Viertelfinale! Salzburgs Wikinger schießt Ried aus dem Cup

Nach einem Katastrophenstart beweist die Zeidler-Elf wieder Mal Moral und bezwingt die Innviertler mit 4:2....
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Die Salzburger bekamen es zum zweiten Mal in vier Tagen mit der SV Ried zu tun, diesmal im ÖFB Samsung Cup Achtelfinale.

Die Startelf wurde im Vergleich zum 2:1-Heimerfolg vom vergangenen Samstag an fünf Positionen verändert, unter anderem kam es auch zum Comeback des seit dem Europa-League-Playoff verletzten Martin Hinteregger, an seiner Seite begann Asger Sörensen als zweiter Innenverteidiger. Auf den Außen setzte der Coach auf Ulmer und Lainer, in der Offensivabteilung blieb bis auf Reyna, der Damari in der Startelf ersetzte, alles beim Alten. Im Tor bekam Cican Stankovic erstmals seit dem 2:2 in der Südstadt Anfang August, bei dem er sich zwei kapitale Eigenfehler leistete, seine Chance.

Die heutige Aufstellung / © SALZBURG12.at

Die heutige Aufstellung / © SALZBURG12.at

Kalte Dusche zu Beginn

Die Partie begann gleich mit einem Nackenschlag. Bei einem Freistoß der Gäste spielte Kapitän Soriano den Ball mit der Hand, wohl knapp vor dem eigenen Sechzehner. Schiedsrichter Harkam bewertete die Aktion jedoch innerhalb des Strafraums, zeigte dem Spanier die gelbe Karte und auf den Punkt. Oliver Kragl trat an und versenkte den Strafstoß trocken im rechten unteren Eck.

Nur sechs Minuten später klingelte es gleich nochmal im Kasten von Cican Stankovic. Bei diesem Gegentreffer ließt Manuel Gavilan, Rechtsaußen der Rieder, Martin Hinteregger und Stefan Lainer wie zwei Schuljungen stehen, düpierte beide und stellte auf 0:2. Konsternierte Blicke der Salzburger, die sich kurz nach Beginn schon einer schwierigen Aufgabe gegenübersahen.

Die Zeidler-Elf steckte jedoch nicht auf, hätte durch Yordy Reyna unmittelbar darauf sogar den Anschlusstreffer erzielen können, doch der Peruaner brachte einen Berisha-Stanglpass nicht im Tor unter.

Reyna war es auch, der anschließend zwei weitere Topchancen vorfand, daraus allerdings kein Kapital schlagen konnte. Zunächst klärte Antonitsch für den geschlagenen Gebauer vor der Linie und nach einer halben Stunde kam ein Ulmer-Stanglpass nicht mehr beim Peruaner an. Filipovic hatte das Bein noch entscheidend dazwischen und klärte zur Ecke.

Soriano mit dem Anschlusstreffer / © GEPA

Soriano mit dem Anschlusstreffer / © GEPA

Soriano verkürzt

Nach dieser konnten die Salzburger jedoch zum ersten Mal anschreiben. Der Standard wurde perfekt für Soriano verlängert, der aus kurzer Distanz per Kopf den Anschlusstreffer sicherstellen konnte. Hoffnung keimte auf und die knapp 4.000 Zuschauer, die am heutigen Dienstag Abend den Weg in die Red Bull Arena gefunden hatten, witterten die Chance auf das Viertelfinale.

Erst recht, nachdem Minamino per Distanzschuss beinahe auf 2:2 gestellt hätte, Gebauer dieses mit einer Glanztat allerdings verhindern konnte.

In der 37. Minute wurde Reyna im Sechzehner aus dem Weg geräumt, die Fans im Stadion reklamierten Elfmeter und wir haben es von unserer Position auch so gesehen. Allerdings befand Harkam, dass hier kein strafbarer Tatbestand vorlag. Lassen wir so stehen.

Glück hatten die Hausherren noch vor der Pause. Möschl düpierte Sörensen und stand plötzlich alleine vor Stankovic, doch dieser warf sich ins Geschehen und packte sicher zu, verhinderte den Rückschlag unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff.

Salzburg braucht viel Geduld

Nach Wiederbeginn hatte Soriano das 2:2 am Fuß, doch wieder war es Gebauer, der seine Mannschaft vor dem Verlusttreffer bewahren konnte.

Im zweiten Durchgang mühten sich die Hausherren, den dichten Abwehrbeton der Gludovatz-Elf in Gefahr zu bringen. Zunächst hatte man jedoch bei einem Filipovic-Kopfball Glück, nicht noch höher in Rückstand zu geraten.

Nach einer guten Stunde wurde Minamino von Hinteregger in Szene gesetzt, der tauchte alleine vor Gebauer auf, blieb jedoch nur zweiter Sieger.

Da brauchte es schon die Übersicht des Kapitäns, um das Spiel zu egalisieren. Valon Berisha spielte den Ball vom linken Flügel zur Mitte, fand Soriano, der legte sich den Ball auf den rechten Fuß und verlud Gebauer mit einem Abschluss in die linke untere Ecke. Ausgleich!

In den Schlussminuten waren die Rieder damit beschäftigt, sich zumindest in die Verlängerung zu retten und nachdem Filipovic ein Volleyschuss von Benno Schmitz auf der Linie klären konnte, rechneten schon alle mit 30 Minuten Extraschicht.

Berisha mit dem 3:2, zwei Minuten vor Spielende / © GEPA

Berisha mit dem 3:2, zwei Minuten vor Spielende / © GEPA

Der Wikinger entscheidet gegen die Wikinger

Doch daraus wurde nichts. Soriano bekam zwei Minuten vor dem regulären Ende der Partie die Gelegenheit, setzte den Ball zunächst an die Stange. Berisha behielt jedoch die Übersicht und setzte den Rebound überlegt ins linke untere Eck.

Die Rieder, die es nahezu die gesamte Spielzeit über nicht eilig hatten, den Ball schnell zu machen, drückten jetzt aufs Tempo und da ergaben sich zwangsläufig Räume für die Hausherren.

Einen solchen nutze Naby Keita in der fünften Minute der Nachspielzeit und stellte damit den Endstand von 4:2 her. Die Rieder waren gebrochen und hatten nichts mehr entgegenzusetzen.

Spielinfo

FC Red Bull Salzburg

 

SV Josko Ried

FC Red Bull Salzburg

4:2

SV Ried
Samsung CupBewerb
ÖFB SAMSUNG CUP, Achtelfinale
Spieltermin
DIENSTAG, 27. OKTOBER 2015, 19.00 UHR
Stadion
RED BULL ARENA SALZBURG
3.911 ZUSCHAUER
Schiedsrichter
ALEXANDER HARKAM
 Torfolge 


Soriano (31.)
Soriano (73.)
Berisha (88.)
Keita (90.+5)
0:1
0:2
1:2
2:2
3:2
4:2
Kragl (5./Elfmeter)
Gavilan (11.)



Sörensen, Soriano, ReynaGelbe KartenGebauer, Reifeltshammer, Trauner, Janeczek
Gelb-Rote Karten
Rote Karten

 

Kategorien
FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
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