Red Bull Salzburg: Mit Rückenwind ins Halbfinale!

Der FC Red Bull Salzburg zieht souverän ins Cup Halbfinale ein....
ÖFB Cup Viertelfinale- WAC vs RBS
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ÖFB Samsung Cup Viertelfinale. Der FC Red Bull Salzburg bestritt dieses Spiel beim WAC in der Känrner Lavanttal-Arena. Kein leichter Gegner, denn die Kühbauer Truppe versprach bis zum „letzten Blutstropfen“ zu kämpfen. Trainer Roger Schmidt schickte seine „Bestformation“ auf’s Feld:

Aufstellung WAC Red Bull Salzburg

Wenig los in Hälfte 1

Die Verhältnisse in Wolfsberg waren nicht die Besten. Auch wenn der Wettergott die Himmelsschleusen dicht hielt, wehte ein starker Wind über das Käntner Grün, der sich aber vielleicht – zumindest in der 2. Hälfte – als vorteilhaft erweisen sollte. Salzburg begann das Spiel gegen den Wind und das war spürbar.

Salzburg wirkte in den ersten 30 Minuten durchaus feldüberlegen, aber mehr als Halbchancen waren nicht zu beobachten. Einzig Andi Ulmer gelang in der 12. Minute ein durchwegs gefährlicher Schuss auf’s Tor, verzog aber (windbegünstigt oder nicht) rechts am Tor vorbei. Es brauchte dann bis zur 39. Minute – mitten in einer Sturm- und Drangphase der Wolfsberger, als Alan sich nach einer Ecke mit einem Kopfball bemerkbar machte, der das Tor aber verfehlte. Kurz vor der Pause zeigte der wieder genesene Peter Gulacsi, warum er die Nr. 1 im Tor der Salzburger ist. Ein direkter Freistoss von Kerhe ins kurze Eck wurde vom Ungarn entschärft. Mit dem 0:0 ging es in die Kabinen.

Mit Rückenwind zum Kantersieg

In der 2. Hälfte erhöhten die Salzburger den Druck merklich und schon wenige Minuten nach Anpfiff war es dann endlich so weit. Mané legte an der Strafraumgrenze auf den heranstürmenden Florian Klein ab, der wuchtig das Spielgerät in den Maschen der Kärntner versenkte. Auftakt für das Schützenfest!

10 Minuten später – Freistoss für die Salzburger. Andi Ulmer zirkelte den Ball mit Effet und Rückenwind in den Strafraum, wo Andre Ramalho am höchsten aufstieg. Der Kopfball landete unhaltbar im Tor des WAC. Wenn’s die Stürmer nicht machen…

Rote Karte als Sargnagel

In der 70. Minute trennte Rnic den heranstürmenden Sadio Mané vom Ball und sah dafür Rot wegen Torraubs. Alan trat an und versenkte den Ball durch die Mauer im linken unteren Eck.

Alan hatte auch in Wolfsberg wieder Grund zum Jubeln

Alan hatte auch in Wolfsberg wieder Grund zum Jubeln

Wolfsberg hatte nun den Salzburgern endgültig nichts mehr entgegen zu setzen. In Minute 77 holte der WAC Goalie Dobnik Alan von den Beinen, den daraus resultierenden Elfmeter verwandelte Zluj eiskalt! 4:0 für die Mozartstädter! 3 Minuten lies Schiedsrichter Hameter nachspielen – 3 Minuten zu viel aus Kärntner Sicht. In der 90. Minute lies der eingewechselte Marco Meilinger einen Schuss der Marke „Kracher“ aus rund 18 Metern auf das Tor des WAC ab – wieder musste Dobnik hinter sich greifen. 5:0! Das war den Salzburgern aber immer noch nicht genug. Nur 2 Minuten später bedient Ilsanker via Lochpass erneut Alan, der mit seinem zweiten Tor den Endstand besiegelte.

Stimmen nach dem Spiel

Roger Schmidt: „Es war das erwartet schwere Spiel. Vor allem vor der Pause, wo wir gegen den Wind gespielt haben. Aber auch da waren wir gefährlicher und hatten die besseren Chancen. Nach der Pause haben wir dann klar dominiert und zum richtigen Zeitpunkt die nötigen Tore geschossen. Kompliment an die Mannschaft.“

Roger Schmidt bedankt sich bei den spärlich mitgereisten Fans

Roger Schmidt bedankt sich bei den spärlich mitgereisten Fans

Florian Klein: „In der zweiten Hälfte ist es viel besser gegangen als in der ersten. Da war es sehr schwierig, weil es gegen den Wind gegangen ist. Da wollten wir ruhig spielen. Mit dem Wind im Rücken war es in der zweiten Hälfte dann einfach zu kombinieren. Wir wussten, dass es schwierig wird. Wenn wir in der ersten Hälfte Harakiri gespielt hätten, wäre es vielleicht schwierig geworden.“

Christoph Leitgeb: „In der ersten Hälfte haben wir uns schwergetan, in der zweiten waren wir sehr stark. Jetzt wünsche ich mir Horn oder St. Pölten als nächsten Gegner, denn ein Finale gegen Sturm wäre für mich ein Traum.“

Interview nach dem Spiel

Spielinfo

ÖFB Samsung Cup Viertelfinale
Lavanttal Arena, 4.600 Zuschauer, Schiedsrichter: Hameter
RZ Pellets WACFC Red Bull Salzburg
RZ Pellets WAC0:6FC Red Bull Salzburg
0:1Klein (49.)
0:2Ramalho (59.)
0:3
0:4
0:5
0:6
Alan (72.)
Zulj (77./Elfmeter)
Meilinger (90.)
Alan (92.)

Gelbe Karten: Standfest, Kerhe, Sollbauer; Klein, Ramalho
Gelb/Rote Karten: 
Rote Karten: Rnic (70./Torraub)

Für SALZBURG12.at berichteten Alex Januschewsky und Christoph Lumetzberger.

 

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FC Red Bull Salzburg
Alex Januschewsky

Alex Januschewsky wurde 1968 in Salzburg geboren und ist seit Mitte der 1970er Jahre Fan des Salzburger Spitzenfußballs - mit Leib, Herz und Seele. Er war Mitglied von heute nicht mehr existenten SV Austria Salzburg Fangruppierungen, ging aber den Weg der Fan-Neugründung im Jahr 2005 nicht mit. Seit 2010 ist er Herausgeber von SALZBURG12.at und zuständig für Neuigkeiten, Vorberichte sowie die Liveberichterstattung von den Spielen. Ebenso ist er Mitglied von Sports Media Austria, der Vereinigung österreichischer Sportjournalisten.
Ein Kommentar
  • Letztes Saisonduell in der Südstadt › SALZBURG12.at
    18 April 2014 at 9:43
    Leave a Reply

    […] der FC Red Bull Salzburg den Schwung aus der zweiten Hälfte des Cup-Viertelfinales mitnehmen kann, dann ist die breite Brust für das Spiel in der Südstadt angesagt. Der WAC wurde […]

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