Im Spitzenspiel der Runde gegen Rapid

Am Sonntag trifft Salzburg auf Rapid Wien - ein Duell mit Brisanz....
SK Rapid Wien vs. FC Red Bull Salzburg
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SK Rapid Wien vs. FC Red Bull Salzburg

Was haben Spieler wie Ivanschitz, Prosenik, Garger, Pfeifenberger oder Weber gemeinsam? Alle diese Akteure haben sowohl für den aktuell 2. und den 3. der heimischen Tabelle gespielt. In jüngerer Vergangenheit wurde diese Liste um die Namen Dibon und Sabitzer erweitert: Die 10. Runde der Tipico Bundesliga bringt das Spitzenspiel SK Rapid Wien gegen FC Red Bull Salzburg

Rapid im Aufwärtstrend

In der 1. Runde dieser Saison gab es für den SK Rapid Wien, die ja nun im Happel-Stadion spielen, gleich eine saftige Niederlage gegen die Mozartstädter. Mit 6:1 wurden die Wiener in der Red Bull Arena abgefertigt. Aufsteiger Altach bescherte den Wienern dann noch in Runde 7 eine Heimniederlage. Doch Rapid scheint sich nun gefangen zu haben. Die letzten drei Spiele (Grödig, Wr. Neustadt und WAC) wurden allesamt gewonnen. Diese Bemühungen brachten Rapid auf den aktuellen Tabellenplatz 3 – nur 3 Punkte hinter den Salzburgern.

Im Cup tat sich Rapid ungleich schwerer, als der Gegner am Sonntag. Ein „müdes“ 0:1 gegen SV Wallern (aktuell 11. der Regionalliga Mitte) reichte den Hütteldorfern zum Aufsteig in die nächste Runde des Cups.

Trainer Barisic kann für das Spitzenspiel am Sonntag nicht auf den vollen Kader zurückgreifen und kann sich in diesem Fall mit Adi Hütter die Hände reichen. Schrammel „steht“ mit einer Gelb-Sperre, Kuen, Behrendt, Alar und Schimpelsberger fehlen aus heutiger Sicht verletzungsbedingt.

[Vereinsinfo SCR]

Cup nicht überbewerten

Zugegeben war das 1:12 gegen den Wiener Sportklub für den FC Red Bull Salzburg sicherlich ein Befreiungsschlag und wird sicher seinen Teil zur Motivation beigetragen haben – doch überbewerten darf man ein Spiel gegen einen Regionalligisten nicht. Dazu plagen die Salzburger Sorgen, was die Verteidigung betrifft. Zum einen funktioniert das Defensivspiel aktuell nicht gewohnt, erschwerend kommt nun noch dazu, dass Team-Verteidiger Martin Hinteregger nach seiner „Gelb-Roten“ für das Spiel gegen Rapid gesperrt ist. Und auch die Liste der verletzten Verteidiger hat sich Christian Schwegler (Muskelverletzung) erhöht, dessen Einsatz für das Spiel am Sonntag mehr als fraglich ist. Viele Alternativen stehen Adi Hütter damit nicht mehr zur Verfügung. Benno Schmitz stand schon als „warm up“ beim Cup-Spiel im Einsatz. Ebenso ist der Einsatz von Peter Ankersen und Andi Ulmer (beide Muskelverletzung) fraglich.

Cup ist nicht Bundesliga. Auch wenn die Salzburger das Cup-Spiel gewonnen haben, in der Bundesliga bleiben die drei Niederlagen en suite. Auch wenn die Spiele gegen Sturm, WAC und Austria Wien nur knapp verloren wurden, war hier augenscheinlich, dass da der Wurm im Spiel der Salzburger ist. Chancenauswertung, kreatives Spiel und Alternativen im Spielaufbau waren allesamt Mangelware. Trainer Hütter stand (und steht noch) im Zentrum der Kritik und ist sicherlich „angezählt“.

Nur ein Auswärtssieg gegen Rapid könnte die Gegner des Trainers – zumindest kurzfristig – zum Verstummen bringen. Allerdings ist diese Aufgabe, begründet durch die zahlreichen Ausfälle in der Defensive, sicherlich keine leichte. Ob es geklappt hat oder nicht, wird am Montag auf zahlreichen Stammtischen oder Pausenräumen Gesprächsthema sein.

[Vereinsinfo RBS]

Stimmen vor dem Spiel

Adi Hütter: „Der Sieg im Cupspiel war sehr wichtig für uns, weil wir dabei gezeigt haben, dass die Mannschaft absolut intakt ist. Sie hat auch wieder diese Spielfreude und Kreativität gezeigt und viele schöne Tore erzielt. Aber man kann das nicht dem Spiel am Sonntag vergleichen, weil Rapid einfach ein anderes Kaliber ist. Aber wir fahren mit Selbstvertrauen dort hin und wissen, was uns erwartet.
Wenn man neun Spieler nicht zur Verfügung hat, kann man davon ausgehen, dass das keine angenehme Situation ist. Es ist vor allem deswegen unangenehm, weil sehr viele Spieler im Abwehrbereich betroffen sind. Zu den Langzeitverletzten hat sich auch Martin Hinteregger mit der gelb-roten Karten gegen Austria Wien und die drei Außenverteidiger Ulmer, Schwegler und Ankersen, die sind muskulär angeschlagen sind, hinzu gesellt. Deshalb kann es sein, dass ich gezwungen bin, am Sonntag eine neue Aufstellungsvariante aus dem Hut zu zaubern.“
 
Marcel Sabitzer: „Ich habe mich von Beginn an gut in die Mannschaft hier in Salzburg eingefügt, meine Leistung bringen können und das Vertrauen des Trainers bekommen – und dieses auch ganz gut zurück gezahlt. Ich stelle aber das Persönliche gern in den Hintergrund, um Erfolg mit der Mannschaft zu haben. Das heißt, dass wir am Sonntag ruhig gewinnen können und ich mache keinen Scorerpunkt.
Wie ich noch bei Rapid war, war es so, dass die Spiele gegen Red Bull Salzburg und die Austria die Wichtigsten in der Saison waren. Deshalb weiß ich auch, wie motiviert die Rapidler gegen uns sein werden. Ein kleiner Vorteil ist vielleicht, dass es den Heimvorteil vom Hanappi-Stadion jetzt nicht mehr gibt.“

Spielinfo

10. Runde der tipico Bundesliga
Sonntag, 23. August 2014, 16.30 Uhr, Ernst-Happel-Stadion
SK Rapid Wien TrikotFC Red Bull Salzburg Trikot auswärts
SK Rapid WienFC Red Bull Salzburg
  

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FC Red Bull Salzburg
Alex Januschewsky

Alex Januschewsky wurde 1968 in Salzburg geboren und ist seit Mitte der 1970er Jahre Fan des Salzburger Spitzenfußballs - mit Leib, Herz und Seele. Er war Mitglied von heute nicht mehr existenten SV Austria Salzburg Fangruppierungen, ging aber den Weg der Fan-Neugründung im Jahr 2005 nicht mit. Seit 2010 ist er Herausgeber von SALZBURG12.at und zuständig für Neuigkeiten, Vorberichte sowie die Liveberichterstattung von den Spielen. Ebenso ist er Mitglied von Sports Media Austria, der Vereinigung österreichischer Sportjournalisten.
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