Roger Schmidt (GEPA)
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Viel (medialer) Wirbel um Roger Schmidt
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Roger Schmidt (GEPA)

Roger Schmidt (GEPA)

Selten taucht ein Name so oft in so kurzer Zeit hintereinander in den Medien auf. Die Rede ist von Salzburg-Coach Roger Schmidt. Der Grund dafür sind Wechselgerüchte rund um den beliebten und erfolgreichen Salzburg-Trainer.

Als Schmidt bei der Pressekonferenz auf das Interesse der Eintracht Frankfurt an seiner Person angesprochen wurde, meinte der deutsche Trainer:

Es hat natürlich Anfragen gegeben, es ist nicht so, dass das immer ohne Substanz ist

Eine Aussage, die zu Spekulationen geradezu anregt. Diese Spekulationen werden nun noch durch ein Interview von Schmidt im ORF Salzburg genährt, wo er erklärte:

Diese Frage muss ich mir nun selbst beantworten. Es ist so, dass dies in meiner Hand liegt. Da werde ich mir ganz ausführlich Gedanken darüber machen. Aber dass das für mich keine einfache Entscheidung wäre, hier wegzugehen, ist glaube ich klar. Konkretes aus Deutschland gab es schon öfters, nur jetzt liegt es in meiner Hand.

Der Kurier interpretiert in diese Aussage, dass Schmidt, der ja erst im Dezember 2013 einen neuen Vertrag bis 2016 unterschrieben hat, eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag haben müsse. Natürlich gibt es dafür keine offiziellen Bestätigungen seitens des FC Red Bull Salzburg.

Roger Schmidt bekräftigt zwar immer wieder, dass er sich in Salzburg sehr wohl fühle und dass er mit der Mannschaft noch nicht da ist, wo er hin will, dennoch beschleicht die Fans seit wenigen Tagen ein ungutes Gefühl.

Kein logischer Wechsel

Logisch wäre ein möglicher Wechsel des Salzburger Trainers wohl nur aus einem Grund: die deutsche Liga ist unbenommen über der österreichischen anzusiedeln. Auch wenn der „Traditionsverein“ Eintracht Frankfurt sicherlich eine durchaus brauchbare Adresse ist, sportlich kann ein Wechsel zur Eintracht nur als „Herausforderung für die Zukunft“ angesehen werden. Die Frankfurter rangieren aktuell auf Platz 11 der Tabelle, ein Ticket für einen europäischen Bewerb ist illusorisch.

Hütter nach Salzburg?

Ebenso hartnäckig ist das Gerücht, dass Adi Hütter, der im Sommer SV Grödig verlassen wird, ein Kandidat für den Head-Coach bei FC Red Bull Salzburg sein soll. Auch wenn sich Hütter den Spielstil des neuen Meisters zum Vorbild genommen hat, ist er bei weitem nicht der Wunschtrainer der Salzburger Fans:

Hütter als Trainer wäre eine mittlere Katastrophe. Christoph H. (RBS-Fan)

In Wahrheit wünschen sich die Fans nur eines: Roger Schmidt soll seinen Vertrag erfüllen und die Salzburger in die Champions League Gruppenphase führen! Ein „Bruch der Kontinuität“ würde die Salzburger sportlich wohl wieder um ein Jahr zurückversetzen.

Alex Januschewsky

Alex Januschewsky wurde 1968 in Salzburg geboren und ist seit Mitte der 1970er Jahre Fan des Salzburger Spitzenfußballs – mit Leib, Herz und Seele. Er war Mitglied von heute nicht mehr existenten SV Austria Salzburg Fangruppierungen, ging aber den Weg der Fan-Neugründung im Jahr 2005 nicht mit. Seit 2010 ist er Herausgeber von SALZBURG12.at und zuständig für Neuigkeiten, Vorberichte sowie die Liveberichterstattung von den Spielen.

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