in der Startelf / © GEPA

Die Bundesliga hatte für das heutige Spiel einen schweizerischen Gastschiedsrichter entsendet, Freunde machte sich Herr Alain Bieri jedoch nicht. Denn kurz vor der Pause übersah er ein klares Foul an Berisha, nach Wiederbeginn wurde Damari knapp vor dem Sechzehner aus dem Weg geräumt, doch auch das bewertete der Unparrteiische nicht als strafwürdig.

Nichts desto trotz entwickelte sich der zweite Durchgang ungleich besser als der Erste.

Das 2:0 am Fuß hatte Soriano. Nach einem präzisen Lochpass stand er plötzlich völlig frei vor Sturm-Keeper Esser, wollte den Torhüter mit einem Lupfer austricksen, doch dieser roch den Braten und pflückte den Ball aus der Luft.

Das hätte sich beinahe gerächt. Der quirlige Sascha Horvath fand zwei Topgelegenheiten vor, um den Ausgleich herbeizuführen. Doch Alex Walke konnte den ersten, zentral angetragenen Abschluss parieren und verhinderte bei Horvath’s zweitem Abschluss mit einer Glanztat den Ausgleich.

Naby Keita hatte auf der Gegenseite das 2:0 am Fuß, scheiterte jedoch zunächst an Esser, der den Ball nach vorne Abwehren konnte. Damari wurde im Anschluss daran von Hadzic abgedrängt, sodass der Israeli den Rebound nicht im Sturm-Tor unterbringen konnte.

Daher kam es, wie es kommen musste. Die Gäste bekamen einen Freistoß an der rechten Seite zugesprochen, Schick brachte den Ball zur Mitte, wo Lykogiannis am höchsten stieg und das Spielgerät unhaltbar für Walke in die lange Ecke manövrierte. Lange Gesichter bei den Salzburgern, doch wirklich unverdient war der Ausgleichstreffer der Gäste nicht.

Salzburg steckte jedoch nicht auf. Schmitz hatte die erneute Führung am Fuß, doch sein Abschluss mit dem Außenrist strich knapp an der linken Stange vorbei.

Keita entschied die Partie mit dem 2:1 kurz vor dem Ende / © GEPA

Keita entschied die Partie mit dem 2:1 kurz vor dem Ende / © GEPA

Die Hausherren versuchten alles und wurden in der 87. Minute belohnt. Soriano legte den Ball mit dem Außenrist in den Lauf von Keita, der schloss ab, traf jedoch nur Esser. Der wehrte den Ball nach vorne ab, traf Keita und von dessen Oberschenkel kullerte der Ball ins Tor.

Sturm bekam in der Nachspielzeit noch eine Chance, Stankovic köpfelte aus kurzer Distanz aufs Tor, doch Walke war am Posten und parierte sicher.

In der Schlussminute beförderte Miranda den Ball per Kopf weit in die gegnerische Hälfte, Soriano stand goldrichtig, entledigte sich seines Gegenspielers und schloss aus etwa 20 Metern zum 3:1-Endstand ab.

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

 

SK Sturm Graz

FC Red Bull Salzburg

3:1

SK Sturm Graz

Tipico BundesligaBewerb
16. RUNDE BUNDESLIGA
Spieltermin
SONNTAG, 22. NOVEMBER 2015, 16.30 UHR
Stadion
RED BULL ARENA SALZBURG
9.623 ZUSCHAUER
Schiedsrichter
ALAIN BIERI (SUI)
 94. Minuten Spielzeit 
Jonatan Soriano (21.)

Naby Keita (87.)
Jonatan Soriano (90.+4)
1:0
1:1
2:1
3:1

Ch. Lykogiannis (77.)

Damari, Schmitz, HintereggerGelbe KartenEsser
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Rote Karten
Kategorien
FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
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