4:0 gegen die Admira – Salzburg noch einen Schritt entfernt vom Titel

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Wenige Minuten vor Spielbeginn öffnete der Himmel über der Red Bull Arena seine Schleusen. Ein Hagelschauer ging über Wals-Siezenheim nieder und durchnässte das saftige Grün der Salzburger Heimarena. Rechtzeitig zu Spielbeginn beruhigte sich der Wettergott jedoch und somit stand einem spannenden Spiel nichts mehr im Wege.

Zum heutigen „Damentag“ – weibliche Gäste erhielten kostenlosen Zutritt in die Arena – fanden sich knapp 9.500 Fans zum Spiel zwischen dem FC Red Bull Salzburg und dem FC Admira Wacker Mödling ein. Folgende Startformationen schickten die Coaches zu Beginn auf den Rasen.

Die heutige Aufstellung / © SALZBURG12.at

Soriano mit dem „Runden“

Die Partie begann gleich mit einem Aufreger. Einen maßgenauer Lochpass auf Berisha nutzte dieser, um zunächst zwei Gegenspieler samt Admira-Keeper Siebenhandl aussteigen zu lassen und den Ball im leeren Tor unterzubringen. Allerdings erkannte der Assistent des Schweizer Gastschiedsrichters Klossner – zu unrecht – auf Abseits des Norwegers.

Die Salzburger ließen sich jedoch davon nicht beeindrucken und dies sollte sich wenig später auch bezahlt machen. Ein Stanglpass strich zunächst, ohne einen Abnehmer zu finden, durch den Sechzehner und landete bei Lazaro. Der beförderte das Spielgerät von der Torauslinie in den Rücken der Abwehr, wo sich Jonatan Soriano in Position gebracht hatte und den Ball volley im kurzen Eck versenkte. Der Spanier feierte ein kleines Jubiläum, erzielte seinen 30. Bundesliga-Saisontreffer.

Die gegen den Abstieg spielende Admira konnte sich dem Salzburger Angriffsspiel nur selten erwehren und hatte bei einem Distanzversuch von André Ramalho Glück, nicht höher in Rückstand zu geraten. Jörg Siebenhandl lenkte die Kugel noch über die Querlatte.

Gute Stimmung am "Damentag" in der Red Bull Arena / © GEPA Pictures

Gute Stimmung am „Damentag“ in der Red Bull Arena / © GEPA Pictures

 

Andi Ulmer trifft aus der Distanz

In der 33. Minute war der Admira-Keeper allerdings chancenlos. Die Admira konnte einen Salzburger Eckball nur kurz aus der Gefahrenzone befördern, Andi Ulmer legte sich die Kugel auf den starken linken Fuß und zog ab. Der Ball schlug präzise im rechten unteren Eck ein. Der normalerweise als Defensivspezialist agierende Ulmer mit einem perfekten Distanzschuss und seinem zweiten Saisontreffer. 

Valon Berisha hätte die Führung im ersten Durchgang mit einem Kopfball-Lupfer sogar noch erhöhen können, hatte gegen Siebenhandl jedoch knapp das Nachsehen.

Die erste Topchance im zweiten Durchgang fand Marcel Sabitzer nach einer schönen Ballstafette der Hausherren vor. Der Nationalspieler legte sich die Kugel auf den linken Fuß, brachte allerdings keinen Druck hinter seinen Abschluss aus etwa zehn Metern, sodass Siebenhandl die Situation klären konnte.

Nach einer guten Stunde wurde Soriano vom Admira-Kapitän Windbichler gefoult und bekam einen Freistoß zugesprochen. Die Ausführung des Standards aus etwa 25 Metern ließ sich der Kapitän nicht nehmen, drückte den Ball auch über die Mauer, traf allerdings nur den Hintertorpfosten.

Sabitzer schlägt nach einer Stunde doppelt zu / © GEPA Pictures

Sabitzer schlägt nach einer Stunde doppelt zu / © GEPA Pictures

 

Sabitzer-Doppelschlag in 60 Sekunden

Die endgültige Entscheidung fiel in der 67. Spielminute. Soriano leitete einen Konter ein und spielte weiter zu Berisha, der die Chance zunächst vertendelte, allerdings verstolperte Bajrami den Ball, sodass Marcel Sabitzer freie Schussbahn bekam und das Spielgerät trocken gegen die Laufrichtung von Jörg Siebenhandl im Gehäuse der Gäste verwandelte.

Die „Aida“ war kaum verklungen, da konnte Sabitzer erneut anschreiben. Direkt nach Wiederanpfiff eroberten die Salzburger den Ball und stürmten in Richtung Gästetor. Sabitzer scheiterte zunächst an Siebenhandl, brachten den Ball im zweiten Versuch jedoch im Tor unter.

In der 75. Minute kam es zu einem vielumjubelten Comeback. Christian Schwegler, unser „Einwurfmonster“ aus der Schweiz, wurde nach über einem Monat Verletzungspause, für Andi Ulmer eingewechselt. Sein Auftritt blieb jedoch ohne besondere Vorkommnisse.

Genauso wie die Schlussviertelstunde, in der der designierte Meister seinen Vorsprung gekonnt verwandelte und durch Djuricin sogar das 5:0 noch hätte erzielen können.

Vier Runden vor Schluss haben die Salzburger vor dem morgigen Duell der Rapidler mit dem SCR Altach bereits 13 Punkte Vorsprung auf die Wiener und können bereits den Meistersekt in den Kühlschrank stellen. Vor dem nächsten Wochenende darf er jedoch noch nicht geöffnet werden, denn egal wie das Sonntagssspiel ausgeht, Meister können wir morgen definitiv noch nicht werden.

Spielinfo

32. Runde Tipico Bundesliga, Saison 2014/15

FC Red Bull Salzburg

Tipico Österreich Bundesliga LogoSamstag, 09. Mai 2015
18.30 Uhr

FC Admira Wacker Mödling

FC Red Bull Salzburg Trikot

4:0

Admira Wacker Trikot
Red Bull Arena, 9.447 Zuschauer, SR: Klossner (SUI)
 93. Minuten Spielzeit 
Jonatan Soriano (12.)
Andreas Ulmer (33.)
Marcel Sabitzer (67./68.)
Torschützen
SchmitzGelbe KartenWindbichler
Gelb-Rote Karten
Rote Karten
Kategorien
FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
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