Wie ein Schweizer Uhrwerk

Die Salzburger ließen in Ried nichts anbrennen und nahmen drei Punkte aus dem Innviertel mit....
Wie ein Schweizer Uhrwerk
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Fünf Tage vor dem (erneuten) Spiel der Spiele in Basel stand für den FC Red Bull Salzburg noch das Auswärtsmatch in Ried auf dem Programm. Roger Schmidt rotierte in seiner Startelf, teilweise aufgrund von Verletzungen, teilweise schon im Hinblick auf die Partie in der Europa League.

Folgende Elf stand zu Spielbeginn am Rasen der Keine-Sorgen-Arena:

Aufstellung

Kunstschuss von Soriano

Die Salzburger drückten die Hausherren gleich zu Beginn in die eigene Hälfte und so war es auch kein Wunder, dass die erste nennenswerte Aktion der Gäste gleich zur Führung führte. Sadio Mané spielte quer auf Jonny Soriano, dem Spanier war der direkte Weg zum Tor versperrt, da entschloss sich unser Kapitän kurzerhand zwei Rieder zu umkurven und von der Sechzehnerlinie die Kugel über Ried-Goalie Gebauer ins Tor zu lupfen. Etwas Glück war dabei, die Kugel sprang knapp hinter der Linie auf, drehte sich mit Drall danach wieder heraus, allerdings entscheidet der Schiri völlig zurecht auf Tor.

Die Rieder ließen mir ihrer Antwort jedoch nicht lange auf sich warten. Ramalho wollte ausputzen, drosch die Kugel jedoch genau zu einem Rieder. Über Gerard Oliva kam der Ball zu René Gartler, der auf der Gegenseite den Soriano fabrizierte und die Kugel über Gulácsi in die Maschen des Salzburg-Tores beförderte. 

Danach spielte sich das Match über weite Strecken im Mittelfeld ab, echte Torchancen waren Mangelware.

Bis zur 30. Minute. Soriano leitete die erneute Führung der Salzburger mit einer Maßflanke auf Zulj ein. Der U21-Teamspieler verlängerte die Kugel per Kopf in den Lauf von Mané, der cool blieb und zur 2:1-Führung traf.

Soriano erzielte erneut zwei Traumtore / © GEPA

Soriano erzielte erneut zwei Traumtore / © GEPA

In den Knick!

Die Rieder konnten sich kaum vom erneuten Rückstand erholen, da schepperte es erneut. Soriano packte sein Zauberfüßchen aus und traf per Freistoß vom linken Sechzehnereck in die kurze Kreuzecke. Was für ein schöner Treffer, Ried konsterniert, Salzburg wieder mal eiskalt.

Vier Treffer im ersten Durchgang, der zweite ließ da vergeblich auf Tore warten. Mané hatte unmittelbar nach dem Wiederbeginn die Chance auf 4:1 zu stellen, doch das maßgenaue Zuspiel von Meilinger verstolperte der Senegalese.

Dafür wäre Mané beinahe zum Assistgeber für Zulj geworden. Stanglpass von links, doch der Ex-Rieder verpasste die kurze Ecke knapp. Ried kam lange Zeit zu keinen nennenswerten Chancen, lediglich zwei Kragl-Freistöße ließen den Puls von Peter Gulácsi minimal ansteigen.

Es dauerte bis Tief in die zweite Halbzeit, bis die Hausherren nochmals Gefahr für das Bullen-Gehäuse erzeugen konnten. Zunächst parierte Gulácsi eine Topchance von Kragl, klärte den Ball zur Ecke. Der Corner wurde hereingebracht, Gartler setzte einen Kopfball aus kurzer Distanz, doch der Ungar behielt erneut die Oberhand.

Rodnei stand heute in der Startelf / © GEPA

Rodnei stand heute in der Startelf / © GEPA

Damit endete die Partie völlig verdient mit 3:1 für die Salzburger, der Tabellenführer der Bundesliga mit unfassbaren 25 Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger Grödig. Wirklich beeindruckend ist die Tatsache, dass der Abstand zwischen Salzburg und Grödig größer ist, als von Platz zwei zu Platz zehn! Weiters sprechen 88 erzielte Tore und ein Torverhältnis von + 65 (!!) eine klare Sprache.

Jetzt gilt es, die volle Konzentration in das Spiel gegen den FC Basel zu legen. Roger Schmidt wird die Mannschaft wieder topmotiviert und taktisch perfekt eingestellt in die Partie gegen den schweizer Meister schicken.

Spielinfo:

26. Runde der tipp3 Bundesliga
Keine-Sorgen-Arena, 7.000 Zuschauer, Schiedsrichter: Kollegger
SV Ried FC Red Bull Salzburg
SV Josko Ried1:3FC Red Bull Salzburg
   

Tore: Gartler; Soriano (2x), Mané
Gelbe Karten: Zwischenbrugger, Oliva; Rodnei, Lazaro
Gelb/Rote Karten: 
Rote Karten: 

Für SALZBURG12.at berichtete Christoph Lumetzberger.

Kategorien
FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
Ein Kommentar
  • Ein Geburtstagsgeschenk für Roger Schmidt? › SALZBURG12.at
    12 März 2014 at 8:41
    Leave a Reply

    […] Salzburger stetig voran – nicht einmal der “2. Anzug” patzte und siegte gegen die SV Ried im letzten Spiel. In der Bundesliga kann eigentlich die Salzburger keiner mehr aufhalten. Auch im […]

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