Schweden Aftonbladet
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Schwedische Medienhetze: Die Antwort folgt am Platz!
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Schweden Aftonbladet

Medienhetze aus Schweden

Österreich hat uns nicht nur Josef Fritzl und Adolf Hitler gegeben. Es gibt auch Red Bull Salzburg, den meist gehassten Fußballverein unserer Zeit.

So titelt die schwedische Boulevardzeitung „Aftonbladet“ in einer Kolumne von Ronnie Sandahl (Link zum Originalartikel) und bringt damit das Bashing gegen den österreichischen Doublesieger auf eine neue, traurige, Stufe. Als Fan des FC Red Bull Salzburg ist man Verbalinjurien ja gewohnt. Kommerzverein, Dosenkicker, Bullenschweine… an all das hat man sich gewöhnt und tut dies mit einem müden Lächeln ab. Aber mit der grausamsten Person der Geschichte und einem Kinderschänder auf eine Stufe gestellt zu werden, ist ein Novum.

Bedenkliche Historie

Die Boulevardzeitung Aftonbladet hat seit ihrer Gründung eine bedenkliche Entwicklung genommen. So findet man folgende Entstehungsgeschichte in der Wikipedia über das „Blatt“:

[box type=“info“ align=“alignleft“ width=“100%“ ]Aftonbladet wurde im Jahre 1830 von Lars Johan Hierta gegründet und bis 1851 geleitet. Er leitete durch seine Opposition zur persönlichen Macht des Königs eine neue Ära in der Geschichte der schwedischen Presse ein und wird dort als „der Bahnbrecher der freien Presse“ betrachtet. In der Stockholmer Munkbronstraße nahe dem ursprünglichen Sitz von Aftonbladet ließ der „schwedische Presseklub“ vom Bildhauer Christian Eriksson eine Statue für Hierta errichten.

Die Zeitung war ursprünglich liberal und ausgeprägt antimonarchistisch, wurde aber im 20. Jahrhundert immer konservativer, um während des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges offen für Deutschland Stellung zu nehmen. 1956 kaufte der schwedische Gewerkschaftsbund LO die Zeitung, die damit zum Sprachrohr der schwedischen Sozialdemokraten wurde. Seit Juni 2009 kontrolliert der norwegische Medienkonzern Schibsted 91 Prozent der Anteile an der Zeitung, während sich die restlichen neun Prozent der Aktien weiterhin im Besitz des Gewerkschaftsbundes befinden.

2009 führte ein Artikel über Organhandel in Israel zu diplomatischen Reaktionen seitens der israelischen Regierung gegenüber Schweden. Der Autor des Artikels konnte keine Belege vorlegen.[/box]

Antwort am Platz

Auch wenn die Salzburg-Fans angesichts dieser UNGLAUBLICHEN Formulierung dieses Mediums in den diversen sozialen Medien auf die Barrikaden steigen, darf und muss die Antwort am Platz erfolgen. Keiner der Malmö FF-Spieler bzw. Gästefans ist Verfasser dieser Schmierschrift. Und sollte sich der werte Herr Kolumnist unter den Zuschauern befinden, wäre es mehr als angebracht, ihm den Ausgang aus der Arena zu zeigen. Sowohl in Österreich, als auch in Schweden.

Alex Januschewsky

Alex Januschewsky wurde 1968 in Salzburg geboren und ist seit Mitte der 1970er Jahre Fan des Salzburger Spitzenfußballs – mit Leib, Herz und Seele. Er war Mitglied von heute nicht mehr existenten SV Austria Salzburg Fangruppierungen, ging aber den Weg der Fan-Neugründung im Jahr 2005 nicht mit. Seit 2010 ist er Herausgeber von SALZBURG12.at und zuständig für Neuigkeiten, Vorberichte sowie die Liveberichterstattung von den Spielen.

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1 Comment
  1. […] Vergleich ist klar abzuweisen und auf das Schärfste zu verurteilen. Solche Relationen haben im Sport nichts […]

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