Hochverdienter Arbeitssieg gegen den SK Sturm

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Die Salzburger waren zum Abschluss der 25. Runde der Tipico Bundesliga gefordert, konnte doch der SK Rapid vorlegen und den Rückstand durch einen 4:0-Heimsieg gegen Grödig auf sechs Punkte verkürzen. Hütters Mannen hatten ohnedies einiges gutzumachen, die 0:1-Heimpleite gegen Altach steckte dem Salzburg-Fan noch gehörig in den Knochen. 

Für den im Winter vom heutigen Gegner Sturm Graz gekommenen Marco Djuricin war es das erste Spiel gegen seinen Ex-Klub. Im vergangenen November sorgte er beim 2:1-Sieg der Salzburger in der UPC-Arena noch für den Grazer Anschlusstreffer.

So gingen sie ins Spiel / © SALZBURG12.at

So gingen sie ins Spiel / © SALZBURG12.at

Die Gastgeber waren von Beginn an überlegen und kamen durch Soriano nach fünf Minuten zur ersten guten Torgelegenheit. Nach Flanke von Benno Schmitz setzte der Kapitän einen Kopfball, welcher allerdings zu zentral geriet und so Sturm-Keeper Gratzei vor keine Probleme stellte.

Wenig später gingen die ambitionierten Salzburger jedoch hochverdient in Führung. Ausgerechnet Marco Djuricin brachte die Hausherren mit dem Außenrist mit 1:0 in Front, profitierte allerdings von einem Bock von Anel Hadzic, der den Ball nicht klären konnte und somit dem Ex-Grazer den Weg zu seinem ersten Bundesligator für seinen neuen Klub ebnete. Djuricin bewieß nach seinem Treffer zudem Charakter, verzichtete auf überschwänglichen Jubel in der Nähe des Gästesektors.

Tolle Geste: Ex-Grazer Marco Djuricin verzichtet auf übermäßigen Jubel / © GEPA

Tolle Geste: Ex-Grazer Marco Djuricin verzichtet auf übermäßigen Jubel / © GEPA

Die Führung hielt jedoch nur knapp zehn Minuten. Dem ansonsten solide agierenden Schiri Oliver Drachta passierte in der 23. Minute ein folgenschwerer Fehler, als er einem an Freund und Feind vorbeistreichenden Piesinger-Distanzschuss zu unrecht einen Corner folgen ließ. Den Kopfball von Madl konnte Gulacsi noch souverän parieren, beim Nachschuss von Piesinger hatte der Ungar jedoch das Nachsehen und musste den Ausgleich hinnehmen.

Allerdings konnte sich Gulacsi erneut auszeichnen, als er nach einem katastrophalen Djuricin-Rückpass dem allein aufs Tor stürmenden Roman Kienast den Ball noch vor den Beinen wegspitzeln konnte und somit den Rückstand abwendete.

Der Salzburger Angriffsfußball nahm nach dieser Aktion jedoch wieder Fahrt auf. Christian Gratzei erwischte allerdings einen Sahnetag und konnte sowohl gegen Sabitzer (33.), als auch Minamino (42.) klären und parierte in der Nachspielzeit eine Freistoß-Rakete von Martin Hinteregger. Zudem vergab Jonny Soriano nach Minamino-Querpass aus spitzem Winkel die Chance auf das 2:1, sodass die Partie mit einem Remis zur Halbzeit gepfiffen wurde.

Durchgang zwei begann ähnlich impulsiv wie Halbzeit eins, allerdings wurden die Gäste durch punktuelle Nadelstiche gefährlich. Nachdem zunächst ein Schwegler-Schuss von Klem abgeblockt wurde, rauschte in der 53. Minute ein Querpass von Schick durch den Salzburger Strafraum, ohne jedoch einen geeigneten Abnehmer zu finden.

Nach etwa einer Stunde hatte Minamino seinen großen Auftritt, doch zunächst scheiterte der Japaner nach Doppelpass mit Soriano noch an Keeper Gratzei und kurz darauf setzte er einen Ball von der rechten Seite an die Stange, sodass die knapp 9.000 Fans auf den Rängen weiter auf den erlösenden Führungstreffer warten mussten.

Als sich die Salzburger immer öfter im Grazer Abwehrnetz verfingen und Kapitän Soriano in der 74. Spielminute nach Laimer-Hereingabe nur das Außennetz traf, merkte man zusehends, wie die Unruhe auf den Rängen stieg.

Erlösung! Kapitän Soriano stellt für sein Team auf 2:1 / © GEPA

Erlösung! Kapitän Soriano stellt für sein Team auf 2:1 / © GEPA

Allerdings leitete der heute wohl beste Salzburger, Naby Keita, den hochverdienten Führungstreffer für die Salzburger ein. Der 20-jährige feuerte in Minute 76 aus der Distanz ab, Soriano stand ideal „im Weg“, fälschte den Ball ab und via rechter Innenstange landete das Spielgerät im Tor – 2:1! Der Spanier konnte damit seine Mini-Torsperre brechen, traf seit dem 1:2 in Villarreal wieder für den FC Red Bull Salzburg und festigte mit dem 22. Bundesligatreffer seine Führung in der Torjägerliste.

In der Schlussphase der Partie brachte Foda den Ex-Salzburger Edomwonyi für den – ebenfalls Ex-Salzburger – Offenbacher, doch auch das konnte am Sieg der Hausherren nichts mehr ändern. Die Bullen brachten das 2:1 über die Zeit und stellten den alten Neun-Punkte-Vorsprung auf den SK Rapid in der Bundesligatabelle wieder her.

Spielinfo

25. Runde Tipico Bundesliga, Saison 2014/15

FC Red Bull Salzburg

Tipico Österreich Bundesliga LogoSonntag, 16. März 2015
16.30 Uhr

SK Sturm Graz

FC Red Bull Salzburg Trikot

2:1

SK Sturm Graz Trikot
Red Bull Arena, 9.129 Zuschauer, SR: Oliver Drachta
 94. Minuten Spielzeit 
Marco Djuricin (12.)
Jonatan Soriano (76.)
TorschützenSimon Piesinger (23.)
Schwegler, LaimerGelbe KartenMadl, Offenbacher
Gelb-Rote Karten
Rote Karten
Kategorien
FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
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