Was wurde aus… Christian Tiffert?

SALZBURG12.at auf den Spuren ehemaliger Spieler...
Christian Tiffert mit Giovanni Trapattoni
GEPA-2804076346 - SALZBURG,AUSTRIA,28.APR.07 - SOCCER - T-Mobile Bundesliga, Red Bull Salzburg vs FK Austria Magna Wien. Image shows Christian Tiffert and head coach Giovanni Trapattoni (RBS). Photo: GEPA pictures/ Simon Hausberger
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SALZBURG12.at begibt sich wieder auf die Suche nach ehemaligen Spielern. Heute: Christian Tiffert

Christian Tiffert wurde am 18. Februar 1982 in Halle an der Saale geboren und begann seite Profikarriere im Jahr 2000 bei Tennis Borussia Berlin. Doch bald darauf wechselte der Mittelfeldspieler zum VfB Stuttgart, wo er – Amateureinsätze inklusive – über 150 Spiele absolvierte. Dort blieb er bis zum Jahr 2006, bis er um kolportierte 1,3 Mio. Euro an die Mozartstadt zum FC Red Bull Salzburg wechselte.

Kurzes Debüt

Beim FC Red Bull Salzburg kam Tiffert nur zu 24 Einsätzen und traf insgesamt zweimal für die Mozartstädter. Einmal allerdings davon in der CL-Qualifikation gegen den FC Zürich. Trotzdem schieden die Salzburger damals aus, Valencia war der Stolperstein. In der Meisterschaft lief es besser – die Salzburger wurden mit Tiffert schon fünf Runden vor Saisonende Meister der Bundesliga.

Zurück nach Deutschland

Von Salzburg aus wechselte er nach nur einer Saison zum MSV Duisburg, wo er zu 79 Einsätzen kam. Dort hielt es ihn einige Jahre und er entwickelte sich zu einem Führungsspieler. In der Saison 2010/11 wechselte er zum 1. FC Kaiserslautern und wurde dort ein echter Leistungsträger. In der ersten Saison steuerte er 17 Assists bei, was ihm zum besten Vorbereiter der Bundesliga in dieser Saison machte. In der folgenden Saison wurde Tiffert sogar zum Kapitän gewählt, Glück brachte dies den Lauterern allerdings nicht – sie stiegen ab.

Im Zuge des Umbruchs bei Kaiserslautern wurde auch der Vertrag mit Tiffert aufgelöst. Tiffert wechselte in die USA zu Sounders FC nach Seattle. Dort bestritt er aber nur 18 Spiele, der amerikanische Verein löste grundlos den Vertrag, ohne das Tiffert oder sein Berater zuvor davon in Kenntnis gesetzt wurden.

2013 zog des Tiffert wieder nach Deutschland, VfL Bochum war die neue Adresse des Deutschen. Der Vertrag war eigentlich bis Sommer 2015 abgeschlossen, doch schon nach einem Jahr beendete man einvernehmlich das Engagement. Tiffert war vereinslos.

Im Sommer 2015 gelang es ihm aber dann doch unterzukommen, der Drittligist FC Erzgebirge Aue verpflichtete Christian Tiffert. Der Vertrag gilt bis 2017

Nationalmannschaft

Christian Tiffert war auch in den Nationalmannschaften des DFB aktiv. 2000 wurde er in die deutsche U-18 Nationalmannschaft einberufen, sein Debut in der U-21 Nationalmannschaft gab er 2002, wo er bis 2004 spielte. In dieser Zeit stand er 24 Spiele am Platz und erzielte 2 Tore.

Trainerambitionen

Christian Tiffert, der über 430 Spiele am Platz stand und dabei 34 Tore und 77 Assists beisteuerte, strebt den Erwerb der DFB-Elite-Jugend-Lizenz (ehemals B-Lizenz) an, obwohl er immer noch aktiv am Platz steht.

Christian Tiffert

Christian Tiffert

Statistik

Spiele: 430
Tore: 43
Assists: 77
Gelbe Karten: 91
Rote Karten: 1
Erfolge: Deutscher Vize-Meister (VfB Stuttgart, 2003), Finalist im Ligapokal (VfB Stuttgart, 2006), Österreichischer Fußballmeister (Red Bull Salzburg, 2007)

 

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Alex Januschewsky

Alex Januschewsky wurde 1968 in Salzburg geboren und ist seit Mitte der 1970er Jahre Fan des Salzburger Spitzenfußballs - mit Leib, Herz und Seele. Er war Mitglied von heute nicht mehr existenten SV Austria Salzburg Fangruppierungen, ging aber den Weg der Fan-Neugründung im Jahr 2005 nicht mit. Seit 2010 ist er Herausgeber von SALZBURG12.at und zuständig für Neuigkeiten, Vorberichte sowie die Liveberichterstattung von den Spielen. Ebenso ist er Mitglied von Sports Media Austria, der Vereinigung österreichischer Sportjournalisten.
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1Rheindorf Altach201334+1142
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7Wolfsberger AC206410-922
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Freitag, 24. Februar 2017
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