Marco Djuricin
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Vorgestellt: Marco Djuricin
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Das Gerücht, dass Marco Djuricin beim FC Red Bull Salzburg landen könnte, hielt sich hartnäckig. Gestern ist aus dem Gerücht Wahrheit geworden. Der 22jährige Wiener wechselte vom SK Sturm Graz mit sofortiger Wirkung in die Mozartstadt und erhielt einen Vertrag bis 2018.

Marco Djuricin wurde am 12. Dezember 1992 in Wien geboren. Sein Vater Goran ist aktueller Co-Trainer der U20-Nationalmannschaft.

Von Deutschland nach Österreich

Als Jugendspieler war Djuricin noch in Österreich unterwegs, wechselte aber schon in 2008 in die U17 von Hertha BSC nach Deutschland, wo er 2010 in die Kampfmannschaft berufen wurde. 2012 wurde er für ein Jahr zu Jahn Regensburg verliehen.

Im Juli 2013 kam Djuricin von der Hertha zum SK Sturm Graz. 44mal war Marco für die „Blackies“ im Einsatz und steuerte dort 24 Tore und 12 Assists zum Spielgeschehen bei.

Seit der U17 ist Marco auch Spieler der österreichischen Nationalmannschaft und traf bei seinem U21-Debut gegen die Schweiz gleich. Das war auch das Siegestor. Mit der U19 war er übrigens auch Teilnehmer der U19-Europameisterschaft.

Schlechter Start

Marco Djuricin und Red Bull Geschäftsführer Jochen Sauer

Marco Djuricin und Red Bull Geschäftsführer Jochen Sauer

Sein Debut beim SK Sturm war gleich von Verletzungen geprägt. Durch einen Kreuzbandriss, gefolgt von einem Muskelfaserriss verpasste Marco mehr als die erste Saisonhälfte 2013/14. Dennoch gelangen ihm in 18 Spielen noch 6 Tore und 6 Assists. Auch im Cup traf er einmal.

In der aktuellen Saison 2014/15 wendete sich aber das Blatt. Djuricin stand 18mal am Feld und traf dabei 11mal, was aktuell Platz 3 (zusammen mit Reyna) in der laufenden Torschützenwertung bedeutet. Das (neue) Salzburger Sturm-Trio – Soriano, Alan und Djuricin – traf in der laufenden Saison öfter als alle Spieler der Admira und Neustadt zusammen.

Am 8. Jänner 2015 machte Marco nun seinen nächsten Karriereschritt und landete beim amtieren Doublesieger aus der Mozartstadt.

[pull_quote_center]Bei Red Bull Salzburg habe ich die besten Voraussetzungen und Perspektiven für mich gefunden. Marco Djuricin[/pull_quote_center]

Stimmen zum Transfer

Sportdirektor Ralf Rangnick freut sich über die Verpflichtung:

Marco Djuricin gehört zu den besten Stürmern in der österreichischen Bundesliga. Er passt mit seinen Qualitäten sehr gut zu uns, und wir freuen uns, dass wir mit ihm einen weiteren jungen und entwicklungsfähigen Spieler für Red Bull Salzburg gewinnen konnten.

Aber auch Marco Djuricin freut sich, in Salzburg gelandet zu sein:

Die Entscheidung ist mir nicht schwergefallen, denn ich wollte immer bei Red Bull Salzburg spielen. Mir gefällt der Spielstil, und die aggressive, offensive Spielweise liegt mir sehr.

Ein längeres Interview mit dem Spieler findet ihr auf der Webseite des Vereins.

 

Alex Januschewsky

Alex Januschewsky wurde 1968 in Salzburg geboren und ist seit Mitte der 1970er Jahre Fan des Salzburger Spitzenfußballs – mit Leib, Herz und Seele. Er war Mitglied von heute nicht mehr existenten SV Austria Salzburg Fangruppierungen, ging aber den Weg der Fan-Neugründung im Jahr 2005 nicht mit. Seit 2010 ist er Herausgeber von SALZBURG12.at und zuständig für Neuigkeiten, Vorberichte sowie die Liveberichterstattung von den Spielen.

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1 Comment
  1. […] hat Salzburg Nils Quaschner in Richtung Leipzig verloren. Zwar wurde Marco Djuricin von SK Sturm Graz verpflichtet, dennoch stellt sich die Frage, ob Salzburg für kommende […]

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