Ralf Rangnick
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„Es wäre sogar dumm, würden wir das nicht machen.“
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Ralf Rangnick

Ralf Rangnick wehrt sich gegen die Vorwürfe

Was haben der FC Bayern München und Borussia Dortmund gemeinsam? „Nichts“ würde wohl jeder Fußballfan sagen. Doch in einer Position sind sich die beiden deutschen Vereine einig. Borussia Dortmund-Geschäftsführer Hans Joachim Watzke und Bayern Münchens Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge finden die Transferpolitik von Red Bull „moralisch fragwürdig“, wie u.a. sportnet.at berichtet.

Rangnick reagiert

„Es sollen sich alle Verantwortlichen, die sich gerade über uns Gedanken machen, mal bei internationalen Klubs umschauen. Es gibt Klubs, die wissen schon gar nicht mehr, wohin sie die ganzen Spieler verliehen haben und haben dafür sogar eigene Leute angestellt, die das im Überblick haben sollen.“ Als Beispiele zog Rangnick Manchester City, Manchester United und FC Chelsea heran, bei denen das „Gang und Gäbe“ ist.

Es wäre sogar dumm, würden wir das nicht machen. Ralf Rangnick

„Es ist sicher ungewöhnlich, dass ein Zweitligist, Spieler an einen Erstligisten verleiht, das ist richtig, aber wir wollen Synergien zwischen den beiden Klubs schaffen, alles andere wäre in meiner Rolle als Sportdirektor der beiden Klubs auch grob fahrlässig. Es wäre sogar dumm, würden wir das nicht machen.“

Auf das „Financial Fairplay“ angesprochen, meint der Sportchef: „Die UEFA sollte vorher bei anderen Klubs nachschauen, aber wenn sie zu uns kommen, werden wir ihnen alles offenlegen und zeigen. Alle werden sehen, dass wir nichts unrechtes machen. Bei uns werden alle Anforderungen erfüllt.“

Gerade die Bayern

Besonders lustig sind die Worte der Bayern zu betrachten. Im Interview mit der SportBild meinte Rummenigge: „Zunächst mal eins: Ich habe keine Sorge oder gar Ängste vor RB Leipzig. Zweitens: Das Thema RB Leipzig, die ganze Diskussion, kann man relativ schnell zu den Akten legen – wenn man Financial Fairplay als Lizenzierung bitte auch in der Bundesliga einführt.“ Dann wäre das Thema schnell erledigt: „Herr Mateschitz darf dann nämlich per anno maximal 15 Millionen pro Jahr investieren – oder 45 Millionen für drei Jahre.“

Spätestens hier wird aus dem Schmunzler ein Lacher. Der FC Bayern München ist ja bekannt dafür, seit Jahrzehnten seine Gegner „schwach zu kaufen“. Eine ellenlange Liste findet man online bei der Zeitung WAZ. Sehr moralisch Herr Rummenigge…

Eure Meinung?

Business as usual oder moralisch verwerflich? Wir freuen uns auf eure Pro- bzw. Contra-Argumente:

 

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Alex Januschewsky

Alex Januschewsky wurde 1968 in Salzburg geboren und ist seit Mitte der 1970er Jahre Fan des Salzburger Spitzenfußballs – mit Leib, Herz und Seele. Er war Mitglied von heute nicht mehr existenten SV Austria Salzburg Fangruppierungen, ging aber den Weg der Fan-Neugründung im Jahr 2005 nicht mit. Seit 2010 ist er Herausgeber von SALZBURG12.at und zuständig für Neuigkeiten, Vorberichte sowie die Liveberichterstattung von den Spielen.

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