Wieder ein halbes Dutzend…

Vier Tage vor dem Showdown gegen Ajax kam die Admira zum Ligamatch - und wurde mit einer Packung wieder nach Hause geschickt....
Alan glänzte mit drei Treffern / © GEPA
Alan glänzte mit drei Treffern / © GEPA
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Zwischen den zwei Auftritten in der Europa League gegen Ajax Amsterdam hieß der Gegner im Sonntagsspiel der Bundesliga Admira Wacker Mödling. Die Niederösterreicher hatten Salzburg im Herbst mit 3:1 besiegt und schlugen zuletzt auch den SK Rapid, die Gäste kamen also mit breiter Brust in die Red Bull Arena.

Trainer Roger Schmidt wechselte kräftig durch und gönnte dem einen oder anderen vor dem Rückspiel im Europacup eine Pause. So sah die Aufstellung im Detail aus:

RBS-ADM Aufstellung

Kaltstart von Schiemer

Das Spiel begann mit einem Blackout von Fränky Schiemer. Ein Rückpass auf Gulacsi missglückte unserer Nummer 15 völlig, der viel zu kurz gespielte Ball wurde zur Vorlage für Benjamin Sulimani, der vorm Tor eiskalt blieb und zur schnellen Führung der Gäste einschob.

Aber nur zwei Minuten später hätte Salzburg dieses Missgeschick bereits ausmerzen können. Meilinger beförderte einen Freistoß von rechts in den Sechzehner, Zulj kam mit dem Kopf an den Ball und setzte diesen an die Querlatte.

Salzburg um Wiedergutmachung bemüht. Soriano wurde im Strafraum, mit dem Rücken zum Tor stehend, angespielt. Mittels Marc-Janko-Gedächtnislupfer hob er den Ball über sich drüber, drehte sich und zog ab, scheiterte jedoch mit einem zu zentral angetragenen Schuss an Admira-Schlussmann Kuttin.

Danach geriet der Auftritt der „Bullen“ etwas ins Stocken. Man merkte der Elf am Platz an, dass sie alles andere als eingespielt ist. Zuviele Bälle wurden leichtsinnigerweise verschenkt, dem einen oder anderen merkte man auch die fehlende Spielpraxis an.

Erst nach einer halben Stunde wurden die Hausherren wieder gefährlich. Soriano leitete einen Lazaro-Querpass auf die rechte Seite zum lauernden Marco Meilinger weiter, der einen Gegenspieler umkurvte, mit seinem Abschluss allerdings am langen Eck vorbeischoss.

Lazaro sorgte für den Ausgleich / © GEPA

Lazaro sorgte für den Ausgleich / © GEPA

Das Blatt wendet sich

Danach überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst schafften die „Bullen“ den Ausgleich. Valentino Lazaro schloss eine Meilinger-Flanke volley ins lange Eck des Admira-Gehäuses ab und stellte auf 1:1.

Unmittelbar nach dem Ausgleich fuhr die Admira einen Konter, welchen Benjamin Sulimani zum Anlass nahm, einen Elfmeter zu schinden. Schiedsrichter Dintar erkannte die Absicht und winkte ab. Sulimani protestierte, bekam dafür die gelbe Karte, welche der Torschütze zur zwischenzeitlichen Führung mit hämischem Applaus quittierte. Konsequenz: zweite gelbe Karte, Ausschluss. Die Admira damit fast eine Stunde in Unterzahl. Und dies sollte sich nun auch im Ergebnis niederschlagen.

Nach dem Ausgleich kamen die Salzburger auf. Zunächst prüfte Ramalho den Gästekeeper mit einem Distanzschuss und nur wenig später hatte auch Zulj die Möglichkeit auf den Führungstreffer, sein Abschluss wurde allerdings geblockt.

Schließlich sorgte ein Standard, unmittelbar vor dem Pausenpfiff, für die Führung. Jonny Soriano verwandelte einen Freistoß bildschön in die lange Ecke und ließ Kuttin keine Abwehrchance.

Soriano verwandelte einen Freistoß / © GEPA

Soriano verwandelte einen Freistoß / © GEPA

Alans Galaauftritt

Roger Schmidt wechselte doppelt zur Pause, brachte unter anderem Alan, der mit der ersten Ballberührung die 3:1-Führung erzielte. Dusan Svento umkurvte die Admira-Defensive und steckte den Ball perfekt für den Brasilianer durch. Dieser hatte beim Abschluss Glück, die Kugel rollte an Kuttin vorbei und sprang von der Stange ins Tor.

Die Admira ließ nach einer Ecke eine große Chance aus. Zwierschitz kam in hervorragender Position an den Ball, konnte ihn jedoch nicht mehr auf das Tor lenken. Auf der Gegenseite zog Fränky Schiemer aus 20 Metern ab und zwang Kuttin zu einer Glanztat.

In Minute 59 konnte sich schließlich auch Robert Zulj in die Torschützenliste eintragen. Meilinger brachte eine Ecke zur Mitte, Hierländer köpfelte den Ball aufs Tor, traf jedoch Alan. Den Rebound drückte unsere Nummer 23 über die Linie und erzielte das erste Ligator für die Salzburger.

Damit nicht genug, nur 120 Sekunden später markierte Alan seinen zweiten Treffer des Spiels. Nach einem verunglücktem Abschlag von Kuttin kam der Brasilianer an den Ball, umkurvte den Admira-Schlussmann und stellte auf 5:1.

Lüttich lässt grüßen

Das Highlight des Spiels bewahrten sich die Salzburger allerdings bis in die Nachspielzeit auf. Marco Meilinger ließ einen Gegenspieler mit schönem Ferserlpass auf Klein aussteigen. Der Teamspieler flankte den Ball von der Grundlinie zur Mitte, wo Alan in Lüttich-Manier via Seitfallzieher abschloss und den 6:1-Endstand fixierte. Traumtor! Mal wieder.

Salzburgs Vorsprung in der Tabelle auf Grödig ist mittlerweile auf 19 Punkte angewachsen, die Wiener Vereine sind sogar schon 23 bzw. 26 Punkte entfernt.

Jetzt gilt die volle Konzentration dem Rückspiel gegen Ajax Amsterdam. Die Niederländer haben heute den AZ Alkmaar mit 4:0 aus der Amsterdam ArenA geschossen und dürften heiß auf Wiedergutmachung am Donnerstag sein.

Spielinfo:

24. Runde der tipp3 Bundesliga
Red Bull Arena, 6.843 Zuschauer, Schiedsrichter: Dintar
FC Red Bull Salzburg FC Admira Wacker
FC Red Bull Salzburg
6:1FC Admira Wacker Mödling
   

Tore: Lazaro (30.), Soriano (45.), Alan (47., 61., 90.+1), Zulj (59.); Sulimani (2.)
Gelbe Karten: Zulj; Thürauer, Rusek
Gelb/Rote Karten: Sulimani
Rote Karten:

Für SALZBURG12.at berichteten Alex Januschewsky und Christoph Lumetzberger aus der Red Bull Arena.

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Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
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