Rapid dreht Salzburg-Führung

Salzburg vergibt eine frühe Führung und verlässt Wien mit 0 Punkten....
Roger Schmidt vs Schiedsrichter Hameter
Bei einigen strittigen Entscheidungen konnte Roger Schmidt nicht ruhig auf der Bank bleiben
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Roger Schmidt vs Schiedsrichter Hameter

Bei einigen strittigen Entscheidungen konnte Roger Schmidt nicht ruhig auf der Bank bleiben

Nach der ersten Liga-Niederlage wollen die Bullen wieder eine Siegesserie aufnehmen und diese sollte gestern gegen den SK Rapid Wien starten. Der FC Red Bull Salzburg musst dabei auf die verletzten Kevin Kampl und Jonatan Soriano verzichten.

Der FC Red Bull Salzburg begann in folgender Aufstellung:

Gulacsi
Schwegler – Ramalho – Hinteregger – Ulmer
Ilsanker – Leitgeb
Svento – Mané
Berisha – Alan

Nach knapp 20 Minuten hartem Kampf voller Emotionen und 3 Eckbällen in den ersten 90 Sekunden, welcher leider zu ungefährlich verliefen, macht Alan auch schon den ersten Schritt:
Leitgeb erkämpft sich im Mittelfeld den Ball, schickt ihn zu Schwegler auf die rechte Seite und der Kapitän leitet mit einem Stanglpass auf Alan, der aus kurzer Distanz nur noch einschieben muss, das 0:1 ein.

Rapid gleicht aus

Petsos tritt zum Freistoß an und knallt den Ball in den Strafraum, dort steht Christopher Trimmel und netzt mit einem sehenswerten Flugkopfball ein (31’). Nach dem Anschlusstreffer drehen die Wiener richtig auf und spielen gefährlicher als die Salzburger. Dennoch können sie keine richtig guten Chancen herausspielen.

Chancen auf beiden Seiten

Nach der Halbzeit finden die Bullen wieder in Spiel und kommen schnell durch Svento, der sich in den Strafraum spielt, jedoch an der langen Ecke scheitert, zu einer nicht ungefährlichen Chance.  Aber auch Rapid braucht nicht lange und hatte die Möglichkeit, durch Schrammel,  auf die Führung, wenn da nicht ein gewisser Herr Hinteregger mit dem Kopf dran gewesen wäre.
Wenige Minuten später vergibt Burgstaller eine 100%-Chance aus kürzester Distanz.

Auch Terence Boyd bekommt seine Chance: Lochpass von Louis Schaub, Boyd steht Peter Gulacsi 1:1 gegenüber und scheitert, ebenso wie der Nachschuss von Guido Burgstaller.

Irgendwann klappt’s dann doch…

Der eingewechselte Marcel Sabitzer auf der rechten Seite bekommt den Ball von Burgstaller und zirkelt diesen aus spitzem Winkel in das Tor. Der Schuss wäre absolut haltbar gewesen (74’).

Ein Bild das heute öfters zu sehen war, ist jenes eines Sadio Mané, der aus aussichtsreicher Position den Ball meterweit neben oder über das Tor schießt.

Trainer Roger Schmidt versucht das Spiel durch die Einwechslungen von Teigl & Nielsen (für Svento & Mané) noch zu drehen. Aber leider schaffen auch diese beiden die Wende nicht; Teigl kommt nach einer Flanke alleinstehend am 16er an den Ball, lässt sich aber kaum Zeit und vergibt fahrlässig. Der daraus folgende Eckball brachte die letzte sehr gut Chance in dem Spiel: Der aufgerückte Peter Gulacsi wollte seinen Fehler wieder gutmachen, verfehlte aber mit dem Kopf den Ball. Dies kam Ramalho zugute, denn er erwischte den Ball und köpfelte ihn an die Latte.

Rapid gewann verdient 2:1, das kann man leider nicht abstreiten. Vor allem das Fehlen von Jonny Soriano und Kevin Kampl machte sich bemerkbar. Das Spiel nach vorne lief weniger flüssig, als gewohnt.

Stimmen zum Spiel

Roger Schmidt: „Es war ein sehr intensives Spiel, indem wir unsere fußballerische Linie nicht so gefunden haben. Beim zweiten Gegentreffer haben wir unnötige Fehler gemacht. Rapid hat uns alles abverlangt und sich den Sieg verdient. Die Niederlage ist ärgerlich, weil es auch andersrum hätte ausgehen können. Entscheidend war, dass wir heute als Mannschaft nicht so konsequent agiert haben.“

Spielinfo:

16. Runde der tipp3 Bundesliga
Gerhard-Hanappi-Stadion, 15.800 Zuschauer, Schiedsrichter: Hameter
SK Rapid Wien FC Red Bull Salzburg
SK Rapid Wien2:1FC Red Bull Salzburg
   

Tore: Alan; Trimmel, Sabitzer
Gelbe Karten: Trimmel, Schrammel, Behrendt, Wydra, Burgstaller; Schwegler, Alan
Gelb/Rote Karten: Fehlanzeige
Rote Karten: Fehlanzeige

Aus Wien berichteten Christoph Lumetzberger und Marc Waschnig für SALZBURG12.at

Kategorien
FC Red Bull Salzburg
Alex Januschewsky

Alex Januschewsky wurde 1968 in Salzburg geboren und ist seit Mitte der 1970er Jahre Fan des Salzburger Spitzenfußballs - mit Leib, Herz und Seele. Er war Mitglied von heute nicht mehr existenten SV Austria Salzburg Fangruppierungen, ging aber den Weg der Fan-Neugründung im Jahr 2005 nicht mit. Seit 2010 ist er Herausgeber von SALZBURG12.at und zuständig für Neuigkeiten, Vorberichte sowie die Liveberichterstattung von den Spielen. Ebenso ist er Mitglied von Sports Media Austria, der Vereinigung österreichischer Sportjournalisten.
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