„Die ‚Austria Salzburg neu‘ hat mit meiner Austria überhaupt nichts zu tun“

Lesestoff! Das Interview mit Ehrenpräsident Rudolf Quehenberger in der Sportwoche....
Rudi Quehenberger
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Es gibt Interviews, die gehen für die einen runter wie Bier in der trockenen Kehle, anderen hingegen bleiben die Worte im Hals stecken. Zu welcher „Fraktion“ wer gehört, muss jeder für sich entscheiden. In den letzten Tagen erschien ein solches Interview bei der Sportwoche bzw. sportnet.at.

Sportwoche Quehenberger Interview

Sportwoche

RUDI QUEHENBERGER

„Die Austria ist Red Bull“

titelte die bekannte österreichische Sportzeitschrift. Dort gab der allseits bekannte und beliebte „Vater des Salzburger Fußballwunders“ ein lesenswertes Interview. Rudi Quehenberger war – analog zu Dietrich Mateschitz – selbst einmal „Mäzen“ der Salzburger Mannschaft, als er 1984 rund 11 Mio. Schilling auf den Tisch packte, um den Salzburger Fußball „salonfähig“ zu machen. Ab 1989 stellten sich erste Erfolge ein. Anlässlich des 20-Jahre-Jubiläums des „Wunderjahrs 1994“ wurde er nun von der Sportwoche interviewt. Dort sprach er nicht nur über die „Wundermannschaft“ des UEFA-Cup-Finales, die Spieler von damals, sondern gab auch eine klare Antwort auf folgende „heikle“ Fragen ab:

Sportwoche: Wie nah verfolgen Sie, wie Dietrich Mateschitz Ihr Erbe verwaltet?

Quehenberger: Ich verfolge es sehr interessiert. Für mich ist Dietrich Mateschitz einer der ganz großen Österreicher, ein toller Mensch. Ich kenne ihn von der Stunde Null an, als wir die ersten Red-Bull-Dosen mit der Spedition transportierten, damals noch ohne Vertrag. Er ist ein Segen für Österreich und ein Segen für Salzburg. Dem Verein konnte nichts Besseres passieren.

Dem Verein konnte nichts Besseres passieren. Rudi Quehenberger

Sportwoche: Wie sehen Sie das Projekt Austria Salzburg, das jetzt an die Tür des Profifußballs klopft?

Quehenberger: Das hat mit meiner Austria überhaupt nichts zu tun. Das ist die Austria neu. Meine Austria hat nur einen Nachfolger, und das ist Red Bull. Ich verfolge das, was Austria neu macht, aber mit Respekt.

Das komplette Interview ist online auch auf sportnet.at zu finden.

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Die 3. Halbzeit
Alex Januschewsky

Alex Januschewsky wurde 1968 in Salzburg geboren und ist seit Mitte der 1970er Jahre Fan des Salzburger Spitzenfußballs - mit Leib, Herz und Seele. Er war Mitglied von heute nicht mehr existenten SV Austria Salzburg Fangruppierungen, ging aber den Weg der Fan-Neugründung im Jahr 2005 nicht mit. Seit 2010 ist er Herausgeber von SALZBURG12.at und zuständig für Neuigkeiten, Vorberichte sowie die Liveberichterstattung von den Spielen. Ebenso ist er Mitglied von Sports Media Austria, der Vereinigung österreichischer Sportjournalisten.
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