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Salzburg-Aufholjagd wird nicht belohnt
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Keine drei Tage nach der Enttäuschung von Malmö kehrte der Ligaalltag in Salzburg ein. Gegen den SK Sturm wollten sich die „Bullen“ wieder aus der sportlichen Lethargie schießen, folgende Elf sollte es richten:

RBSSTU Aufstellung2

Nackenschlag zu Beginn

Die Partie begann jedoch, wie sie blöder nicht hätte beginnen können. Djuricin spielte Katz und Maus mit Ramalho und legte für Stankovic auf. Der zog aus 16 Metern ab und brachte den SK Sturm, der bisher aus sechs Spielen nur einen Sieg verbuchen konnte, mit 1:0 in Führung.

Und leider ging es in dieser Gangart weiter. In Minute 13 hatte Djuricin die Chance auf 0:2 zu stellen, scheiterte jedoch vorerst an Gulacsi. Eine Minute später passierte es doch. Ein präziser, weiter Ball von rechts fand Stankovic und der traf ins lange Eck, stellte auf 0:2.

Die Salzburger waren konsterniert und brauchte etwas, um sich wiederzufinden. Nach einer halben Stunde bediente Kampl Soriano und der Kapitän kam auch zum Abschluss, scheiterte jedoch an Pliquett im Tor.

Adi Hütter musste die zweite Niederlage in Folge einstecken / © GEPA

Adi Hütter musste die zweite Niederlage in Folge einstecken / © GEPA

Salzburg kommt zurück ins Spiel

Fünf Minuten später konnten die Hausherren jedoch erstmals anschreiben. Kampl bekam von Sabitzer den Ball, zog zur Mitte und traf mit einem präzisen Schuss ins lange Eck.

Kurz vor der Pause setzte Soriano einen Freistoß ans Außennetz und auch Alan hatte in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs die Möglichkeit auf den Ausgleich, allerdings konnte der am falschen Fuß erwischte Pliquett den Einschlag noch verhindern.

Im zweiten Durchgang setzte Ramalho die erste Duftmarke, zog von der Mittellinie ansatzlos ab. Der zu weit vor seinem Tor stehende Sturm-Keeper hatte Glück, dass der Ball nicht im, sondern am Tor landete.

Wenig später prüfte Ankersen Pliquett mit einem satten Schuss von der Sechzehnerlinie, der Deutsche klärte zur Ecke. Der Standard kam zur Mitte, über Sabitzer landete das Spielgerät bei Soriano, der den Fuß hinhielt und in die lange Ecke abschloss. Ausgleich!

Sorgte für den zwischenzeitlichen Ausgleich: Jonny Soriano / © GEPA

Sorgte für den zwischenzeitlichen Ausgleich: Jonny Soriano / © GEPA

Sturm mit dem Lucky Punch

Salzburg hatte jetzt Lunte gerochen. Freistoß für die Hausherren – ein Fall für Jonny! Der Kapitän zirkelte diesen mustergültig über die Mauer und Pliquett musste eine Glanzparade auspacken um den Ball noch aus der rechten unteren Ecke zu fischen.

In der 77. Minute lag das 3:2 zweimal in der Luft. Zunächst landete ein Corner bei Lazaro, der seinen Gegenspieler überlupfte und aus spitzem Winkel abzog. Pliquett klärte zum Corner – und auch dieser sollte gefährlich werden. Martin Hinteregger wurde gesucht, gefunden und zielte per Kopf ins lange Eck. Die Kugel ging knapp ins Toraus.

In der Schlussminute glückte den Gästen schließlich der Lucky-Punch. Schick fing einen Angriffsversuch der Salzburger ab, spielte raus auf Schmerböck der den präzisen Stanglpass auf den durchstartenden Djuricin flogen ließ. Der Stürmer der Grazer stellte auf 2:3 und ließ den Anhang der Steirer jubeln. Das Spiel war verloren.

Jetzt folgt eine zweiwöchige Länderspielpause, ehe es am 14. September mit dem Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer und dem Tabellenzweiten gegen Wolfsberg weitergeht. Die Partie findet wegen dem erwarteten Andrang im Wörtherseestadion statt.

Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: „SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!“

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1 Comment
  1. […] fast nicht mehr gewöhnt. Die Niederlage in Malmö noch nicht richtig verdaut, setzte es gegen Sturm Graz in der Bundesliga gleich den nächsten Dämpfer. Die Truppe von Adi Hütter war gegen die Steirer […]

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